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San Bruno (USA) — Kurzvideos erfreuen sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit. Auf der Suche nach kurzweiliger Unterhaltung scrollen Millionen Teenies und junge Erwachsene täglich durch unzählige bunte Clips auf TikTok, Instagram und Co. Das hat auch YouTube erkannt und im Juli 2021 die sogenannten Shorts weltweit eingeführt.
Jetzt hat Google bei seiner Videoplattform einige Änderungen für Kurzvideos eingeführt – und die dürften besonders Eltern freuen.
Mehr Macht für Eltern
Hoher Suchtfaktor, problematische Inhalte und negative Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl: Die Liste an Kritikpunkten gegen Plattformen mit Short-Form-Content ist lang. YouTube versucht nun mit neuen Maßnahmen, dem entgegenzuwirken und so besonders die jüngsten Nutzer zu schützen.
Die beliebteste Videoplattform der Welt: Allein im Februar 2025 zählte YouTube weltweit mehr als 2,5 Milliarden monatlich aktive Nutzer
Eltern können jetzt festlegen, wie lange ihr Kind täglich YouTube Shorts nutzen darf. So lässt sich beispielsweise ein Limit von 15 Minuten, einer halben Stunde, bis hin zu einer kompletten Sperre einführen. Aktivieren können Erziehungsberechtigte die neue Maßnahme, indem sie in der YouTube-App die Einstellungen öffnen, auf „Familiencenter“ klicken, ein Kinder– oder Teenager-Konto auswählen und dort die tägliche Zeitbegrenzung festlegen.
[–>YouTube mahnt zur Bildschirm-Pause
Beim Swipen durch die Welt der bunten Clips kann schnell jegliches Zeitgefühl verloren gehen. Eine neue Einstellung bei YouTube Shorts ermöglicht es, während des Scrollens Mitteilungen zu bekommen, die an Social-Media-Pausen und Schlafenszeiten erinnern. Auch diese Benachrichtigungen lassen sich im Familiencenter in der YouTube-App einstellen.
Dem Online-Portal Statista zufolge besitzen 86 Prozent der Zehn- bis Zwölfjährigen ein eigenes Smartphone
Schluss mit Stuss?
YouTube will Kindern und Jugendlichen künftig auch gezielt hochwertigere Inhalte anzeigen. Dafür arbeitet die Plattform mit Organisationen wie Save the Children International sowie mit Wissenschaftlern und Psychologen zusammen. Als empfehlenswert gelten Videos, die Spaß machen, Neugier wecken, Interessen vertiefen, Lebenskompetenzen vermitteln oder verlässliche Informationen zum Wohlbefinden liefern.

