–>
Quo vadis, VfL Wolfsburg?
Mit dem 1:1 im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim verpasst der VfL Wolfsburg einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. An den nächsten beiden Spieltagen stehen die beiden richtungsweisenden Auswärtsspielen in Mainz (19. Spieltag) und Köln (20. Spieltag) an.
Die ersten 20 Minuten plätschern vor sich hin. Die einzig bemerkenswerte Szene ist ein taktisches Foul von Wolfsburgs Kapitän Arnold (16.), der seine 5. Gelbe Karte sieht. Er fehlt damit im richtungsweisenden Spiel nächstes Wochenende in Mainz.
▶︎ 35. Minute: Honsak erobert den Ball gegen schlafmützige Wolfsburger. Läuft im Vollsprint auf das VfL-Tor zu, doch er scheitert am langen Bein von Grabara, der einzige wache VfL-Star in der Aktion. Das hätte die Heidenheim-Führung sein müssen!
[–>Auf der anderen Seite kann Ramaj beweisen, dass er zurecht Stammtorhüter ist, als er stark gegen Amoura (42.) klärt.
Der Skandal-Stürmer – sorgte während des Afrika-Cups für einen Eklat, als er sich nach dem Sieg über die DR Kongo über einen gegnerischen Fan lustig machte – ersetzt den verletzten Pejcinovic, der in seinen letzten drei Spielen fünf Tore erzielen konnte.
▶︎ 45. Minute: Wieder Chaos in der VfL-Abwehr. Die Wolfsburger bekommen den Ball nicht geklärt, der fällt Beck vor die Füße, der sich dreht und unhaltbar gegen die Laufrichtung von Grabara aus zehn Metern einschiebt. So geht es dann auch in die Pause.
–>
Wolfsburg bemüht sich schnell wieder ins Spiel zu finden. Arnold (54.) scheitert mit einem verdeckten Linksschuss an Ramaj. Kurz danach verhindert auf der anderen Seite Grabara (59.) gegen Beck die Vorentscheidung, als er einen Beck-Kopfball über die Latte lenkt.
▶︎ 80. Minute: Ein Abwehrspieler sorgt für Wolfsburger Erleichterung. Ein Eriksen-Ecke köpft Jenz aus kurzer Distanz zum 1:1 ein. Nur wenige Minuten später scheitert Amoura (83.) an Ramaj.
Jenz rettet Bauer! Der Wolfsburg-Coach will sein Team bei seiner ersten Bundesliga-Station so lange und so weit wie möglich vom Abstiegskampf fernhalten.
Alarmstimmung in Wolfsburg, Hoffnung in Heidenheim!
Das Team von der Schwäbischen Alb bleibt im auch im dritten Spiel im neuen Jahr sieglos. Immerhin klettert Heidenheim durch Niederlagen von Mainz (1:2 in Köln) und St. Pauli (2:3 in Dortmund) Relegationsplatz 16.
Gut für die Bundesliga: Die Fans dürfen sich auf einen spannenden Abstiegskampf freuen. Ob Wolfsburger dann auch einer der Hauptdarsteller sein wird, hängt von den nächsten beiden Spielen ab – verlieren verboten!

