Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Planung von Anschlag Berliner Gericht verurteilt 19-jährigen IS-Unterstützer zu drei Jahren Jugendstrafe

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Planung von Anschlag

Berliner Gericht verurteilt 19-jährigen IS-Unterstützer zu drei Jahren Jugendstrafe

Er soll in Deutschland einen schweren Anschlag vorbereitet haben und wollte sich dem »Islamischen Staat« anschließen. Nun hat das Kammergericht in Berlin entschieden, dass sich der 19-Jährige für die Taten verantworten muss.

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Prozessauftakt Anfang Dezember: Der Mann zog laut Anklage die israelische Botschaft als Anschlagsziel in Betracht

Foto: Christophe Gateau / dpa

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Unter anderem wegen der Planung eines Anschlags in Deutschland und der versuchten Mitgliedschaft des »Islamischen Staats« (IS) ist ein 19-Jähriger in Berlin zu einer Jugendstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Das Berliner Kammergericht sprach ihn wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, der Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und der Unterstützung einer ausländischen Terrorvereinigung schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Der damals 18-Jährige habe 2024 begonnen, sich intensiv mit dem Islam auseinanderzusetzen und in der Folge im Internet zu radikalisieren, so das Kammergericht laut Mitteilung. Spätestens im Februar 2025 habe er sich entschlossen, einen Anschlag in Deutschland zu verüben. Laut Anklage zog er die israelische Botschaft als Ziel in Betracht. Er scheiterte aber bei der Beschaffung des Sprengstoffs.Zudem hatte der Mann laut Urteil Kontakt mit Mitgliedern des IS und hatte seine Ausreise aus Deutschland vorbereitet, um sich als Kämpfer in Afghanistan dem IS anzuschließen. Laut Senat übersetzte er Propagandamittel für den IS in die russische und tschetschenische Sprache.

Am 20. Februar 2025 wurde der Mann am Flughafen Berlin Brandenburg festgenommen. Der 19-Jährige ist in Österreich geboren und hat nach zahlreichen Wohnortswechseln mit seiner Mutter, seinen beiden Brüdern und seiner Schwester zuletzt in einer Potsdamer Geflüchtetenunterkunft gelebt.Jugendfreiheitssprache wegen »Reifeverzögerungen«Der Angeklagte hatte sich zum Prozessauftakt Anfang Dezember reumütig gezeigt und erklärt, dass er sich vollständig von radikalem Gedankengut distanziert habe. In einer Erklärung räumte er ein, sich dem IS zugewandt und radikalisiert zu haben. Grund sei eine tiefe persönliche Krise gewesen, die mit Orientierungs- und Perspektivlosigkeit einherging. Während eines mehrmonatigen Besuchs bei seinem Vater in Tschetschenien habe er sich aus Wut auf Russland dem IS zugewandt. Dass er tatsächlich einen Anschlag geplant hatte, bestritt er. Es sei ihm lediglich um Anerkennung und Vertrauen anderer IS-Anhänger gegangen.

Weil der Angeklagte zur Tatzeit noch heranwachsend war und das Gericht »Reifeverzögerungen« feststellte, wurde eine Jugendstrafe von drei Jahren verhängt. Der Richter betonte, es handele sich um schwerwiegende Taten, die von einer hohen Empathielosigkeit sowie einer Verinnerlichung der Ziele des IS zeugten.Die Bundesanwaltschaft hatte eine Jugendstrafe von dreieinhalb Jahren beantragt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es kann innerhalb von einer Woche mit dem Rechtsmittel der Revision beim Bundesgerichtshof angefochten werden.

kim/dpa/AFP

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