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Olympia-Ticket auf der Zielgeraden gebucht! David Zobel (29) erfüllt im vorletzten Rennen vor der offiziellen Kader-Bekanntgabe des Deutschen Ski-Verbands (DSV) die Olympia-Norm. Der Biathlet sprintet beim Sieg des Schweden Sebastian Samuelsson in Ruhpolding (Bayern) auf Rang 9.
Für die erfolgreiche Olympia-Norm ist ein Platz unter den besten Acht oder zwei Platzierungen in den Top 15 nötig. Schon vor seinem 9. Platz war Zobel beim Sprint in Oberhof Zwölfter geworden.
Zobel sagt nach dem Rennen im ZDF: „Ich habe lange nach den 100 Prozent gesucht. Heute sind die gekommen. Und morgen ist ja auch noch ein Rennen.“ Am Sonntag (15 Uhr/ZDF, Eurosport) steht noch die Verfolgung auf dem Programm.
[–>Nach dem Weltcup-Wochenende in Ruhpolding will der DSV das Aufgebot für die Olympischen Winterspiele in Antholz (Italien) bekannt geben. Sportdirektor Felix Bitterling sagte schon am Mittwoch: „Wir möchten gerne danach einen Strich ziehen.“
Zobel sagt über die im Hinterkopf wabernde Olympia-Norm: „Klar, es ist das Thema. Und Olympia ist das Ziel. Ich habe versucht, mich auf meine beiden Teildisziplinen zu konzentrieren. Und wusste, wenn ich das schaffe, dann fällt die Norm.“ Gesagt, getan!
Philipp Nawrath (32) war mit seiner Leistung in Ruhpolding nicht restlos zufrieden
Aus dem DSV-Kader haben sich jetzt vier Athleten für die Olympischen Winterspiele qualifiziert: Zobel, Philipp Nawrath (in Ruhpolding auf Platz 11), Justus Strelow (44.) und Philipp Horn (musste in Ruhpolding krankheitsbedingt passen).
Um den letzten freien Platz im DSV-Team kämpfen nun Lucas Fratzscher, Johannes Kühn und Danilo Riethmüller.
Nawrath sagt nach dem Sprint im ZDF: „Wenn ich auf das Ergebnis schaue, dann wäre mehr möglich gewesen.“ Er leistete sich einen Schießfehler, wurde am Ende Elfter. Ohne den Fehlschuss wäre sogar das Podium möglich gewesen.
Das komplettieren hinter Sieger Samuelsson der italienische Gesamtweltcupführende Tommaso Giacomel und Isak Frey aus Norwegen.

