Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Krisenkonzern aus München: Jetzt ist der Ex-Baywa-Chef im Fokus der Ermittler

    Krisenkonzern aus München: Jetzt ist der Ex-Baywa-Chef im Fokus der Ermittler

    An die Grüne Woche in Berlin vor zwei Jahren wird Klaus Josef Lutz keine guten Erinnerungen haben. Denn damals fand dort kurzfristig eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung der Baywa statt, am Ende war Lutz sein Amt als Chef-Aufseher los. „Das Ergebnis der Sitzung war, dass ich 16 Jahre Baywa mit einer sechzigsekündigen Erklärung beendet habe“, erzählte er…



  • Krisenkonzern aus München: Jetzt ist der Ex-Baywa-Chef im Fokus der Ermittler

    Krisenkonzern aus München: Jetzt ist der Ex-Baywa-Chef im Fokus der Ermittler

    An die Grüne Woche in Berlin vor zwei Jahren wird Klaus Josef Lutz keine guten Erinnerungen haben. Denn damals fand dort kurzfristig eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung der Baywa statt, am Ende war Lutz sein Amt als Chef-Aufseher los. „Das Ergebnis der Sitzung war, dass ich 16 Jahre Baywa mit einer sechzigsekündigen Erklärung beendet habe“, erzählte er…

Krisenkonzern aus München: Jetzt ist der Ex-Baywa-Chef im Fokus der Ermittler

Krisenkonzern aus München: Jetzt ist der Ex-Baywa-Chef im Fokus der Ermittler - Fetchub

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An die Grüne Woche in Berlin vor zwei Jahren wird Klaus Josef Lutz keine guten Erinnerungen haben. Denn damals fand dort kurzfristig eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung der Baywa statt, am Ende war Lutz sein Amt als Chef-Aufseher los. „Das Ergebnis der Sitzung war, dass ich 16 Jahre Baywa mit einer sechzigsekündigen Erklärung beendet habe“, erzählte er vor eineinhalb Jahren. Nur ein halbes Jahr später, Mitte 2024, gab der Agrar- und Handelskonzern überraschend bekannt, dass er sich in einer existenziellen Krise befinde. Seitdem wird saniert, umgebaut und es werden die Schuldigen gesucht. Die Baywa kommt nicht aus der Krise.

Seit dem vergangenen Sommer ermittelt die Staatsanwaltschaft München I, in dieser Woche wurden die Privaträume von Beschuldigten durchsucht. Im Fokus unter anderem: Klaus Josef Lutz. Auch bei ihm waren die Staatsanwälte, es gehe mittlerweile um den Verdacht auf Untreue, teilte die Behörde Ende dieser Woche mit. Bislang hieß es, man ermittle wegen Falschdarstellung in der Bilanz 2023 gegen ehemalige Vorstände. Den Abschluss 2023 hatte Lutz aber gar nicht mehr unterschrieben, weil er da nicht mehr bei der Baywa war. Auch von möglicher Untreue war bislang keine Rede. Die Staatsanwälte weiten das Verfahren also deutlich aus.

ExklusivKrisenkonzern aus München

:Fall Baywa: Staatsanwälte durchsuchen Privaträume

Seit Monaten ermittelt die Staatsanwaltschaft München im Fall Baywa. Jetzt nimmt die Sache Fahrt auf: Es wurden Privaträume von Beschuldigten durchsucht.

SZ PlusVon Caspar Busse

Lutz, 67, war 15 Jahre lang Vorstandsvorsitzender der Baywa, dann wechselte er für kurze Zeit nahtlos an die Spitze des Aufsichtsrats. In seiner Amtszeit als Konzernchef von 2008 bis 2023 expandierte das einst genossenschaftliche Unternehmen massiv, am Ende erreichte der Umsatz die Höhe etwa des Dax-Konzerns Adidas. Lutz wollte aus der Baywa einen Weltkonzern machen, kaufte zum Beispiel eine Obsthandelsfirma in Neuseeland und eine Getreidehandelsfirma in den Niederlanden, er baute das Geschäft mit Solaranlagen und Windrädern auf. Der Umsatz wuchs massiv, die Schulden auch.

Wegen seines Führungsstils hieß er bei manchen „Sonnenkönig“

2023 wurde das 100-jährige Bestehen noch groß gefeiert. Von Mitte 2024 an ging es bergab, zeitweise war sogar eine Insolvenz möglich. Die Schulden waren plötzlich erdrückend hoch, einige Geschäfte liefen nicht mehr. Die beiden Großaktionäre, die Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG (BRB) und die Raiffeisen Agrar Invest AG (RAI), mussten frisches Kapital aufbringen, Bereiche sollen verkauft und Jobs gestrichen werden. Lutz, der von 2002 bis 2008 Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags war, der die Süddeutsche Zeitung herausgibt, wies aber immer jede Schuld an dem Desaster bei der Baywa von sich. Am Freitag reagierte er nicht auf eine Anfrage.

Der geborene Münchner ist eng in der CSU und der Politik vernetzt und galt bei manchen wegen seines Führungsstils auch als „Sonnenkönig“. „Ich habe einen emotionalen Führungsstil, und darauf bin ich stolz“, sagte er einmal über sich selbst, er habe sich in seiner Laufbahn eben nicht nur Freunde gemacht. Lutz ist der bayerischen Wirtschaft immer noch eine große Nummer, fungiert er doch seit 2021 als Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) München und Oberbayern. Dort will er sich wegen der Ermittlungen nun vertreten lassen. Dass er das Amt ruhen lässt, ist in den IHK-Statuten nicht vorgesehen. In diesem Jahr stehen Neuwahlen für die IHK-Präsidentschaft an. Ob Lutz wieder antritt, gilt derzeit als offen. Bei der IHK wird betont, dass die Präsidentschaft ein Ehrenamt ohne Bezahlung sei.

Marcus Pöllinger, der Nachfolger von Lutz an der Konzernspitze, musste Anfang vergangenen Jahres gehen. Auch Frank Hiller, der Pöllinger ablöste, ist schon wieder weg. Er hatte seine Vorgänger öffentlich hart kritisiert und auf eine Aufklärung des Desasters gedrängt. Das passte offenbar nicht allen. Jetzt übernimmt das die Justiz.  Bei vielen ist die Geduld mit dem Krisenmanagement der Baywa jedenfalls am Ende. „Ich verlange Ruhe bei der Baywa und eine Konzentration auf die Lösung der Probleme“, sagt Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Sicher ist: Auf der gerade laufenden Grünen Woche ist die Baywa erneut ein wichtiges Gesprächsthema.