–>
Für Fürth geht es mit dem Rückrundenauftakt am Samstag (13 Uhr) bei Abstiegskonkurrent Dresden gleich in die Vollen. Denn verliert das Kleeblatt, ist Fürth Tabellenletzter und der Weg zum rettenden Ufer wäre dann wieder ein Stück schwerer. Ohnehin könnten auf Fürth in der Rückrunde 17 Endspiele um den Klassenerhalt warten.
„Staubsaugervertreter“: Kult-Spruch vom neuen Fürth-Trainer
Der Rettungsplan: Acht Siege will Sportdirektor Stephan Fürstner (38) aus den verbleibenden 17 Spielen holen, damit der Zweitliga-Dino (seit dem Aufstieg 1997 bis auf zwei Bundesligajahre immer dabei) auch weiterhin zweitklassig bleibt. Für Trainer Heiko Vogel (50) geht das nur mit permanenten 100 Prozent. Dazu erklärt der Kleeblatt-Coach: „Die Zahl 100 ist für mich extrem wichtig. Es gibt nicht 101 und 99 ist zu wenig. 100 Prozent stehen für mich auch sinnbildlich für Exzellenz. Und das Streben nach Exzellenz, ob das jetzt das Passspiel oder eine Spielform ist, erwarte ich auch von meinen Spielern.“
Richtungsweisender Rückrundenbeginn
Von Exzellenz waren sie beim Tabellenvorletzten bis dato aber meilenweit weg. Mit 44 Gegentreffern hat Fürth die schlechteste Abwehr der Liga. Und auch die bislang 15 Punkte sind die schwächste Fürther Hinrunden-Bilanz der Zweitligageschichte. Die bisherigen Neuzugänge Doni Arifi (Kuopion PS/Finnland) fürs defensive Mittelfeld und Aiman Dardari (geliehen vom FC Augsburg) für den Sturm lösen auch nicht gerade die große Aufbruchstimmung aus. Denn gerade für die bislang so schwache Abwehr bräuchte man dringend noch Verstärkung.
[–>Schon nach den ersten vier Rückrundenspielen mit den weiteren Gegnern Braunschweig, Kiel und Magdeburg wird man im Ronhof wissen, wohin die Reise gehen wird. Ein gelungener Start in Dresden wäre auch mental eine große Hilfe. Schlecht: Top-Scorer Felix Klaus (7 Tore und 8 Vorlagen) droht wegen Knieproblemen auszufallen. Und auch Routinier Julian Green (30) ist wegen Adduktorenproblemen noch fraglich.
Für Vogel ist die Partie in Dresden ein sehr wichtiges, aber nicht vorentscheidendes Duell. „Es wird ein Marathon, kein Sprint“, sagt der Fürther Trainer über die anstehende Rückrunde. Und trotzdem gilt mit Blick auf die Tabelle: Fürth darf auf keinen Fall mehr abreißen lassen!

