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Fast perfektes Wochenende für Nathalie Armbruster (20)! Beim Weltcup in Oberhof bewies die Schwarzwälderin mit Platz zwei und drei einmal mehr eindrucksvoll, dass sie Deutschlands beste Kombiniererin ist.
Drei Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo (Italien) ist der Frust bei ihr trotzdem groß.
[–>Grund: In 116 Wettkämpfen werden Medaillen vergeben – nicht aber in der Nordischen Kombination der Frauen. Die Sportart ist die einzige bei den Winterspielen, die reine Männersache bleibt – ein Missstand.
Wenn am Dienstag der DOSB seine Olympia-Mannschaft offiziell nominiert, fehlen Armbruster und ihre Kolleginnen. Sie sagt zu BILD: „Jetzt rückt das Ganze näher. Man weiß, man wäre in einer Superform und würde wirklich zu Olympia fahren – von dem her tut es sehr weh.“
Armbruster wird TV-Expertin
Das IOC hatte 2022 bei der Entscheidung gegen die Kombination der Frauen mehrere Gründe angeführt. Die Sportart sei noch zu jung (seit 2020 gibt es den Weltcup), das Zuschauerinteresse sei zu gering, zu wenige Nationen würden Erfolge feiern. Gleichberechtigung? Fehlanzeige!
Den Fernseher während Olympia macht Armbruster aus Frust trotzdem nicht aus! „Unseren Männern werde ich trotzdem fest die Daumen drücken und es verfolgen – auch wenn ich lieber vor Ort wäre, von der Schanze springen und an der Startlinie stehen würde.“
Immerhin: Als Expertin von Eurosport darf sie zumindest am 11. Februar vor Ort sein und einen Wettkampf der Männer kommentieren.

