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Er hat es tatsächlich getan.
Stefan Maderer ist der Torjäger vom Dienst beim Regionalliga-Spitzenreiter Lok Leipzig. 25 Kisten hat er in den letzten anderthalb Jahren gemacht. Und nun auch privat ins Schwarze getroffen. Maderer hat eine wichtige Zukunftsentscheidung getroffen und sich mit seiner Celina verlobt. „Wir sind schon lange zusammen. Jetzt war es an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen“, sagt er.
Maderers Verlobte Celina präsentiert glücklich ihren Ring
Den Antrag gab es im Urlaub im norwegischen Oslo, am 30. Dezember im berühmten Ekebergparken. Maderer: „Ein sehr intimer Moment. Weil es für mich persönlich auch ein besonderer Tag war. An einem 30. Dezember hatte unser Familienhund Rocky Geburtstag, der vor eineinhalb Jahren gestorben ist und zu dem ich eine sehr enge Bindung hatte. Ich glaube, jeder, der einen Hund hat, kann sich vorstellen, was das für einen bedeutet. Er war wie ein zweiter Bruder für mich. Es wird nie vorbeigehen, dass ich ihn vermisse.“
[–>Ein Hochzeitstermin steht derweil noch nicht fest. Maderer: „In diesem Jahr oder im nächsten Jahr. Wir machen uns da keinen Stress.“ Zumal für ihn auch noch eine weitere Zukunftsentscheidung ansteht. Am Saisonende läuft sein Vertrag bei Lok Leipzig aus.
Maderer vor weiterer Entscheidung bei Lok Leipzig
„Ich habe Lok Leipzig, alle Verantwortlichen und natürlich auch die Fans, sehr ins Herz geschlossen. Es ist das Beste, was mir passieren konnte, für Leipzig zu spielen“, sagt er. „Aber ich mache auch kein Hehl daraus, dass ich auf jeden Fall noch einmal höherklassig spielen will.“
Problem ist, dass Lok zwar die 3. Liga anpeilt. Die Entscheidung aber eben erst in den Aufstiegsspielen Anfang Juni fallen kann. Solange wird Maderer nicht warten können und auch nicht wollen: „Wenn wir jetzt wüssten, dass der Meister direkt aufsteigt und wir jetzt elf Punkte Vorsprung hätten, würde ich im Winter direkt verlängern“, zwinkert er.
Weil das aber eben nicht so ist, wird er noch eine Weile grübeln müssen.

