Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Düsseldorf – Große Trauer auf der Kö! Nach über 200 Jahren Erfolgsgeschichte

Düsseldorf – Große Trauer auf der Kö! Nach über 200 Jahren Erfolgsgeschichte - Fetchub

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Düsseldorf – Große Trauer auf der Kö! Nach über 200 Jahren Erfolgsgeschichte muss ein Kultgeschäft endgültig schließen. Die Betreiber schmeißen hin – und sprechen in BILD über die Krise des Einzelhandels, in der viele Unternehmer stecken.

Dabei ist es Geschäftsführer Peter Franzen (41) besonders wichtig zu sagen, dass es sich in seinem Fall nicht um eine Insolvenz handelt: „Wir wollten auf jeden Fall selbst entscheiden, wann Schluss ist“, stellt er beim BILD-Besuch an der Königsallee 42 klar. Der Räumungsverkauf läuft hier schon.

Peter Franzen (41) lächelt in die Kamera, innerlich sieht es anders aus

Peter Franzen (41) lächelt in die Kamera, innerlich sieht es bei ihm anders aus

Geschäft in vierter Generation muss aufgeben

Der studierte Betriebswert betreibt mit seiner Schwester Stephanie Kluth-Franzen in Düsseldorf den Concept Store Franzen – in vierter Generation! Eigentlich hatte er geplant, sein Geschäft noch weiterzugeben. Aber er gesteht: „Wenn uns die Immobilie hier nicht gehören würde, wären wir schon seit Jahrzehnten weg.“

Dieser High-End-Seifenspender der Marke Giobagnara kostet bei Franzen im Sale jetzt 325 Euro

Dieser Luxus-Seifenspender ist bei Franzen zum Sonderpreis zu haben

Das Geschäft wurde 1820 von einer anderen Düsseldorfer Familie gegründet. Franzens Urgroßeltern übernahmen um 1900, spezialisierten sich auf Zubehör für gehobene Tischkultur. In den 80er- und 90er-Jahren boomte der Laden mit hochwertigem Porzellan, Silberbesteck und Co. Peter Franzen: „Seit 2015 geht es bergab.“

Auf der Beletage gibt es jetzt bis zu 50 Prozent Rabatt auf hochwertiges Kristallglas

Im ersten Obergeschoss gibt es bis zu 50 Prozent Rabatt auf hochwertiges Kristallglas.

Der Grund: Krisenbedingt bleiben wohlhabende Touristen weg. „Russen, Asiaten, Scheichs kommen schon lange nicht mehr. Das fing an mit der Krim-Krise, dann kamen Corona und der Ukraine-Krieg. Auch die Deutschen halten ihr Geld zusammen bei so vielen Unruhen auf der Welt“, glaubt der Ladeninhaber.

„Mindestlohn ist der Mörder des Einzelhandels“

Peter Franzen zählt noch weitere Gründe für das Aus auf: „Der Online-Handel, die Geiz-ist-geil-Mentalität, die unglaublich aufwendige und kostenintensive Bürokratie in Deutschland und natürlich der Mindestlohn. Der Mindestlohn ist der Mörder des Einzelhandels!“

In der Vorweihnachtszeit etwa hatte der 41-Jährige Studenten und Schüler an einem „Einpacktisch“ beschäftigt. „Dieses Personal bekam dank des Mindestlohns von 12,82 Euro bei mir 13 Euro die Stunde – und das ohne jegliche Qualifikation. Das ausgebildete Fachpersonal verlangt dann völlig zu recht deutlich mehr“, erklärt er.

Düsseldorferin Pia Rech shoppt seit 30 Jahren bei Franzen, kann die Schließung noch gar nicht fassen

Die Düsseldorferin Pia Rech shoppt seit 30 Jahren bei Franzen, kann die Schließung noch gar nicht fassen

Beate Kreuter (l.) kommt seit 35 Jahren regelmäßig zu Franzen. Die Neusserin begeistert sich für hochwertiges Porzellan. Zur Schnäppchenjagd hatte sie ihren Mann Michael sowie die gemeinsame Freundin Cornelia Wilkert (r.) aus Aachen mitgenommen

Beate Kreuter (l.) kommt seit 35 Jahren regelmäßig zu Franzen. Die Neusserin begeistert sich für hochwertiges Porzellan. Zur Schnäppchenjagd hatte sie ihren Mann Michael sowie die gemeinsame Freundin Cornelia Wilkert (r.) aus Aachen mitgenommen

Mitarbeiterin wegen Geschäftsschließung bestürzt

Mitarbeiterin Christiane Hendrix ist bestürzt über das Aus. Die 64-Jährige arbeitet seit ihrem 16. Lebensjahr für Franzen. Sie zu BILD: „Ich habe hier schon meine Ausbildung gemacht. Für mich gab es nie einen Grund, den Arbeitgeber zu wechseln. Im April wäre ich nach 48 Jahren sowieso in Rente gegangen. Trotzdem trifft mich die Nachricht wie ein Schlag.“

Arbeitet seit 48 Jahren für Franzen: Christiane Hendrix, Leiterin der Beletage und Expertin für französisches Porzellan, Silberbesteck und Kristallglas

Arbeitet seit 48 Jahren für Franzen: Christiane Hendrix, Leiterin der Beletage und Expertin für französisches Porzellan, Silberbesteck und Kristallglas

Claudia Schiffer shoppte bei Franzen

Ihr Kollege Herbert Sosnowski (67) blickt auf 30 Jahre als Verkäufer bei Franzen zurück: „Ich hatte früher so viele Stammkunden und habe auch viele Prominente bedient.“ Er erinnert sich etwa an Claudia Schiffer, die gemeinsam mit ihrem damaligen Verlobten David Copperfield nach einem Schlüsselanhänger suchte. Sosnowski: „Am Ende entschied sie sich für einen Anhänger aus Silber für etwa 300 D-Mark.“