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Dresden – Flugblätter vom Himmel – die Bundeswehr nutzt dafür Heliumballons. In der Oberlausitz übt das Zentrum Operative Kommunikation ab Sonntag für den Ernstfall. Der Zweck: Bürger informieren, die sonst schwer erreichbar sind. Rund 100 Soldaten aus Mayen in Rheinland-Pfalz werden dafür nach Sachsen verlegt.
Die Übung „Colder Iron 2026“ läuft vom 25. Januar bis 4. Februar. Dabei kommen nur Übungszettel zum Einsatz – darauf: ein Symbol und eine Nachricht an den Finder. Das Landeskommando Sachsen betont: Es handelt sich nur um ein Training zur Festigung der Fähigkeiten.
[–>Auch Polen und Tschechien wissen Bescheid
Eigentlich sollen die Zettel auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz niedergehen. Aber: Wind und Wetter können die Flugbahn verändern. Dann landen sie möglicherweise in umliegenden Ortschaften – oder driften sogar bis nach Polen und Tschechien ab. Deshalb wurden die Nachbarländer vorab informiert.
Finder können den Fund unter der aufgedruckten Adresse melden. Das Papier ist biologisch abbaubar.

