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Die Eisbären kämpfen weiter um die direkte Playoff-Qualifikation (Platz 6). Und der 5:3-Auswärtssieg in Schwenningen ist dafür ganz wichtig.
Überraschung vor dem Spiel. Nationalspieler Kai Wissmann (29) steht nicht auf dem Eis, fühlt sich nach seiner Achillessehnen-Operation offensichtlichj noch nicht bereit für ein Comeback.
Der Schlüssel zum Erfolg: die Effizienz der Berliner. Obwohl Schwenningen ein gutes erstes Drittel spielt, liegen die Eisbären 2:0 vorn. Wieder einmal eröffnet Liam Kirk den Torreigen. Mit dem 1:0 (10.) trifft der Brite im 10. Spiel in Folge. Neuer Eisbären-Rekord. Reihenkollege Pföderl hat 2020/21 in neun Spielen in Serie getroffen. Zudem ist Kirk jetzt mit 29 Treffern der Top-Torjäger in der Penny DEL.
Binnen 34 Sekunden nach der ersten Führung fällt das 2:0 durch Olympia-Fahrer Geibel.
[–>Das Mitteldrittel gehört den Berlinern fast komplett. Sie ziehen auf 4:0 davon. Pföderl trifft nach acht Spielen ohne Tor in Überzahl zum 3:0 (27.). Und wieder nur 31 Sekunden später erhöht Hördler auf 4:0. Schönheitsfehler: das 4:1 von Karachun fünf Sekunden vor Drittelende in Berliner Unterzahl.
Viele Strafen, schwaches Unterzahlspiel
Noebels erhöht mit seinem 500. Eisbären-Punkt sogar noch auf 5:1. (47.) Doch fast wäre der klare Vorsprung noch verspielt worden. Gettinger (49.) und Karachun (52.) verkürzen auf 5:3 und machen es wieder spannend. Mehr geht aber nicht für die Gastgeber.
Übrigens: Alle drei Treffer der Schwenninger fallen in Berliner Unterzahl. Und: Das Training des Penalty-Killings ist Sache der Co-Trainer. Zudem kassieren die Eisbären viele unnötige Strafminuten. Während Schwenningen nur 4 Minuten in Unterzahl spielt, kassieren die Berliner 14 Minuten!
Eisbären-Trainer Serge Aubin: „Im Startdrittel hatte Schwenningen leichte Vorteile, wir konnten aber unsere Chancen nutzen. Dann hat mir unser Spiel im Mittelabschnitt gefallen. Auch im Schlussdrittel haben wir im Fünf-gegen-Fünf gut gespielt. Unsere Strafen haben uns heute jedoch Probleme bereitet. Die Wild Wings waren im Powerplay sehr gut und haben sich so das Momentum geholt. Wir sind daran aber nicht zerbrochen. Es war eine gute Mannschaftsleistung.“
Torschütze Liam Kirk: „Wir sind von Beginn an gut aufgetreten. Wir haben dann aber zu viele Strafen gezogen, dadurch hatten die Schwenninger noch einmal das Momentum auf ihrer Seite. Im Großen und Ganzen haben wir aber eine solide Leistung abgeliefert. Ich freue mich, dass ich wieder getroffen habe. Ich versuche jedes Spiel meine Bestleistung zu bringen, um meiner Mannschaft zu helfen.“

