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Auch im 17. Anlauf hat es nicht geklappt!
Tennis-Profi Yannick Hanfmann (34) schafft es erneut nicht in die 3. Runde eines Grand-Slam-Turniers. Der Karlsruher unterliegt in der 2. Runde der Australian Open dem Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz (22) 6:7, 3:6, 2:6. Dabei sieht es für die Nummer 102 lange Zeit sehr gut aus. Unerschrocken geht der krasse Außenseiter in das Duell gegen den haushoch favorisierten Spanier. Bis auf zwei Punkte ist Hanfmann am Gewinn des ersten Satzes dran. Alcaraz lobte ihn dann auch: „Ich wusste, dass er sehr gut spielen würde. Wir haben schon Challenger gegeneinander gespielt. Seine Bälle kommen wie Bomben, darauf musste ich eingestellt sein.“
Er schlägt stark auf, kann die gewaltigen Schläge des sechsmaligen Grand-Slam-Siegers kontern und setzt selbst starke Gewinnpunkte. Hanfmann spielt womöglich einen der besten Sätze seiner Karriere gegen einen Top-Star, auch wenn er nach dem 3:1 das Break schnell wieder hergeben muss. Am Ende macht aber Alcaraz die wichtigen Punkte, ist einfach abgezockter als sein Gegner. „Vielleicht wird es mal Zeit, einen der großen Namen zu schlagen“, sagt er vor der Partie. Doch am Mittwoch ist dieser Tag noch nicht gekommen.
[–>Hanfmann holt den Physio
Nach dem 5:4 im ersten Durchgang häufen sich die Fehler, vor allem die sogenannten unerzwungenen, sodass er den Tie Break verliert. Auch da hält er, wie schon im Satz, lange mit, bevor ihm am Ende die Luft ausgeht.
Ab dem zweiten Satz kommt Alcaraz richtig ins Laufen. Hanfmann tut sein Möglichstes, aber es ist zu wenig, um die Nummer 1 ins Wanken zu bringen. Das 6:3 ist deutlich, danach lässt der Badener den Physio kommen. Der behandelt ihn am Oberkörper in der Rippen-Gegend. Dahin hatte sich Hanfmann während des Satzes schon öfter gefasst. Auch in der Folgezeit schaut der Physio beim Seitenwechsel immer wieder vorbei.
Aber die Beschwerden sind wohl zu groß und bei Hanfmann klappt kaum noch etwas. Er fängt sich ein schnelles Break und kommt diesmal nicht mehr zurück ins Match. Alcaraz nimmt ihm sogar noch ein zweites Mal den Aufschlag ab und verwandelt nach 2:44 Stunden seinen dritten Matchball.

