Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Am Freitag öffnete die Grüne Woche in Berlin ihre Tore – doch

    Am Freitag öffnete die Grüne Woche in Berlin ihre Tore – doch

    Am Freitag öffnete die Grüne Woche in Berlin ihre Tore – doch für viele Bauern fühlte sich das wie ein Start unter dunklen Wolken an. Kurz vor Beginn der Landwirtschaftsmesse schlug der Präsident des Bauernverbands Alarm und beschreibt eine Branche am Limit. „Die Preissituation an den Agrarmärkten ist im Moment desaströs“, sagt Verbandspräsident Joachim Rukwied.…



  • Am Freitag öffnete die Grüne Woche in Berlin ihre Tore – doch

    Am Freitag öffnete die Grüne Woche in Berlin ihre Tore – doch

    Am Freitag öffnete die Grüne Woche in Berlin ihre Tore – doch für viele Bauern fühlte sich das wie ein Start unter dunklen Wolken an. Kurz vor Beginn der Landwirtschaftsmesse schlug der Präsident des Bauernverbands Alarm und beschreibt eine Branche am Limit. „Die Preissituation an den Agrarmärkten ist im Moment desaströs“, sagt Verbandspräsident Joachim Rukwied.…

Am Freitag öffnete die Grüne Woche in Berlin ihre Tore – doch

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Am Freitag öffnete die Grüne Woche in Berlin ihre Tore – doch für viele Bauern fühlte sich das wie ein Start unter dunklen Wolken an. Kurz vor Beginn der Landwirtschaftsmesse schlug der Präsident des Bauernverbands Alarm und beschreibt eine Branche am Limit. „Die Preissituation an den Agrarmärkten ist im Moment desaströs“, sagt Verbandspräsident Joachim Rukwied. Seine Diagnose fällt klar aus: Viele Landwirte stehen wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand.

Preise brechen ein, Höfe geraten unter Druck

Besonders dramatisch ist die Lage bei den Schweinehaltern. Der Schweinepreis ist zuletzt auf 1,45 Euro pro Kilogramm gesunken. Auch beim Getreide geht es laut Rukwied steil bergab. Die Preise liegen inzwischen unter dem Niveau der frühen 80er-Jahre.

Jürgen Dierauff, 55 Jahre alt, Schweinemäster und Unternehmer aus Franken, Bad Windsheim

Jürgen Dierauff (55) ist Schweinemäster mit 2500 Mastplätzen und Unternehmer aus Franken, Bad Windsheim

„Die Lage für uns Schweinehalter ist zurzeit äußerst angespannt. Meine Berufskollegen und ich machen aktuell durch schlechte Preise über 50 Euro Verlust je Schwein“, sagt Schweinemäster Jürgen Dierauff aus Bad Winsheim (Bayern). „Auch wenn wir das Auf und Ab am Markt gewohnt sind, hält das kein Betrieb lange durch. Gleichzeitig ist die Auflagenlast enorm, während es die Politik noch nicht geschafft hat, verlässliche Rahmenbedingungen zu setzen.“ Gerade, was die Tierhaltung angeht. Dierauff: „Wir wollen unsere Tiere gut halten, wir möchten unsere Betriebe weiterentwickeln. Aber dafür brauchen wir endlich Planungssicherheit, faire Wettbewerbsbedingungen und eine Wertschätzung, die wir auch in unseren Geldbeuteln merken.“

Winzer stecken in der Krise

Auch Kartoffeln und Zucker stehen preislich erheblich unter Druck. Die Weinbranche steckt nach Einschätzung des Bauernverbands sogar in der größten Krise der letzten Jahrzehnte.

Julia und Peter Seyffardt (71), Inhaber Weingut Diefenhardt in Martinsthal (Rheingau). Ihr Weingut ist seit 1917 in Familienbesitz. Julia Seyffardt (36) ist die Önologin und in der 5. Generation im Weingut tätig. Peter Seyffardt ist Weinbaupräsident im Rheingau

Julia (36) und Peter Seyffardt (71), Inhaber Weingut Diefenhardt in Martinsthal (Rheingau). Ihr Weingut ist seit 1917 in Familienbesitz. Julia Seyffardt ist Önologin und in der 5. Generation im Weingut tätig. Peter Seyffardt ist Weinbaupräsident im Rheingau

„Die größte Herausforderung, vor der wir stehen, ist sicher das Kaufverhalten der Kunden hierzulande. Die deutschen Konsumenten kaufen beim Wein, wie auch bei vielen anderen Lebens- und Genussmitteln, vermehrt günstige Produkte – und leider auch zunehmend weniger regional“, sagt Peter Seyffardt, Weinbaupräsident im Rheingau. „Deutschland ist Weinimportland Nummer eins, ob die Weine nun aus Frankreich, Spanien, Italien oder Übersee kommen. So ist der Anteil des deutschen Weins in zwölf Jahren beim Verkauf von 48 auf 41 Prozent gesunken.“ Ganz anders in Österreich. Dort liege der Marktanteil des eigenen Weins bei 75 bis 80 Prozent.

Während kleinere Erzeuger ihre Flaschen selbst abfüllen, verkaufen und so noch recht gut dastehen, trifft es WInzer mit Fassvermarktung besonders hart. „Diese verkaufen ihre Weine als lose Ware an Abfüller und Kellereien, die dann diese Weine für die Supermärkte abfüllen und in den Verkauf bringen. Dort ist der Preis oft so niedrig, dass der Handel zwar noch seine Marge hat, oftmals für den Erzeuger der Trauben oder des Weins nicht einmal die reinen Produktionskosten gedeckt werden können.“

Milchbauern leiden unter niedrigen Preisen

Ähnlich ist die Situation bei den Milchbauern. Lag der Preis für einen Liter Milch kürzlich noch bei 45 bis 50 Cent für die Erzeuger, wird inzwischen der Rückgang auf nur noch 35 Cent erwartet. „Bei einigen Molkereien sogar darunter. Das ist für viele Betriebe nicht mehr kostendeckend. Gleichzeitig bleiben die Kosten hoch – für Futter, Energie und Personal – oder steigen weiter an“, sagt Milcherzeuger Harald Reblitz aus dem Itzgrund (Bayern).

Harald Reblitz (60) aus dem Itzgrund bei Coburg in Oberfranken, Bio-Milcherzeuger und auch Vorstand der Milchwerke Oberfranken West in Meeder bei Coburg

Harald Reblitz (60) aus dem Itzgrund bei Coburg in Oberfranken, Bio-Milcherzeuger und auch Vorstand der Milchwerke Oberfranken West in Meeder bei Coburg

„Ich selbst bewirtschafte einen Bio-Milchviehbetrieb mit rund 85 Kühen im Raum Coburg und produziere etwa 600.000 Liter Milch im Jahr. Der Bio-Milchpreis liegt aktuell bei rund 65 Cent pro Liter. Damit kann ich im Moment noch wirtschaftlich arbeiten, was aber keine Selbstverständlichkeit ist. Auch bei Bio spüren wir die Unsicherheit, wie stabil diese Preise bleiben werden.“

Zusätzlich würden steigende Auflagen belasten, besonders in der Bio-Landwirtschaft. Themen wie Weidepflicht seien für viele Betriebe schwierig umzusetzen, weil Höfe oft innerorts lägen und der Zugang zu Weideflächen fehle. Dazu kämen höhere Lohnkosten, etwa durch den Mindestlohn, der vor allem größere Betriebe stark treffe.

„Lebensmittel werden teurer werden müssen“

„Als Vorstand einer genossenschaftlichen Molkerei mit 650 Lieferanten sehe ich zudem wachsenden Wettbewerbsdruck aus dem Ausland, wo unter weniger strengen Auflagen produziert wird, die Produkte aber auf denselben Markt kommen. Natürlich wünschen sich die Verbraucher günstige Lebensmittel – das ist nachvollziehbar. Aber auch wenn die Preise aktuell fallen, etwa sichtbar bei der Butter, ist das keine Entwicklung für die Zukunft. Lebensmittel werden teurer werden müssen, weil die Kosten in der Erzeugung weiter steigen. An diese Preise werden wir uns als Gesellschaft gewöhnen müssen, wenn wir wollen, dass Landwirtschaft hierzulande eine Zukunft hat.“

Rukwied verlangt Entlastung von der Politik

Angesichts dieser Lage fordert der Bauernpräsident Unterstützung aus Berlin. „Wir brauchen endlich eine Kostenreduktion in der gesamten Branche“, betont Rukwied. Weniger Bürokratie und gezielte Sonderlösungen seien dringend nötig.

Ein zentrales Thema ist für ihn der Mindestlohn. In Deutschland sei dieser bezogen auf bestimmte Anbausektoren doppelt so hoch wie in anderen europäischen Ländern. Rukwied verweist auf Obst in Spanien oder Gemüse in Polen. Für viele heimische Betriebe verschärfe das den Wettbewerbsdruck erheblich.