Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



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    Bis aus einer Kakaoschote Schokolade wird, dauert es Monate. Wie schwerfällig und anstrengend das Pflücken, Trocknen und Fermentieren ist, sieht man den glanzvollen Verpackungen im Supermarkt nicht an. Auch nicht, ob Kinder an dem Prozess beteiligt gewesen sind – es sei denn, man orientiert sich an dem grün-blauen Fair-Trade-Siegel. Nachdem man „The Bitter Side of Sweet“…



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    Großeinsatz der Polizei: Überfall in Dachau

    Zwei Unbekannte haben am Freitagmittag in der Münchner Straße einen Überfall begangen. Die Polizeiinspektion Dachau teilt mit, man fahnde nach den beiden Räubern. Sehr viel mehr wollen die Ermittler „aufgrund einsatztaktischer Maßnahmen“ bisher nicht mitteilen, im Bericht vom frühen Freitagnachmittag heißt es noch, derzeit laufe in der Münchner Straße und Umgebung ein größerer Polizeieinsatz.



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    Bayern sollte nach Ansicht des Bayerischen Obersten Rechnungshofs (ORH) nicht freiwillig Hunderte Millionen Euro jährlich in die Bahn-Infrastruktur stecken – obwohl dafür eigentlich allein der Bund und die Deutsche Bahn zuständig seien. Bund und Bahn sollten, wie im Grundgesetz vorgesehen, „künftig die Verantwortung für Durchführung und Finanzierung dieser Vorhaben selbst tragen, ohne finanzielle Beteiligung des…



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    Die moderaten Lockerungen im bayerischen Ladenschlussgesetz müssen vom Bayerischen Verfassungsgerichtshof überprüft werden. Sieben Klägerinnen und Kläger, unter anderem die Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), von Verdi und der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), haben nach eigenen Angaben Popularklage gegen die Regelungen eingereicht – die Klage sei auf dem Weg. Die Popularklage richtet sich laut Mitteilung insbesondere gegen…



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    Der Biathlon-Zirkus bleibt in Deutschland. Wenige Tage nach dem Weltcup in Oberhof geht es für die Athletinnen und Athleten weiter nach Ruhpolding, wo sie vom 14. bis zum 18. Januar Halt machen. Es ist die vorletzte Station vor den Olympischen Winterspielen. Der Sprint der Frauen beginnt heute um 14.30 Uhr. Das Rennen ist live im…



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    Hunderte Millionen Euro jährlich: Oberster Rechnungshof rügt Bayern für freiwillige Bahn-Zahlungen

    Bayern sollte nach Ansicht des Bayerischen Obersten Rechnungshofs (ORH) nicht freiwillig Hunderte Millionen Euro jährlich in die Bahn-Infrastruktur stecken – obwohl dafür eigentlich allein der Bund und die Deutsche Bahn zuständig seien. Bund und Bahn sollten, wie im Grundgesetz vorgesehen, „künftig die Verantwortung für Durchführung und Finanzierung dieser Vorhaben selbst tragen, ohne finanzielle Beteiligung des…



  • Haar: Trauer um Altbürgermeister Wehrberger

    Haar: Trauer um Altbürgermeister Wehrberger

    Was Haar an Hans Wehrberger hatte, zeigte sich schon wenige Monate nach seinem Amtsantritt: Der damals neue Bürgermeister brachte Management-Erfahrung mit und war einer, der anpacken konnte. Nach dem schweren Hagelsturm vom 12. Juli 1984 organisierte er nicht nur ganz konkrete, praktische Hilfe, sondern er vermittelte den betroffenen Menschen in seiner Gemeinde zudem Halt und…



  • Rund 30 000 Euro Schaden: Kellerbrand in Tölzer Hotel

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    Brennende Elektrogeräte im Keller eines Tölzer Hotels in der Schützenstraße haben in der Nacht auf Freitag einen Großeinsatz mehrerer Feuerwehren ausgelöst. Wie jene aus Bad Tölz in ihrem Bericht schreibt, wurde sie kurz vor Mitternacht alarmiert, ebenso die Feuerwehren aus Gaißach und Lenggries. Den Notruf gewählt hatte der im Hotel wohnende Koch, nachdem die Rauchmelder…



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    Politbarometer: Großteil der Deutschen sieht Nato durch Trump gefährdet

    Der Großteil der Deutschen denkt, dass die Politik des US-Präsidenten Donald Trump den Fortbestand der Nato gefährdet. 78 Prozent der Befragten stimmen dieser Einschätzung zu, 18 Prozent glauben dies nicht. Der Rest der Befragten antwortete mit „weiß nicht“. Das geht aus einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das Politbarometer hervor. Wenn die USA unter Missachtung…



  • Verdi-Attentat in München: Jetzt steht der Attentäter vor Gericht – und zeigt zum Himmel

    Verdi-Attentat in München: Jetzt steht der Attentäter vor Gericht – und zeigt zum Himmel

    Zumindest haben die Opfer von München keine unerwünschten Briefe bekommen vom Attentäter – so wie die Opfer des Weihnachtsmarktattentats in Magdeburg. Sie werden sich hier auch keine stundenlangen Tiraden des Mannes anhören müssen, der ihnen die Frau, das Kind, die Gesundheit oder die Zuversicht genommen hat. Der Attentäter, der am 13. Februar vor einem Jahr…

Categorie: Nieuws

  • Traumjob im Niederbayern: Diese Taxifahrerin fährt seit 30 Jahren durch Passaus Nächte

    Traumjob im Niederbayern: Diese Taxifahrerin fährt seit 30 Jahren durch Passaus Nächte

    Das Auto bricht ein wenig nach rechts aus, als Cornelia Fischer ihren schweren Mercedes um eine scharfe Kurve steuert. Passau ist an diesem Wochenende komplett zugeschneit, die Straßen ziemlich glatt. Der Tenor im Radio: Wer nicht mit dem Auto fahren muss, der soll bitte schön zu Hause bleiben.

  • Popularklage eingereicht: Verfassungsgerichtshof muss Ladenschlussgesetz überprüfen

    Popularklage eingereicht: Verfassungsgerichtshof muss Ladenschlussgesetz überprüfen

    Die moderaten Lockerungen im bayerischen Ladenschlussgesetz müssen vom Bayerischen Verfassungsgerichtshof überprüft werden. Sieben Klägerinnen und Kläger, unter anderem die Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), von Verdi und der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), haben nach eigenen Angaben Popularklage gegen die Regelungen eingereicht – die Klage sei auf dem Weg.

    Die Popularklage richtet sich laut Mitteilung insbesondere gegen die sogenannten digitalen Kleinstsupermärkte ohne Personal, die nun durchgängig öffnen dürfen, auch sonntags. Aber auch gegen die erlaubten Ladenöffnungen in mehreren Hundert Tourismusorten an bis zu 40 Sonn- und Feiertagen. Das neue bayerische Ladenschlussgesetz ist seit Sommer 2025 in Kraft.

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    Die Ausnahmen im Ladenschlussgesetz seien ein Angriff auf wesentliche Grundrechte der Bayerischen Verfassung: das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Religionsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Vereinigungsfreiheit, Gleichberechtigung von Männern und Frauen, Schutz von Ehe und Familie sowie die Koalitionsfreiheit, hieß es in der Mitteilung der sieben Kläger.

    „Wer den Sonntag aufweicht, greift direkt in das Leben der Beschäftigten ein. Das neue Ladenschlussgesetz fördert eine Ausweitung von Sonntagsarbeit, schwächt bewährte Schutzmechanismen und verschärft soziale Ungleichheiten – insbesondere für Frauen, Teilzeitkräfte und Menschen mit familiären Verpflichtungen“, sagte der DGB-Landesvorsitzende Bernhard Stiedl. Verdi-Landesbezirksleiterin Luise Klemens sagte, die „dramatische Deregulierung des Ladenschlussgesetzes“ verschlechtere die ohnehin schon schwierigen Arbeitsbedingungen im Einzelhandel massiv. Und KAB-Landespräses Michael Wagner kritisierte: „Ausgerechnet eine christliche Regierungspartei greift im neuen Ladenschlussgesetz in einem bisher nicht dagewesenen Ausmaß die verfassungsrechtlich geschützte Sonn- und Feiertagsruhe in Bayern an.“

    Grundsätzlich ist Bayern als einziges Bundesland neben dem Saarland bei seinen strikten Ladenöffnungszeiten bis maximal 20 Uhr geblieben. Verkaufsoffene Sonn- und Feiertage werden wie bisher maximal viermal pro Jahr zugelassen – aber nur anlassbezogen, also etwa aus Anlass eines Marktes, einer Messe oder einer ähnlichen Veranstaltung. Hierbei gab es keine Änderungen.

    Es gibt aber eine Ausnahme für digitale Kleinstsupermärkte: In derartigen Mini-Märkten, mit maximal 150 Quadratmetern Verkaufsfläche und ohne Personal, müssen sich Kunden ihre Waren selber entnehmen und zum Beispiel an Selbst-Scanner-Kassen bezahlen. Grundsätzlich kann dort das volle Sortiment angeboten werden. Neu ist, dass diese Kleinstsupermärkte künftig generell durchgängig – also auch sonntags – geöffnet haben dürfen, rund um die Uhr. Den konkreten zeitlichen Rahmen für die Sonntagsöffnungen sollen die jeweiligen Gemeinden festlegen. Es sollen aber mindestens acht Stunden sein.

    Etwa 500 von gut 2000 bayerischen Gemeinden sind zudem in einer Liste als Ausflugs-, Kur- oder Wallfahrtsorte genannt. Dort ist an 40 Sonn- und Feiertagen der Verkauf eines vorgegebenen Warensortiments möglich, worunter „touristisch relevante Warengruppen und Lebensmittel, die zum sofortigen Verzehr geeignet sind“, fallen. Beim Sortiment gab es eine Lockerung: Es braucht künftig nicht einen Bezug zum Ort, sondern zur Region.

    Bis Sommer 2025 galt in Bayern ein Bundesgesetz über den Ladenschluss aus dem Jahr 1956. Die kleinen Lockerungen, die CSU und Freie Wähler ermöglichen wollten, machten aber ein eigenes bayerisches Gesetz notwendig.

  • Weltcup-Station in Deutschland: Biathlon-Zeitplan und TV-Übersicht zu allen Rennen in Ruhpolding

    Weltcup-Station in Deutschland: Biathlon-Zeitplan und TV-Übersicht zu allen Rennen in Ruhpolding

    Der Biathlon-Zirkus bleibt in Deutschland. Wenige Tage nach dem Weltcup in Oberhof geht es für die Athletinnen und Athleten weiter nach Ruhpolding, wo sie vom 14. bis zum 18. Januar Halt machen. Es ist die vorletzte Station vor den Olympischen Winterspielen.

    Der Sprint der Frauen beginnt heute um 14.30 Uhr. Das Rennen ist live im TV im ZDF und bei Eurosport zu sehen.

    Biathlon in Ruhpolding: Wer überträgt im Fernsehen?

    Das ZDF und Eurosport übertragen alle Weltcup-Rennen in Ruhpolding live im Fernsehen und im jeweiligen Livestream. Über sechs Tage verteilt finden sechs Rennen statt. Männer und Frauen laufen je eine Staffel, einen Sprint und einen Verfolger.

    • Mittwoch, 14.01.: Staffel, Frauen, 4×6 km – Sieg: Norwegen
    • Donnerstag, 15.01.: Staffel, Männer, 4×7,5 km – Sieg: Frankreich
    • Freitag, 16. Januar, 14.30 Uhr: Sprint, Frauen, 7,5 km, ZDF und Eurosport
    • Samstag, 17. Januar, 14.30 Uhr: Sprint, Männer, 10 km, ZDF und Eurosport
    • Sonntag, 18. Januar, 12.30 Uhr: Verfolgung, Frauen, 10 km, ZDF und Eurosport
    • Sonntag, 18. Januar, 15.00 Uhr: Verfolgung, Männer, 12,5 km, ZDF und Eurosport

    Ergebnisse in Ruhpolding

    Die Frauen-Staffel war bis zum Schluss spannend. Norwegens Kirkeeide schoss auf der Zielgeraden an Italiens Vittozzi vorbei und holte den Sieg. Schweden schob sich vor Frankreich aufs Podest. Preuß hatte Chancen aufs Treppchen, musste beim letzten Schießen dann aber in die Strafrunde. Deutschland wurde Sechster.

    Auch bei den Männern waren fünf Nationen bis zum letzten Schießen eng beisammen. Dort entschied Frankreich mit Perrot das Rennen für sich. Christiansen (Norwegen) überholte Nawrath (Deutschland) auf der letzten Runde. Schwedens Samuelsson wurde Vierter.

  • Literatur: Blut und Schokolade

    Literatur: Blut und Schokolade

    Bis aus einer Kakaoschote Schokolade wird, dauert es Monate. Wie schwerfällig und anstrengend das Pflücken, Trocknen und Fermentieren ist, sieht man den glanzvollen Verpackungen im Supermarkt nicht an. Auch nicht, ob Kinder an dem Prozess beteiligt gewesen sind – es sei denn, man orientiert sich an dem grün-blauen Fair-Trade-Siegel. Nachdem man „The Bitter Side of Sweet“ von Tara Sullivan gelesen hat, wird man ganz besonders auf dieses Siegel achten.

  • Großeinsatz der Polizei: Überfall in Dachau

    Großeinsatz der Polizei: Überfall in Dachau

    Zwei Unbekannte haben am Freitagmittag in der Münchner Straße einen Überfall begangen. Die Polizeiinspektion Dachau teilt mit, man fahnde nach den beiden Räubern.

    Sehr viel mehr wollen die Ermittler „aufgrund einsatztaktischer Maßnahmen“ bisher nicht mitteilen, im Bericht vom frühen Freitagnachmittag heißt es noch, derzeit laufe in der Münchner Straße und Umgebung ein größerer Polizeieinsatz.

  • Hunderte Millionen Euro jährlich: Oberster Rechnungshof rügt Bayern für freiwillige Bahn-Zahlungen

    Hunderte Millionen Euro jährlich: Oberster Rechnungshof rügt Bayern für freiwillige Bahn-Zahlungen

    Bayern sollte nach Ansicht des Bayerischen Obersten Rechnungshofs (ORH) nicht freiwillig Hunderte Millionen Euro jährlich in die Bahn-Infrastruktur stecken – obwohl dafür eigentlich allein der Bund und die Deutsche Bahn zuständig seien. Bund und Bahn sollten, wie im Grundgesetz vorgesehen, „künftig die Verantwortung für Durchführung und Finanzierung dieser Vorhaben selbst tragen, ohne finanzielle Beteiligung des Freistaates“, schrieb der ORH in einer Empfehlung an den Bayerischen Landtag.

    „Nach dem Grundgesetz ist der Bund verantwortlich für Bau, Ausbau und Erhalt seiner Eisenbahninfrastruktur (Schienenwege und Bahnhöfe)“, heißt es dort. Aufgabe der Länder sei es, ein ausreichendes Verkehrsangebot sicherzustellen.

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    Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.

    „Trotz dieser klaren Aufgabenzuweisung trägt der Bund die Kosten vieler Vorhaben der DB nur zum Teil. Bayern hat zwischen 2020 und 2024 jährlich mehr als 300 Millionen Euro freiwillig für die Verbesserung der Schienenwege und Bahnhöfe des Bundes übernommen“, konstatiert der ORH, beklagt aber dann als Folge: „Diese Mittel fehlen dem Freistaat für seine eigentlichen Aufgaben, wie die Bestellung von Verkehrsleistungen.“ Und: Obwohl die Bahn für Planung und Durchführung der Vorhaben zuständig sei, übernehme der Freistaat teilweise auch das Risiko für Kostensteigerungen und gleiche der Deutschen Bahn wirtschaftliche Nachteile aus.

    „Weil Durchführungs- und Finanzverantwortung nicht in einer Hand liegen, fehlen wirksame Anreize für die DB zu Kostendisziplin und Termintreue“, kritisieren die Rechnungsprüfer. Zudem erzeugten solche Mischfinanzierungen enormen zusätzlichen Verwaltungsaufwand.

    Bayern solle sich im Rahmen angekündigter Reformen „dafür einsetzen, dass der Bund seine Bahninfrastruktur künftig – wie vom Grundgesetz vorgesehen – vollständig selbst finanziert“, fordert der Oberste Rechnungshof. Und: „Bund und DB sollten sowohl die Verantwortung für Finanzierung als auch Durchführung der Vorhaben selbst tragen.“

  • Haar: Trauer um Altbürgermeister Wehrberger

    Haar: Trauer um Altbürgermeister Wehrberger

    Was Haar an Hans Wehrberger hatte, zeigte sich schon wenige Monate nach seinem Amtsantritt: Der damals neue Bürgermeister brachte Management-Erfahrung mit und war einer, der anpacken konnte. Nach dem schweren Hagelsturm vom 12. Juli 1984 organisierte er nicht nur ganz konkrete, praktische Hilfe, sondern er vermittelte den betroffenen Menschen in seiner Gemeinde zudem Halt und Zuversicht. In den folgenden acht Jahren als Bürgermeister stellte er die Weichen für das moderne Haar von heute. Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Haars Altbürgermeister Wehrberger am 2. Januar im Alter von 84 Jahren gestorben.

    Anfang der Achtzigerjahre war Haar eine Gemeinde zwischen Vergangenheit und Zukunft. Wie es weitergehen würde, war in der Schwebe. Das Bezirksklinikum prägte den Ort nach wie vor. Zugleich hatte die Großsiedlung am Jagdfeld mit ihren Hochhäusern Haar zur Heimat von Tausenden neuen Bürgern gemacht. Wie das zusammengeführt werden sollte, war unklar, erst recht fehlte so etwas wie eine Vision.

    Beides bewerkstelligte Wehrberger, der 1973 selbst mit seiner Frau Gisela und drei Töchtern von München-Haidhausen ins Jagdfeld gezogen war. Acht Jahre als Bürgermeister reichten ihm dafür aus. „Haar entwickelte Profil, gewann an Strahlkraft und nahm in manchem sogar eine Vorreiterrolle ein“, ordnet die Stadt Wehrbergers Amtszeit in ihrem Nachruf ein.

    Kaum in Haar angekommen, engagierte sich Hans Wehrberger im Jagdfeld-Ausschuss und als Elternbeirat. Seine Frau wurde 1978 in den Gemeinderat gewählt. Er selbst war beruflich noch voll gefordert und leitete für den Landesverband der Betriebskrankenkassen ein Rechenzentrum, das für 378 Betriebskrankenkassen zuständig war. Trotz dieser Karriere wechselte er in die Kommunalpolitik. Er kandidierte für die SPD und war der erste Bürgermeister der Gemeinde, der weder Landwirt noch Beschäftigter der Klinik war.

    Kaum war die Hagelkatastrophe überstanden, setzte Wehrberger in dem einst zerstrittenen Gemeinderat wegweisende Entscheidungen durch. Die Sanierung des Ortskerns wurde angegangen, das Seniorenheim Maria-Stadler-Haus entstand und das Rathaus wurde um- und ausgebaut. So ging es Schlag auf Schlag: die alte Schule wurde saniert, das Bürgerhaus entstand, der Kirchen- und Bahnhofplatz wurden neu gestaltet. Überall kam ein fortschrittlicher Geist mit starkem Willen zur Gestaltung zum Ausdruck. Egal, ob es um die Einrichtung einer ersten Kinderkrippe ging, den Ausbau der Erwachsenenbildung oder die sozialgerechte Bodennutzung.

    Der Kommunalpolitiker war seiner Zeit in vielen Punkten voraus

    Städtebaulich gelang Wehrberger etwas, das selten ist: Er bewahrte die Identität des Ortes und öffnete Raum für Zukunft. Mit dem Sport- und Freizeitpark sowie dem Gewerbe- und Siedlungsgebiet in Eglfing schaffte Haar unter ihm den Sprung nach Norden über die Bahnlinie. Ein erster detaillierter Landschaftsplan sicherte Grünflächen im Haarer Norden und verhinderte die Erschließung von Neu-Riem über Haarer Flur hinaus.

    Wehrberger erinnerte später mal an die Zeit, als konservative Kräfte noch die Ansicht vertreten hätten, Kinder unter zwei Jahren gehörten heim zur Mutter und in Kitas würden „die Kriminellen von morgen“ großgezogen. Wehrberger war auch auf anderen Gebieten im besten Sinne progressiv: So führte er in Haar als erster Kommune im Landkreis München eine Umweltreferentin ein, eine Baumschutzverordnung wurde erlassen und eine Energiesparberatung angeboten – lange bevor „Nachhaltigkeit“ zum gesellschaftlichen Leitbegriff wurde.

    Als Siemens ihm 1992 die Stelle als Geschäftsführer der Betriebskrankenkasse anbot, nahm Hans Wehrberger die Offerte an. Es war ein beruflicher Neustart mit 50 Jahren. Der Gemeinde blieb er bis zuletzt verbunden.

  • Rund 30 000 Euro Schaden: Kellerbrand in Tölzer Hotel

    Rund 30 000 Euro Schaden: Kellerbrand in Tölzer Hotel

    Brennende Elektrogeräte im Keller eines Tölzer Hotels in der Schützenstraße haben in der Nacht auf Freitag einen Großeinsatz mehrerer Feuerwehren ausgelöst. Wie jene aus Bad Tölz in ihrem Bericht schreibt, wurde sie kurz vor Mitternacht alarmiert, ebenso die Feuerwehren aus Gaißach und Lenggries.

    Den Notruf gewählt hatte der im Hotel wohnende Koch, nachdem die Rauchmelder im Haus angeschlagen hatten. Laut Tölzer Polizei konnte sich der 44-Jährige unverletzt ins Freie retten. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass die Wäschetrockner und Waschmaschinen im Keller des Hotels in Brand geraten waren. Diesen habe man schnell löschen können, schreibt die Feuerwehr in ihrem Bericht, „zeitaufwendiger und kräfteraubend war dann, die Maschinen und das Brandgut unter Atemschutz aus dem Keller zu transportieren“. Außerdem musste das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter entraucht werden. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet.

    Die ausgebrannten Elektrogeräte wurden von den Feuerwehrleuten ins Freie gebracht.
    Die ausgebrannten Elektrogeräte wurden von den Feuerwehrleuten ins Freie gebracht. (Foto: Freiwillige Feuerwehr Bad Tölz)

    Verletzt wurde bei dem Brand niemand, was wohl auch daran liegt, dass in dem Hotel derzeit Betriebsferien sind und darum keine Gäste anwesend waren. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden am Gebäude und an den Geräten auf etwa 30 000 Euro.

  • Politbarometer: Großteil der Deutschen sieht Nato durch Trump gefährdet

    Politbarometer: Großteil der Deutschen sieht Nato durch Trump gefährdet

    Der Großteil der Deutschen denkt, dass die Politik des US-Präsidenten Donald Trump den Fortbestand der Nato gefährdet. 78 Prozent der Befragten stimmen dieser Einschätzung zu, 18 Prozent glauben dies nicht. Der Rest der Befragten antwortete mit „weiß nicht“. Das geht aus einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das Politbarometer hervor. Wenn die USA unter Missachtung des Völkerrechts mit militärischen Mitteln in die Politik anderer Länder eingreifen, um sich dort wirtschaftliche Ressourcen zu sichern, ist der Großteil der Befragten der Umfrage dafür, dass sich die Europäische Union dagegenstellt. Für eine Mehrheit von 69 Prozent soll die EU demnach dagegen Position beziehen. 22 Prozent der Befragten sind dafür, dass sich Brüssel heraushält, und 5 Prozent plädieren dafür, dass sich die EU hinter das Handeln der USA stellt.

    Bei den aktuellen Entwicklungen rund um die jüngste Protestwelle im Iran gegen die autoritäre Führung des Landes sind die Befragten gespalten: 37 Prozent der Deutschen würden es begrüßen, wenn die USA im Iran eingriffen, um ein Ende der aktuellen Führung herbeizuführen. Genauso viele (37 Prozent) lehnen ein solches Eingreifen ab, 13 Prozent wäre das egal. Trump hatte nach Beginn der Massenproteste im Iran mehrfach Teheran mit einem Einschreiten gedroht.

    In der Sonntagsfrage liegt die CDU/CSU unverändert bei 26 Prozent, die AfD kommt erneut auf 25 Prozent. Die SPD würde sich auf 15 Prozent verbessern, die Grünen blieben bei 12 Prozent und die Linke würde sich auf 10 Prozent verschlechtern. Mit diesem Ergebnis hätte Schwarz-Rot nach wie vor keine parlamentarische Mehrheit.

    Mit Blick auf die fünf Landtagswahlen, unter anderem im September in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, ging es in der Umfragung auch darum, dass die AfD in einem der ostdeutschen Bundesländer den Ministerpräsidenten stellen könnte. Etwas mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten fänden das schlecht. 19 Prozent, darunter 88 Prozent der AfD-Anhänger, fänden einen Ministerpräsidenten der AfD gut und 10 Prozent aller Befragten wäre das egal.

  • Verdi-Attentat in München: Jetzt steht der Attentäter vor Gericht – und zeigt zum Himmel

    Verdi-Attentat in München: Jetzt steht der Attentäter vor Gericht – und zeigt zum Himmel

    Zumindest haben die Opfer von München keine unerwünschten Briefe bekommen vom Attentäter – so wie die Opfer des Weihnachtsmarktattentats in Magdeburg. Sie werden sich hier auch keine stundenlangen Tiraden des Mannes anhören müssen, der ihnen die Frau, das Kind, die Gesundheit oder die Zuversicht genommen hat. Der Attentäter, der am 13. Februar vor einem Jahr seinen Wagen in der Münchner Innenstadt in eine Verdi-Demonstration steuerte und dabei eine junge Mutter und ihre kleine Tochter tötete, der Mann, der 43 Menschen zum Teil schwerst verletzte, er wird vor Gericht schweigen.