Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



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    Führerscheinumtausch: Der Lappen muss weg

    Es geht um etwa 43 Millionen Führerscheine von Autofahrerinnen und Autofahrern in Deutschland, die vor dem Jahr 2013 ausgestellt wurden. Sie alle müssen bis spätestens zum Jahr 2033 in ein neues Dokument umgetauscht werden. Die Europäische Union will damit sicherstellen, dass künftig nur noch fälschungssichere und europaweit einheitliche Dokumente im Umlauf sind. Zudem sollen alle Führerscheine…

Categorie: Nieuws

  • Berlin – Ein 14-jähriger Intensivtäter bombte am Mittwoch eine ganze Wohnung in

    Berlin – Ein 14-jähriger Intensivtäter bombte am Mittwoch eine ganze Wohnung in

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    Berlin – Ein 14-jähriger Intensivtäter bombte am Mittwoch eine ganze Wohnung in Gropiusstadt in Schutt und Asche. Am frühen Morgen hatte er einen mutmaßlich aus Polenböllern gebastelten Brandsatz auf einen Balkon geschmissen. Der Anschlag galt offenbar einem gleichaltrigen Jungen, der hier mit Mutter und Schwester lebt.

    Wie die Berliner Polizei am Donnerstag mitteilte, kam es um 7.35 Uhr vor einem sechsgeschossigen Haus am Feuchtwangerweg im Bezirk Neukölln zu der Attacke. Demnach sah eine Zeugin, wie ein Jugendlicher einen Gegenstand auf einen Balkon im Erdgeschoss warf und davonrannte.

    Mutter und Sohn durch Feuer verletzt

    Kurz darauf kommt es zu einer heftigen Explosion. Der Balkon steht danach lichterloh in Flammen, die an der Fassade bis hinauf in den 6. Stock schlagen. In der betroffenen Wohnung und eine Etage darüber bersten die Fenster, das Feuer greift auf die Wohnung über! Der 14-Jährige und seine Mutter (53) sind zu Hause, beide erleiden Rauchgasvergiftungen.

    Die Flammen schlugen an der Fassade bis in den 6. Stock hoch

    Die Flammen schlugen an der Fassade bis in den 6. Stock hoch

    Die inzwischen alarmierte Feuerwehr kann den in Flammen stehenden Balkon schnell löschen und ein Übergreifen auf den Rest des Hauses verhindern. Polizeikräfte können den jugendlichen Täter anhand der Zeugenbeschreibungen noch in der Nähe festnehmen. Mutter und Sohn kommen ins Krankenhaus, auch am Donnerstag sind sie noch immer in Behandlung.

    Laut Polizei handelt es sich bei dem 14-Jährigen um einen polizeibekannten Intensivtäter. Offenbar ist er so gefährlich, dass gegen ihn Haftbefehl erlassen werden soll. Gegen ihn wird wegen besonders schwerer Brandstiftung ermittelt.

    Anschlag soll Sohn gegolten haben

    Die zum Teil verbrannte Wohnung ist gesperrt und versiegelt. Nachbarn berichten, dass durch die Explosion das ganze Haus gebebt haben soll. Sie sprechen von einer Kugelbombe. In der betroffenen Wohnung lebt die alleinerziehende 53-Jährige mit ihrem Sohn und einer Tochter (18).

    Nach BILD-Informationen soll der Anschlag dem 14 Jahre alten Sohn gegolten haben. Er soll wiederholtem Mobbing und Attacken durch den jetzt festgenommenen Täter ausgesetzt gewesen sein. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

  • Es sind Fotos, die Box-Fans glücklich machen!Anthony Joshua (36) trainiert wieder. 19

    Es sind Fotos, die Box-Fans glücklich machen!Anthony Joshua (36) trainiert wieder. 19

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    Es sind Fotos, die Box-Fans glücklich machen!

    Anthony Joshua (36) trainiert wieder. 19 Tage nach dem schweren Autounfall des Box-Giganten in Nigeria, bei dem zwei enge Freunde von ihm ums Leben gekommen waren und er selbst verletzt wurde, hat Joshua am Donnerstag mehrere Videos von sich beim Training auf „Snapchat“ veröffentlicht. Dort ist zu sehen, wie der Brite u.a. Fahrrad fährt, ins Schwimmbecken steigt oder an den Pratzen arbeitet. Dazu schreibt Joshua (aus dem Englischen übersetzt): „Ich bin ein Kämpfer“ und „Therapie für mentale Stärke“. Nach BILD-Informationen hält er sich aktuell in Dubai auf.

    Joshua beim Pratzentraining

    Joshua beim Pratzentraining

    Zuletzt hatte ein Onkel von Joshua in der nigerianischen Tageszeitung „The Punch“ behauptet, dass der Schwergewichtsstar seine Karriere nach dem Unfall beenden würde. Laut „Daily Mail“ plant Joshua „trotz abwegiger Aussagen eines Mannes, der behauptet, sein Onkel in Nigeria zu sein“, aber aktuell nicht, seine Karriere zu beenden. Der Onkel spreche nicht für Joshua und sei auch kein Repräsentant seines Teams.

    Ob und wie der Ex-Weltmeister seine Karriere fortsetzt, ist also weiter offen. Sein Promoter Eddie Hearn (46/Matchroom Boxing) sagte in dieser Woche bei „TalkSport“: „Im Moment braucht Anthony Zeit und Privatsphäre. Es wird von unserer Seite keine Gespräche über seine Karriere geben. Nichts über irgendwelche Schritte oder darüber, wie es weitergeht. Das ist eine schreckliche Tragödie, und er wird Zeit brauchen – körperlich wie emotional.“

    Joshua auf dem Weg ins Schwimmbecken

    Joshua auf dem Weg ins Schwimmbecken

    Zuletzt gab es mal wieder das Gerücht, dass 2026 endlich der Mega-Kampf zwischen Joshua und Tyson Fury (37) kommt. Fury hatte zuletzt erneut ein Comeback angekündigt. Seit Jahren träumen die Briten vom großen „Battle of Britain“. Allerdings scheiterten die Verhandlungen zwischen den Lagern mehrfach. Laut einem Bericht des „Ringmagazine“ Mitte Dezember soll die tatsächliche Umsetzung so nah wie nie sein. Diese Informationen kamen allerdings ans Licht, bevor Joshua den Unfall hatte.

  • Halle – Diese Nachricht sorgte für einen Schreckmoment in Sachsen-Anhalt: Das belgische

    Halle – Diese Nachricht sorgte für einen Schreckmoment in Sachsen-Anhalt: Das belgische

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    Halle – Diese Nachricht sorgte für einen Schreckmoment in Sachsen-Anhalt: Das belgische Unternehmen Domo Chemicals hat Insolvenz angemeldet und wollte seine Produktion am bekannten Chemiestandort in Leuna stoppen. Für die Landesregierung war das keine Option: Sie ordnete den Weiterbetrieb an und investiert Millionen.

    Ende Dezember hatte Domo Chemicals angekündigt, die Anlagen am Standort Leuna bei Halle herunterfahren zu müssen. Das Land Sachsen-Anhalt reagierte sofort und ordnete einen Weiterbetrieb „aus Gründen der Gefahrenabwehr“ an.

    „Ich glaube, wir haben jetzt eine gewisse Chance, dass Domo in einer etwas anderen Form vielleicht auch weiter existieren kann“, sagte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (46, CDU) beim Neujahrsempfang der IHK Halle-Dessau und der Handwerkskammer Halle.

    Sven Schulze (CDU), Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt

    Sven Schulze (CDU), Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt

    Weiterbetrieb wegen Winter-Wetter

    Minister Schulze erklärt gegenüber BILD: „Letzten Freitag sah es so aus, als ob es keine Lösung für Domo mehr gebe. Da habe ich alle Beteiligten an einen Tisch geholt, das heißt alle Ministerien, die Landesverwaltung und die Verantwortlichen des Konzerns.“

    Bei einer siebenstündigen Krisensitzung, habe man festgestellt, dass die abrupte Abschaltung der Werke Gefahren birgt! „Das geht eigentlich erst ab 6 Grad plus, aber bei den winterlichen Temperaturen, teilweise mit Minusgraden, ist das zu gefährlich, diese chemischen Prozesse einfach abzuschalten“, so der Wirtschaftsminister.

    Für die 585 Domo-Mitarbeiter in Sachsen-Anhalt gibt es jetzt trotz Insolvenz ihres Arbeitgebers einen kleinen Hoffnungsschimmer

    Für die 585 Domo-Mitarbeiter in Sachsen-Anhalt gibt es jetzt trotz Insolvenz ihres Arbeitgebers einen kleinen Hoffnungsschimmer

    Chancen auf neuen Investor steigen

    Für den Weiterbetrieb könnten Kosten im Millionenbereich anfallen. „Das Land kalkuliert derzeit mit einem höheren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Millionenbetrag“, sagte eine Sprecherin des Landesverwaltungsamts. Zudem könne der Insolvenzverwalter die so gewonnene Zeit nutzen, um Investoren zu suchen. „Es gibt Interessenten, hier einzusteigen“, sagte Schulze. Das Unternehmen in Leuna sei „durchaus sehr interessant“.

    [–>Hoffnungsschimmer für 585 Domo-Mitarbeiter

    Für die 585 Mitarbeiter der drei deutschen Domo-Standorte – zwei in Sachsen-Anhalt und einer in Brandenburg – besteht also wieder ein kleiner Hoffnungsschimmer.

    Insolvenzverwalter Lucas Flöther zu BILD: „Dass das Land Sachsen-Anhalt für die Werke in Leuna eingesprungen ist, hat den netten Nebeneffekt, dass auch das Werk in Premnitz weiterarbeiten kann. Denn es erhält Ware aus Leuna, die sie veredeln.“ Die Gehälter aller 585 Mitarbeiter seien bis Ende März durch das Insolvenzgeld gesichert.

    Prof. Dr. Lucas F. Flöther wurde als Insolvenzverwalter bestellt

    Prof. Dr. Lucas F. Flöther wurde als Insolvenzverwalter bestellt

    Der Großteil der deutschen Domo-Mitarbeiter ist in Leuna beschäftigt, bei der Domo Chemicals GmbH sind es rund 35, bei der Domo Caproleuna GmbH etwa 480. Für die Domo Engineering Plastics GmbH in Premnitz (Brandenburg) arbeiten rund 70 Angestellte.

  • Halle (Westfalen) – Kapuze, Maske, Trolley – der Kerl auf dem Foto

    Halle (Westfalen) – Kapuze, Maske, Trolley – der Kerl auf dem Foto

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    Halle (Westfalen) – Kapuze, Maske, Trolley – der Kerl auf dem Foto über diesem Artikel geht nicht während einer Grippewelle einkaufen. Er geht eine Bank ausrauben! Die Polizei fahndet nach dem Mann und seinem Komplizen. Das Duo hatte im Tresorraum einer Bank in Halle (Westfalen) insgesamt vier Schließfächer geknackt und leer geräumt.

    Wer kennt den Maskenmann und seinen Mittäter? Das fragt die Polizei in Nordrhein-Westfalen knapp drei Wochen nach dem Überfall. Am 30. Dezember hatten sich die Täter laut Polizei „unbefugt Zutritt“ zum Tresorraum der Bank an der Bahnhofstraße verschafft.

    Auch der zweite Täter zog einen Trolley hinter sich her

    Auch der zweite Täter zog einen Trolley hinter sich her

    Wie sie das anstellten, verriet die Kripo nicht. Fest steht: Sie „hebelten gewaltsam mehrere Schließfächer auf und entwendeten die darin befindlichen Wertgegenstände“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

    Einer der Trolley-Täter trug zusätzlich diesen Rucksack

    Einer der Trolley-Täter trug zusätzlich diesen Rucksack

    Im Anschluss flüchteten die Männer durch den Haupteingang. Wer hat etwas beobachtet oder weiß etwas im Zusammenhang mit dem Schließfach-Coup? Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Kripo unter der Telefonnummer 05241/8690 entgegen.

    Täterbeschreibung

    Laut den Bildern aus Überwachungskameras sind beide Täter schlank und führten jeweils einen Rollkoffer (Trolley) mit sich. Einer trug dunkle Hosen, eine dunkle Jacke mit hellem Pelzrand an der Kapuze, einen dunkelgrünen Rucksack sowie schwarze Sneaker mit weißen Streifen. Der andere hatte blaue Jeans, eine schwarze Jacke, ein dunkelblaues Basecap und braune Schuhe mit weißer Sohle an.

  • Leipzig – Eine Stadt und immer wieder zwei Brennpunkte: In Leipzig begann

    Leipzig – Eine Stadt und immer wieder zwei Brennpunkte: In Leipzig begann

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    Leipzig – Eine Stadt und immer wieder zwei Brennpunkte: In Leipzig begann die Silvesterschicht der Polizei auf Deutschlands angeblich gefährlichster Straße. Probleme werden aber auch im Süden der Stadt befürchtet.

    Auf der Eisenbahnstraße, die immer wieder durch Messerstechereien, Schüsse und sogar einer Macheten-Attacke bundesweit bekannt wurde, mussten die Beamten schon am Nachmittag eingreifen. Gegen 14.45 Uhr waren die Einsatzkräfte alarmiert worden. „Es gab eine körperliche Auseinandersetzung, bei der ein Mann verletzt wurde“, bestätigt Polizeisprecher Tom Erik Richter, der zunächst noch auf laufende Ermittlungen verweist. Nach der Auseinandersetzung vor einem Geschäft entbrannte auf offener Straße ein Streit, nach einem Messerangriff flüchtete der Täter zu Fuß. Das Opfer wurde mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

    Bei der Auseinandersetzung in der Eisenbahnstraße wurde ein Mann schwer verletzt

    Bei der Auseinandersetzung in der Eisenbahnstraße wurde ein Mann schwer verletzt

    Für die langen Stunden der Silvesternacht hält sich ein Großaufgebot der Polizei in der Nähe der Eisenbahnstraße bereit: In den letzten Jahren hatte es in dem migrantisch geprägten Gebiet immer wieder wahre Pyro-Schlachten gegeben.

    Fokus auf Szene-Viertel Connewitz

    Als zweiter Einsatzschwerpunkt gilt das Connewitzer Kreuz. Dort trifft sich in den Mitternachtsstunden vornehmlich linke Klientel. Brennende Barrikaden und Mülltonnen waren in den vergangenen Jahren oft zu sehen. Die Gefahr von Übergriffen auf Beamte und die örtliche Polizeiwache ist groß.

    Wie viele Polizisten in Leipzig während des Jahreswechsels für Sicherheit sorgen, ist unklar. „Wir möchten unsere Einsatztaktik nicht preisgeben“, sagt Polizeisprecher Richter. Nach BILD-Informationen wurde jedoch mindestens eine zusätzliche Hundertschaft angefordert.

  • Im Westen steigen nun nach ihrer Bye-Week auch die Seattle Seahawks ins

    Im Westen steigen nun nach ihrer Bye-Week auch die Seattle Seahawks ins

    Im Westen steigen nun nach ihrer Bye-Week auch die Seattle Seahawks ins Playoffrennen ein. Durch den ersten Platz in der NFC, den sich die Seahawks im Laufe der Saison erspielt hatten, konnte sich das Team um Quarterback Sam Darnold sieben wichtige Tage der Extravorbereitung und Erholung erspielen.

    Nach knapp fünf Monaten intensivster Belastungen für die Körper der Spieler ein Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist. Während die stark verletzungsgebeutelten 49ers letzte Woche sich über vier Viertel in einem hart geführten Duell gegen die Philadelphia Eagles den Sieg erkämpfen mussten, konnten die Spieler der Seahawks sich entspannt ansehen, wer ihr Gegner sein würde.

    Die Seahawks haben ihre Geschicke letztes Jahr nach dem Abgang von Legendencoach Pete Carroll in die Hände von Mike Macdonald übergeben. Ein Schritt, der von vielen Fans skeptisch gesehen wurde. Speziell, da Pete Carroll auch den etablierten Spielmacher Geno Smith mitnahm und somit das Team aus Seattle mehr Baustellen hatte, als eigentlich nötig. Doch Macdonald hatte einen Plan. Und dieser hieß nicht leichte Renovierung mit ein bisschen neuer Farbe und ein paar neuen Möbeln à la Tine Wittler, sondern wollte einen Neubau im Stile von Bob dem Baumeister.

    Ende einer Legende?: DIESER Abgang tut NFL-Fans weh

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    Er hatte an seiner vorherigen Wirkungsstätte bei den Baltimore Ravens eine Defense auf die Beine gestellt, die 2023 aufgrund ihrer bollwerkmäßigen Leistungen die Saison souverän auf dem ersten Platz der gesamten NFL beendete.

    Die Seahawks schafften es damals gerade mal auf den siebtletzten Platz. Nun, genau zwei Jahre später, sieht die Welt komplett anders aus. Die Ravens ohne Macdonald sind auf den 18. Platz abgestürzt und haben den Sprung nicht mal in die Playoffs geschafft, während die Seahawks-Defense sich stolz auf die Schultern klopfen kann. Sie haben sich unter ihrem neuen Headcoach um sage und schreibe 23 Plätze verbessert und dürfen von sich nun als zweitbeste Defense der kompletten NFL sprechen.

    Was mich persönlich am meisten in den letzten Wochen der Saison beeindruckt hat, ist die Tatsache, dass die Seahawks sich seit Woche 14 speziell gegen den Lauf noch einmal richtig gesteigert haben.

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    Kein Runningback schaffte es mit dem Ball in der Hand, für mehr als elf Yards am Stück zu laufen. Und das trotz der Tatsache, dass in den Reihen der Gegner absolute Ausnahmetalente wie Bijan Robinson, Jonathan Taylor und Rico Dowdle auf dem Feld standen.

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    Der 49ers-Coach Kyle Shanahan wird also Überstunden vor dem Bildschirm verbringen, um sein Team perfekt auf die kommende Aufgabe einzustellen. Er wird auch garantiert noch einmal einen genauen und ausführlichen Blick auf das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams werfen, denn seine Offense schaffte es gerade mal mit einem Field Goal, drei Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen.

    Mit 13:3 gerieten die 49ers im heimischen Stadion zum Saisonabschluss regelrecht unter die Räder. Purdy erwarf gerade mal 125 Yards. Runningback Christian McCaffrey schaffte es nicht mal, dreißig Yards zu erlaufen. Die 49ers wirkten regelrecht entzaubert.

    Mitten im Spiel: Horror-Verletzung bei NFL-Star

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    Doch Shanahan zeigte daraufhin letzte Woche beim Wildcard-Spiel gegen die Eagles, dass er zu Recht für viele Fans und Experten dieses Jahr den Titel als Trainer des Jahres innehaben sollte. Sein Team wirkte mehr als verändert. Mit Willen und Herzblut bewegten die 49ers den Ball und erwischten die Eagles regelrecht auf dem falschen Fuß. Und das schaffte Shanahan mit einem Team, bei dem mehr als 100 Millionen an Gehältern von Leistungsträgern verletzungsbedingt nicht am aktuellen Spielbetrieb teilnehmen können. Eine absolute Meisterleistung.

    Erst recht, wenn man bedenkt, dass die 49ers früh in der Partie sogar auch noch ihren Top-Tight-End George Kittle mit einer Achillessehnenverletzung verloren haben. Kreativ baute er seine Offense danach sogar im Laufe des Spiels noch um. Setzte Spieler in Szene, die die Eagles so nicht auf dem Zettel hatten. Vom Fullback Kyle Juszczyk, der mit Pässen von Brock Purdy einen elementaren Beitrag am Sieg hatte, bis hin zum Trickspielzug, bei dem Wide Receiver Juan Jennings kurz mal die Rolle des Quarterbacks einnahm und den Ball 29 Yards zum Touchdown warf – die Ansammlung von Assen im Ärmel Shanahans schien schier endlos zu sein.

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    Wie viele davon werden in der Nacht von Samstag auf Sonntag noch übrig sein? Was hat Shanahan noch so parat? Fragen über Fragen, deren Antwort wir live mitverfolgen können und sollten. Denn in einem der lautesten Stadien der gesamten NFL zu bestehen, ist im regulären Spielbetrieb schon eine fast unlösbare Aufgabe.

    Jetzt, mit der Aussicht, dem Super Bowl einen Schritt näher zu kommen, werden die Seahawks-Fans alles daransetzen, ihrem Team mit einer Extraportion Lautstärke unter die Flügel greifen zu können. Ich durfte selbst schon live im Stadion miterleben, wie laut sein kann. Die Kommunikation auf dem Rasen wird also für die 49ers-Offense rund um Quarterback Brock Purdy ein Ding der Unmöglichkeit sein. Ein klarer Vorteil für die Seahawks.

    Eine echte Chance auf das Erreichen der nächsten Runde haben die Seahawks aber nur, wenn ihre Offense vorlegt und sich als Erstes einen Punktevorsprung erspielen kann.

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    Quarterback Sam Darnold hat sein Team nun zu sieben Siegen in Folge geführt und wird mit ganz breiter Brust auflaufen. Und diese Extraportion Selbstvertrauen wird der 28-Jährige auch brauchen. In den beiden Aufeinandertreffen mit den 49ers im Laufe der Saison blieb es ihm verwehrt, auch nur einen einzelnen Touchdown zu werfen. Und das, obwohl er sich im Laufe der Saison mit seinem Receiver Jaxon Smith-Njigba regelmäßig zu einer der gefährlichsten Kombis der gesamten NFL etablieren konnte. Mit 1.793 erfangenen Yards steht Smith-Njigba sogar souverän auf dem ersten Platz aller Bällefänger der Liga.

    Doch nach der guten Leistung der 49ers-Defense gegen das Passspiel der Eagles letzte Woche sollten sich die Seahawks auf das besinnen, was sie auch richtig gut können. Nämlich den Ball zu laufen, um so dann auch das Risiko möglicher Turnover zu vermeiden.

    Seahawks-Quarterback-Legende Matt Hasselbeck hat einen wichtigen Rat für seinen aktuellen Nachfolger parat: „Du musst es nicht alleine schaffen. Es ist ein Teamspiel, und diese Defense ist wirklich so, so gut. Also wäre das mein Ratschlag: Gib dieser Defense ein langes Feld zu verteidigen. Vermeide Turnover!“

    Und genau das ist ein bisschen das Problem von Darnold und Co. Mit 15 Interceptions steht die Seahawks-Offense auf dem siebten Platz der gesamten Liga. Aber eben leider vom hinteren Ende aus betrachtet.

    [–>Der Plan für Seattle kann also nur lauten: regelmäßig laufen, um dann den sicheren Pass spielen zu können. Und mit der Rückkehr von Left Tackle Charles Cross ist die O-Line der Seahawks auch genau zum richtigen Zeitpunkt wieder komplett vereint, um dieses Kalkül in die Tat umzusetzen.

    Seattle hat also alle Vorteile in der eigenen Hand.

    Inklusive eines massiven Heimvorteils. Aber solange das Genie Shanahan an der Seitenlinie der 49ers steht, sollte man ihn und sein Team niemals abschreiben.

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    [–>Mehr NFL gibt es im Podcast. Jeden Montag und Freitag nehme ich hier mit meinem Kollegen Mike Stiefelhagen alles unter die Lupe, was rund um den Spieltag Thema ist. Von der Analyse der einzelnen Partien bis hin zu den neuesten News ist immer alles dabei, was das Football-Fanherz begehrt.

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    Handball: Ein Spielmacher in Bestform

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    Prozess: Mann soll Freundinnen seiner Stieftochter auf Pyjamapartys vergewaltigt haben

    Die Vorwürfe in der Anklageschrift sind ungeheuerlich: Bei Übernachtungspartys seiner Stieftochter soll Alexander G. in zwei Fällen die durch Alkoholeinfluss widerstandsunfähigen, minderjährigen Freundinnen im Zimmer seiner Stieftochter vergewaltigt haben. Folgt man den Aussagen der beiden Geschädigten, drängen sich weitere, grauenvolle Überlegungen auf: dass K.-o.-Tropfen im Spiel gewesen sein könnten.

    Die Ehefrau von Alexander G. soll den Mädchen „bitter schmeckenden Salat“ und „ein Halbliter-Glas Whisky-Cola“ serviert haben, woraufhin sich ein Mädchen übergab und das Bewusstsein verlor. Die 20. Strafkammer am Landgericht München I hat neun Verhandlungstage angesetzt, um über die Causa zu urteilen.

    Es ist nicht das erste Mal, dass sich das Landgericht mit der Anklage beschäftigt. Bereits 2019 wurde der Fall aufgerufen. Alexander G., heute 63 Jahre alt, hatte sich damals von drei Verteidigern vertreten lassen. Dann trat ein weiterer Anwalt auf, der in erster Linie durch Herumschreien und Beleidigen in Erscheinung trat, was in Strafanzeigen gegen ihn und Berichte an die Rechtsanwaltskammer mündete. Die Verteidiger-Riege stellte 90 Beweisanträge, der Prozess zog sich immer mehr in die Länge und musste nach 14 Verhandlungstagen wegen der Schwangerschaft einer Richterin ausgesetzt werden.

    Jetzt sitzt Alexander G. wieder auf der Anklagebank: geschieden und pleite, wie er berichtet. 75 000 Euro habe er für seine Anwälte damals gezahlt, sagt er. Und seine Frau habe sich wegen finanzieller Probleme und aus moralischen Gründen von ihm getrennt.

    Die Vorfälle, über die es zu urteilen gilt, liegen mittlerweile 15 Jahre zurück. In allen Fällen lud die Stieftochter von G. zu einer Pyjamaparty ein, in die Wohnung ihrer Eltern im südlichen Landkreis München. Damals wie heute werden in der Verhandlung die Videovernehmungen der Geschädigten abgespielt. Eine erzählt, die Mutter habe „grinsend ein Tablett mit Champagner“ ins Kinderzimmer gebracht. Sie habe zwei Gläser getrunken. Das nächste, an das sie sich erinnere, sei, dass sie auf dem Boden liege und ein Mann sich an ihr vergehe. „Ich höre ihn Schnaufen, es war unangenehm, dann war ich wieder weg.“

    Auch das zweite Mädchen, damals ebenso via Video vernommen, berichtet davon, dass sie „aus Anstand“ den bitteren Salat und „widerliches“ Whisky-Cola getrunken habe. „Etwa eine halbe Stunde später wurde mir übel.“ Sie habe sich übergeben und sei bewusstlos geworden. Als sie zu sich kam, sei sie rücklings auf einer Matratze gelegen, auf ihr ein Mann, „er vergewaltigte mich“. Sie habe weder Arme noch Beine bewegen können, dann sei ihr wieder schwarz vor Augen geworden. Erst am nächsten Morgen sei sie zu sich gekommen. Sie habe nicht den Mut gehabt, Anzeige zu erstatten.

    Der neue Vorsitzende Richter weist gleich mal darauf hin, dass ein Geständnis sich erheblich strafmildernd auswirken könnte

    Ein Mädchen konnte die Tat verdrängen, bis sie beim Betreten einer S-Bahn immer Panikattacken erlitt – und irgendwann einen Flashback. Rechtsanwältin Antje Brandes, die die beiden jungen Frauen heute in der Nebenklage vertritt, sagt, dass sich ihre Mandantin urplötzlich an die Fahrt mit der S-Bahn in den südlichen Landkreis München erinnert habe – und an den Missbrauch. „Das Muster, dass viele Opfer das Geschehene verdrängen und dass Jahre später alles wieder hochkommt“, habe sie in ihrer Tätigkeit als Opferanwältin schon oft erlebt, sagt Brandes.

    Auch Bettina Zinka, Professorin und Oberärztin am Institut für Rechtsmedizin, ist wieder als Gutachterin im Prozess dabei. Im ersten Verfahren 2019 hatte sie berichtet, dass die „Symptomatik wie Übelkeit und Erbrechen“ klassisch und typisch bei einer Verabreichung von K.-o.-Tropfen seien. Allerdings könne sie auch nicht sicher andere psychoaktive Substanzen oder Drogen ausschließen. Oder, dass der „soporöse Zustand“, also zwischen Schlaf und Koma, auf Alkohol zurückzuführen sei.

    Der Vorsitzende Richter Matthias Braumandl sagt zu Prozessbeginn, die erste Verhandlung sei „aus dem Ruder gelaufen“. Das spiele heute keine Rolle mehr, „wir fangen bei null an“. Und er weist Alexander G. darauf hin, dass ein Geständnis sich erheblich strafmildernd auswirken könnte. „Die Taten liegen lange zurück, das Verfahren läuft schon lange.“ Dies sei ein Hinweis, den die 20. Strafkammer in vergleichbaren Fällen immer gebe. Doch Alexander G., der mittlerweile andere Verteidiger mandatiert hat, wolle „heute nichts sagen“, teilt Rechtsanwalt Matthias Bohn mit. Ein Urteil wird voraussichtlich Ende Februar gesprochen.

  • Führerscheinumtausch: Der Lappen muss weg

    Führerscheinumtausch: Der Lappen muss weg

    Es geht um etwa 43 Millionen Führerscheine von Autofahrerinnen und Autofahrern in Deutschland, die vor dem Jahr 2013 ausgestellt wurden. Sie alle müssen bis spätestens zum Jahr 2033 in ein neues Dokument umgetauscht werden. Die Europäische Union will damit sicherstellen, dass künftig nur noch fälschungssichere und europaweit einheitliche Dokumente im Umlauf sind. Zudem sollen alle Führerscheine in einer Datenbank erfasst werden, um Missbrauch zu vermeiden.