Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

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  • Bundesliga kompakt Beinahe sieht Merz ein schmerzhaftes BVB-Déjà-vu Unter den Augen des

    Bundesliga kompakt Beinahe sieht Merz ein schmerzhaftes BVB-Déjà-vu Unter den Augen des

    Bundesliga kompakt

    Beinahe sieht Merz ein schmerzhaftes BVB-Déjà-vu

    Unter den Augen des Bundeskanzlers rettet Emre Can die Dortmunder Borussia vor einer Blamage, die es schon im Hinspiel gab. Köln gewinnt wieder. Und: Hoffenheim nimmt Kurs auf die Königsklasse.

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    Emre Can rettet den BVB-Sieg per Foulelfmeter

    Foto: Ina Fassbender / AFP

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    Ich weiß, wie du letzten Sommer versagt hast: Gemütlich schipperte Borussia Dortmund dem Heimsieg über den FC St. Pauli entgegen. Julian Brandts Führungstor verhinderte erneute Pfiffe zur Pause (45.+1 Minute), Karim Adeyemi legte nach dem Seitenwechsel nach (54.). Die Gäste vom Kiez? Siebzehnter! Was sollte also schon passieren? Beinahe dasselbe Malheur, das Schwarz-Gelb schon im August zum Saisoneinstand unterlaufen war. Damals schenkte Dortmund eine Zwei-Tore-Führung her, heute brachten James Sands (62.) und der eingewechselte Ricky-Jade Jones (72.) St. Pauli zurück in ein Spiel, das nie hätte spannend werden dürfen.

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    Erkennen Sie ohne kalibrierte Linie, ob der Ricky-Jade Jones Maximilian Beier im oder vor dem Strafraum trifft?

    Foto: Thilo Schmuelgen / REUTERS

    Dass der Frust der Hinrunde nicht völlig reproduziert wurde, hatte dann wieder mit Jones zu tun. Der nämlich trat in der Nachspielzeit Maximilian Beier um, und nach VAR-Prüfung stand fest: Der Treffer fand im Strafraum statt. BVB-Kapitän Emre Can versenkte den Elfmeter (90.+4), die Ergebnisse stimmen also weiter in Dortmund. Aber auch nur die.

    Die Ergebnisse: Dank des 3:2 (1:0) festigt der BVB seinen Status als zweite Kraft in der Bundesliga. Die TSG Hoffenheim ist nach dem 1:0 (1:0) über Bayer Leverkusen ein ernsthafter Kandidat für die Champions League. Der 1. FC Köln gewinnt nach Rückstand 2:1 (0:1) gegen Mainz, Wolfsburg und Heidenheim trennen sich 1:1 (0:1), zwischen dem Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach fielen keine Tore. Ganz anders bereits gestern: Werder Bremen und Eintracht Frankfurt spielten 3:3 (1:1).

    Abteilung Sauerland: 23 Kilometer liegen zwischen den Ortschaften Brilon und Marsberg im Hochsauerland. Bundeskanzler Friedrich Merz und BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke wuchsen quasi in direkter Nachbarschaft auf, sind bis heute in schwarz-gelber Freundschaft verbunden. So ließ es sich der Kanzler nicht nehmen, das Dortmunder Heimspiel gegen den FC St. Pauli neben Watzke auf der Tribüne zu verfolgen. In Dortmund zugegen war er ohnehin – weil er vom Bäckerinnungsverband West mit dem »Großen Stutenkerl« ausgezeichnet wurde. Watzke hatte die Laudatio gehalten.

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    Der Kopf von Schwarz-Gelb neben dem Kopf von Schwarz-Rot

    Foto: Ina Fassbender / AFP

    Harm sieht Arm: Für Merz war es der erste Stadionbesuch als Kanzler. Zuvor hatte er sich vor allem als schlechtes Omen verdingt: Im Mai 2023 sah Merz, wie der BVB am letzten Spieltag mit einem Remis gegen Mainz die Meisterschaft aus der Hand gab, ein Jahr später wohnte er in London der schwarz-gelben Niederlage im Champions-League-Finale gegen Real Madrid bei. Und diesmal? Entschied Schiedsrichter Harm Osmers früh auf Handelfmeter für St. Pauli. Der wurde dann vom Videoassistenten flugs wieder einkassiert, Fábio Silvas Arm war so angelegt wie irgend möglich (18.). Es blieb vorerst beim Schreckmoment.

    Kein Platz für Übergriffe: Den Hamburger SV belastet die Causa Stefan Kuntz: Gegen den geschassten Sportvorstand lagen schwere Anschuldigungen vor, Kuntz soll sich Mitarbeiterinnen des Klubs gegenüber wiederholt anzüglich und übergriffig verhalten haben. Kuntz’ Abgang war folgerichtig, die Frage, wie seine kolportierten Verfehlungen so lange toleriert werden konnten, dürfte den HSV aber noch länger beschäftigen. Die organisierten Fans des HSV positionierten sich vor dem Duell mit Mönchengladbach per Banner: »Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!«

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    Von Jan Göbel und Jörn Meyn

    Mit Dach und Krach: Sportlich durfte der HSV in der englischen Woche durchschnaufen. Am Dienstagabend musste die Partie gegen Leverkusen spontan abgesagt werden, nach Schneefall und Tauwetter hatte es Bedenken um die Statik des Dachs im Volksparkstadion gegeben. Gegen Gladbach war die Arena wieder freigegeben – und die Fans sahen ebenso viele Tore wie nach der Spielabsage, nämlich keines. Ärgern dürfte das vor allem die Hamburger, die das Spiel 90 Minuten lang dominiert hatten, aber im Abschluss zu harmlos blieben.

    2026 wird unser Jahr: 5:1 gegen Borussia Mönchengladbach, 1:0 gegen Leverkusen – bei der TSG Hoffenheim starten sie furios in den Januar. Dank des direkt verwandelten Freistoßes von Wouter Burger springt der Klub zwischenzeitlich auf Platz drei.

    Pechvogel Flekken: Ein Gegentreffer aus knapp 30 Metern ist schon schlimm genug, wenn man mit einer Flanke rechnet und den Ball formschön unterläuft, ist es noch schlimmer. Damit war der Arbeitstag von Leverkusens Torhüter Mark Flekken allerdings noch nicht am Tiefpunkt angekommen. In der 60. Minute musste der Niederländer wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden.

    Selten, aber schön: Man tut Stefan Bell nicht unrecht, wenn man ihn eher in der Kategorie Torverhinderer einordnet. Seit mehr als dreieinhalb Jahren hat der 34-jährige Mainzer Defensivspieler nicht mehr in der Bundesliga getroffen, aber in Köln channelte er plötzlich seinen inneren Lionel Messi: Nach einem Einwurf drehte er sich geschmeidig um Gegenspieler Eric Martel und jagte den Ball unter die Latte. Ein seltener Bell, ein tolles Tor.

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    Doppeltorschütze Ragnar Ache feiert mit Saïd El Mala

    Foto: Marius Becker / dpa

    An- und Entspannung in Köln: Als Aufsteiger tummelt sich der FC tabellarisch im Mittelfeld, gegen den FC Bayern zeigte man unter der Woche eine ansprechende Leistung. Also alles okay? Mitnichten. Teile der Fanszene murren gegen Trainer Lukas Kwasniok und das 0:1 nach 45 Minuten sorgte für Halbzeitluft zum Schneiden. 45 Minuten später war die Luft voller Konfetti und der FC gewann erstmals nach acht Spielen wieder.

    Psychospielchen: Wer binnen vier Wochen die Duelle bei den direkten Abstiegskonkurrenten St. Pauli und Mainz verliert, dem dürfte eigentlich nicht mehr zu helfen sein. Doch in Heidenheim haben sie die »Jede Partie ist ein Endspiel«-Mentalität so verinnerlicht, dass ihnen das nichts anhaben kann. Dank Adrian Beck ist das Team von Frank Schmidt wieder mittendrin.

    Wolfsburg, wohin? Der Plan war logisch und einfach: Gegen die beiden Tabellenkinder St. Pauli und Heidenheim gewinnen und dann die Rückrunde entspannt durchspielen. Teil eins des Plans ging unter der Woche auf, Teil zwei scheiterte. Statt neun Punkten Vorsprung sind es weiterhin sechs auf den Relegationsrang – und es scheint in Wolfsburg nicht viele zu interessieren. Keine 20.000 Fans wollten den VfL sehen.

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  • In dieser Partie sollte in dieser Saison wohl kein Treffer fallen: Gladbach

    In dieser Partie sollte in dieser Saison wohl kein Treffer fallen: Gladbach

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    In dieser Partie sollte in dieser Saison wohl kein Treffer fallen: Gladbach kam beim Hamburger SV zu einem glücklichen 0:0. Bereits das Hinspiel im Borussia-Park zum Saisonauftakt war ohne Tore ausgegangen. Für die Borussia war es insgesamt schon die 4. Nullnummer der Saison.

    [–>Der HSV war vor allem zu Beginn turmhoch überlegen, scheiterte aber an der eigenen Chancenverwertung. Gladbach wollte nach dem 1:5 am Mittwoch in Hoffenheim eine Reaktion zeigen, vor allem besser in die Partie starten. Das klappte allerdings nicht – nach 25 Minuten hatte der HSV 13:0 Torschüsse …

    Hamburg dominierte nach Belieben. Königsdörffer setzte sich gegen Diks durch, Nicolas parierte. Den Abpraller knallte Dompé an den Außenpfosten (4.). Capaldo vergab nach schöner Kombination über Vieira und Downs aus elf Metern (19.). Nach 26 Minuten hatte Borussia durch Tabakovic aus spitzem Winkel den ersten Torschuss – der aber neben die Kiste flog.

    Immerhin – nach der Pause steigerten sich die Fohlen ein wenig. Klare Torchancen blieben aber aus. Weil die Mannschaft die wenigen Konterchancen nicht konsequent ausspielte. Rocco Reitz bei „Sky“: „Für uns ist es ein bisschen schade, weil wir mehrere Situationen hatten, wo wir zu unsauber sind. Entweder kam die Flanke nicht, oder der letzte Steckpass kam nicht.” Die Statistiken am Ende: 26:6 Torschüsse für die Gastgeber, 12:0 Schüsse aufs Tor – aber eben keine Tore.

    Schiedsrichter ermahnte die Balljungen

    Vor dem Anpfiff hatte ein Plakat der Heim-Fans für Aufsehen. Die Botschaft unmissverständlich. „Ob Block oder Vorstandsflur: kein Platz für Übergriffe in unserem Verein – Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen”. Hintergrund: die Trennung von Sport-Vorstand Stefan Kuntz.

    Und nach dem Seitenwechsel gab es auch noch eine kuriose Szene: Schiedsrichter Robert Schröder läuft zu den Hamburger Balljungen hinter dem Gladbach-Tor. Scheinbar lassen sie sich zu viel Zeit dabei, den Fohlen-Spielern die Bälle zu geben. Das hatten zuvor Keeper Nicolas und Verteidiger Diks mehrfach beanstandet.

  • Das war der erhoffte Auftakt für eine mögliche Aufholjagd! Im Zweitliga-Abstiegskampf schlägt

    Das war der erhoffte Auftakt für eine mögliche Aufholjagd! Im Zweitliga-Abstiegskampf schlägt

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    Das war der erhoffte Auftakt für eine mögliche Aufholjagd! Im Zweitliga-Abstiegskampf schlägt Dynamo Dresden Greuther Fürth mit 2:0. Im Fokus steht dabei vor allem der neue Abwehrboss Thomas Keller (26).

    Der Bundesliga-Verteidiger, der im Winter aus Heidenheim geliehen wurde, räumt in seinem ersten Spiel für die Schwarz-Gelben nicht nur hinten auf, sondern ist vorn bei Standards brandgefährlich. Nach einer Ecke von Alexander Rossipal nickt der Neuzugang zum 1:0 ein (35.).

    Wohl kein Zufall: Mit ihm gelingt sofort das erste Dresdner Zweitliga-Spiel ohne Gegentor seit dem 16. April 2022 (0:0 gegen Holstein Kiel).

    Nach Kellers Tor jubeln Vincent Vermeij (hinten) und Vorlagengeber Alexander Rossipal (vorn) ausgelassen

    Nach Kellers Tor jubeln Vincent Vermeij (hinten) und Vorlagengeber Alexander Rossipal (vorn) ausgelassen

    Nach der Partie redete Thomas Keller so entschlossen, wie er spielte, sagte zu BILD: „Wir wollten es unbedingt, weil es uns auch Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben gibt. Zu sehen, wir können die Null halten und sicher stehen, ist brutal wichtig. Das hat auch der Trainer vorher angesprochen.“

    Der Blitz-Transfer, den Neu-Sportchef Sören Gonther (39) binnen zwei Tagen organisierte, schlägt voll ein. Trainer Thomas Stamm (42): „Thomas hat viele Zweikämpfe gewonnen, coacht und dirigiert sehr gut. Auch im Austausch ist er sehr klar. Du kriegst immer eine Meinung. Das tut uns gut, weil er andere Spieler neben sich besser machen kann.“

    [–>Entscheidend: Neben Keller gab Robert Wagner (22) im Mittelfeldzentrum ein gutes Debüt. Beide fanden die richtigen Momente, das Spiel auch mal zu unterbrechen, indem sie einen Ball in der Schlussphase auch mal ins Aus knallten und sich die Truppe so wieder sortieren konnte.

    Keller: „Man braucht Klarheit, wann muss man den Ball mal schnell nach vorne bringen, wann draufsteigen. Wir hatten eine gute Abstimmung. Natürlich müssen ein bis zwei Sachen noch besser werden. Da kann noch nicht alles perfekt passen. Aber ich bin sehr zufrieden – auch in der Kommunikation.“

    Dynamo KELLERt sich zur Aufholjagd!

    Letztlich hilft auch sein Tempo. Anders als im Hinspiel (2:3) war Dynamo Dresden damit defensiv gegen Fürth nicht mehr überfordert. „Noel Futkeu war ganz schön schnell“, grinste Keller. Der Neun-Tore-Mann wurde dennoch locker in Schach gehalten.

    Keller (re.) blieb eng an Fürths Top-Stürmer Noel Futkeu dran

    Keller (re.) blieb eng an Fürths Top-Stürmer Noel Futkeu dran

    Fast hätte Keller sogar einen Doppelpack geschnürt, hatte vorher schon bei einem Freistoß eine Riesengelegenheit auf dem Fuß. „Das ärgert mich – sehr sogar. Ich finde, diese erste Chance war größer als beim Tor. Ich kriege den Ball nicht ganz kontrolliert, dann sind sie zu zweit, zu dritt vor mir und es wird schwer.“

    Trotzdem durfte er ja gleich vorm K-Block jubeln – und zwar bald nach dem Fanmarsch mit bis zu 3.000 Anhängern, die den Teambus durch ein Spalier fahren ließen. „Das ist schon etwas Besonderes hier und einer der Gründe, warum ich nach Dresden gekommen bin. Die Unterstützung der Fans auf dem Platz pusht extrem. Wir haben gezeigt, dass wir die Energie von den Rängen auch auf den Rasen bekommen.“

    Hier fuhr der Teambus durchs Fan-Spalier zum Rudolf-Harbig-Stadion.

    Hier fuhr der Teambus durchs Fan-Spalier zum Rudolf-Harbig-Stadion.

    Jakob Lemmer, der neu auf links spielt, markierte mit einem Distanzschuss den 2:0-Endstand (50.). Dynamo sprang vor allem dank Keller eine Etage in der 2. Liga hoch. Obwohl man das schwache Greuther Fürth überholt, steht Dresden dennoch auf Platz 17 im ersten Untergeschoss zur 3. Liga. Und es warten demnächst noch größere Kaliber – wie beim Ost-Kracher in Magdeburg am nächsten Samstag…

  • Große Emotionen vorm Bundesliga-Topspiel!Nach dem Tod seines Bruders Seki (†51) löste Kevin

    Große Emotionen vorm Bundesliga-Topspiel!Nach dem Tod seines Bruders Seki (†51) löste Kevin

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    Große Emotionen vorm Bundesliga-Topspiel!

    Nach dem Tod seines Bruders Seki (†51) löste Kevin Kampl (35) nach 270 Bundesliga-Spielen seinen Vertrag bei RB Leipzig Anfang Januar auf. Vorm Heimspiel gegen den FC Bayern (18.30 Uhr/live bei Sky und hier im BILD-Liveticker) verabschiedet er sich nun von Verein und Fans, die 8 1/2 Jahre sein Zuhause waren.

    Kampl mit Tränen-Abschied: „Es war mein Wohnzimmer“

    Kampl: „Liebe Fans, liebe RB-Familie, ich möchte mich in erster Linie bei euch bedanken für diese 8½ wundervollen Jahre, die ich hier spielen durfte. Ihr habt mir ein Zuhause gegeben. Ich habe mich von Tag 1 so wohl gefühlt, auch mit meiner Familie. Es war mein Wohnzimmer.“

    Kampl kämpft sichtlich mit den Tränen, die Arena hört still zu. Zudem haben die Fans eine große Choreo für den Deutsch-Slowenen vorbereitet und halten rote Zettelchen mit der Nummer 44 – Kampls Rückennummer – hoch.

    Der Mittelfeldspieler blickt auf eine gemeinsame Reise zurück – mit Erfolgen und schweren Momenten: „Ihr habt mir immer den Rücken gestärkt. Wir haben Erfolge gefeiert, wir haben Tiefen überwunden – aber immer als Einheit.“

    Emotionaler Kampl-Abschied! Auch RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff (l.) verabschiedete den langjährigen Leipzig-Star

    Emotionaler Kampl-Abschied! Auch RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff (l.) verabschiedete den langjährigen Leipzig-Star

    Und schließt ergriffen: „Ich bin euch extrem dankbar, dass ihr mich immer als einen von euch gesehen habt.“

    Zuvor hatte ihn RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff (50) schon mit emotionalen Worten verabschiedet: „Du bist eine Persönlichkeit, die diesen Verein mitgeprägt hat. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, vor allem in dieser schwierigen Phase. Dann bist du immer herzlich willkommen bei uns.“

    Innige Umarmung zwischen Kampl und Mintzlaff

    Innige Umarmung zwischen Kampl und Mintzlaff

    Kampl hatte sich vorm Anpfiff auch eine schöne Aktion für die Fans überlegt. So gibt es ab 16.30 Uhr in den Heimbereichen 4444 Liter Freibier (Apfelschorle als alkoholfreie Varian

  • Bundesliga: Sehr laute Seufzer in Köln und Dortmund

    Bundesliga: Sehr laute Seufzer in Köln und Dortmund

    Die Bundesliga-Rückrunde hat schon vor dem ersten Spiel mit einer Enttäuschung begonnen, wenngleich es keine besonders überraschende war: Niko Kovac, Trainer vom Tabellenzweiten Borussia Dortmund, hat angesichts von elf Punkten Rückstand auf den FC Bayern den Kampf um die Meisterschaft aufgegeben. „Dass wir die Bayern nicht angreifen können, ich glaube, das sieht jeder“, sagte er. Und das stellten die Dortmunder trotz eines in letzter Minute errungenen 3:2 gegen St. Pauli auch am Samstag wieder unter Beweis. Relevanter waren am 18. Spieltag (alle Ergebnisse finden Sie hier) aber andere Tabellenregionen als die ganz oben.

    Wo ist die Krise gerade am akutesten?

    In Frankfurt. Bei der Eintracht stellte Sportchef Markus Krösche nach dem 3:3 in Bremen am Freitagabend recht offen Trainer Dino Toppmöller infrage: „So können wir nicht weitermachen, so können wir nicht auftreten. Wir sind Eintracht Frankfurt und wir haben einen Anspruch an uns selber, wie wir Fußball spielen wollen.“ Das klingt nicht gut für Toppmöller.

    Eintracht Frankfurt

    :„So können wir nicht weitermachen“

    Steht Frankfurts Trainer Dino Toppmöller vor dem Aus? Gegen Bremen kassiert die Eintracht erneut drei Gegentore, Sportvorstand Krösche verweigert dem Coach die Jobgarantie.

    SZ PlusVon Frank Hellmann

    Wo ist die Krise erst mal abgewendet?

    In Köln. Von gravierenden atmosphärischen Verstimmungen zwischen Trainer Lukas Kwasniok und Mannschaft war seit Tagen die Rede. Trotz einer für den Abstiegskampf recht komfortablen Position im Tabellen-Mittelfeld waren sich alle einig, dass es sich beim Spiel gegen Mainz um eine Art Endspiel für den Trainer handelte. Und er drohte es zunächst zu verlieren: Nach einem verdienten 0:1-Rückstand zur Pause – Mainz-Verteidiger Stefan Ball traf wie ein Mittelstürmer mit einem Schuss aus der Drehung unter die Latte (29.) – gab’s Pfiffe von den Fans, die am vergangenen Wochenende schon gegen Kwasniok protestiert hatten.

    Erinnerungsfoto: Doppeltorschütze Ragnar Ache (l.) und Said El Mala.
    Erinnerungsfoto: Doppeltorschütze Ragnar Ache (l.) und Said El Mala. (Foto: Lars Baron/Getty Images)

    In einer für ihn persönlich wahrscheinlich ziemlich wichtigen Halbzeitpause wechselte der Trainer dann dreimal, unter anderem brachte er den Stürmer Ragnar Ache. Und der Sommer-Zugang vom 1. FC Kaiserslautern sorgte mit zwei Kopfballtoren (57., 85.) dafür, dass die Kölner das Spiel noch drehten und erstmals seit dem neunten Spieltag wieder gewannen. Das Tor zum 2:1-Endstand erzielte Ache im Nachsetzen am Pfosten mit seinem Gesicht. „Es war heute schon emotional“, sagte Kwasniok im Dazn-Interview, wirkte selbst sehr erleichtert und formulierte ein Fazit, das wie ein Friedensangebot an das unruhige Umfeld klang: „Das Stadion hat das Ding heute gezogen, gemeinsam mit der Mannschaft.“ Mainz, ohne den erkrankten Nadiem Amiri angereist, ist derweil erst mal wieder Tabellen-Vorletzter.

    Noch jemand unzufrieden?

    Mit einem Elfmetertor Spieler des Tages: Emre Can.
    Mit einem Elfmetertor Spieler des Tages: Emre Can. (Foto: Thilo Schmuelgen/Reuters)

    Es fehlte nicht viel, und in Dortmund wäre die Stimmung wohl ausgesprochen schlecht gewesen. War sie dann aber gar nicht, im Gegenteil: Das Westfalenstadion bejubelte ein Elfmetertor von Emre Can in der Nachspielzeit zum 3:2-Sieg gegen den FC St. Pauli.

    Ähnlich wie unter der Woche beim 3:0 gegen Werder Bremen verwöhnte der BVB seine Fans gegen den Abstiegskandidaten nicht unbedingt mit einem Spektakel. Auch Friedrich Merz, der auf der Tribüne neben Dortmunds Präsident Hans-Joachim Watzke erstmals als Bundeskanzler im Stadion war, sah erst mal wenig, was ihn von seinem gerade nicht unbedingt erfreulichen Job ablenkte.

    Bundeskanzler Friedrich Merz sieht das Spiel des BVB gegen St. Pauli.
    Bundeskanzler Friedrich Merz sieht das Spiel des BVB gegen St. Pauli. (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)

    In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fand der BVB schließlich einen Weg durch die Hamburger Defensive, Karim Adeyemi legte den Ball auf Brandt zurück, der nur noch ins leere Tor treffen musste (45.+1). Anders als gegen Bremen wurde es danach aber kein gemütlich-souveräner Sieg: Nachdem Adeyemi zunächst erhöhte (54.), glich der FC St. Pauli, also die schwächste Offensive der Liga, durch James Sands (62.) und den eingewechselten Ricky Jade-Jones (72.) aus. Doch tatsächlich wurde der Dortmunder Sturmlauf mit dem spät eingewechselten Serhou Guirassy noch belohnt, und Can behielt vor der Südtribüne die Nerven.

    Wo ist die Stimmung gut?

    Das Bundesliga-Team der Stunde (außer den Bayern natürlich): Hoffenheim bejubelt das 1:0 gegen Leverkusen.
    Das Bundesliga-Team der Stunde (außer den Bayern natürlich): Hoffenheim bejubelt das 1:0 gegen Leverkusen. (Foto: DANIEL ROLAND/AFP)

    In Hoffenheim war das Stadion zwar erneut nicht ausverkauft, aber die Überraschungsmannschaft der Liga ließ trotzdem von Beginn an zu erkennen, dass sie gar nicht mehr die Überraschungsmannschaft der Liga ist. Man rechnet inzwischen ja fast damit, dass die Hoffenheimer Bayer Leverkusen mal eben hinten reindrängen, oder? Die Leverkusener rechneten jedenfalls damit, nicht zufällig schlugen sie vor allem in der Anfangsphase nahezu jeden Ball lang und weit nach vorne – offenkundig war es der Plan, dem berüchtigten Hoffenheimer Pressing zu entkommen. Ob das ein sinnvoller Plan war, ließ sich kaum beurteilen, denn schon nach neun Minuten konterte Hoffenheim die List der Leverkusener mit einer (selbstverständlich überraschenden) Gegenlist. Mittelfeldspieler Wouter Burger verwandelte aus Flankenposition einen direkten Freistoß – ob Absicht oder nicht, verriet er nicht.

    Dass Leverkusens Torwart Mark Flekken später das Feld verlassen musste (60.), lag allerdings nicht an dem etwas ratlosen Eindruck, den er bei diesem Tor hinterlassen hatte. Er musste wegen einer Verletzung passen – und von draußen mit ansehen, wie Leverkusens Mittelstürmer Patrik Schick eine riesenhafte Chance zum Ausgleich vergab. Nach einer Parade von Hoffenheims Keeper Oliver Baumann kam Schick aus drei Metern Torentfernung frei zum Volleyschuss, schoss aber drüber (68.). Den Leverkusenern gelang keine Drangphase mehr, was im zweiten Spiel des Jahres 2026 die zweite Niederlage zur Folge hatte. Und Hoffenheim? Alle, die ins Stadion gekommen waren, gingen nach dem 1:0 beim Blick auf die Blitztabelle äußerst gut gelaunt. Dort stand Platz 3.

    Bleibt wenigstens der Abstiegskampf spannend?

    Schon. Im ebenfalls nicht ausverkauften Stadion in Wolfsburg mussten die 19 360 Fans endgültig erkennen, dass ihr heimischer VfL wohl wieder nicht in der Lage sein wird, seinen Anhängern eine sogenannte ruhige Saison anzubieten. Zumindest nach den Erkenntnissen dieses ersten Rückrundenspieltags dürfte es komplizierter werden. Sorgen dürften den Wolfsburgern vor allem die Tatsache bereiten, dass den Gästen aus Heidenheim schon ihre wiedergefundene Intensität reichte, um konkurrenzfähig zu sein – und kurz vor der Pause nicht mal unverdient in Führung zu gehen. Zu einem Zeitpunkt, als die ohnehin nicht sehr intensiven Wolfsburger besonders unintensiv dem Pausentee entgegenfieberten. Mittelfeldspieler Adrian Beck, von Trainer Frank Schmidt in die Startelf zurückgeholt, vollendete nach einer Flanke von Marvin Pieringer und einer kleinen, freundlichen Abfälschung aus der Drehung. Später hätte Beck per Kopf fast noch das 2:0 erzielt (60.) – aber weil der Fußballgott offenbar über einen schrägen Humor verfügt, schenkte er den Wolfsburgern in der 80. Minute noch ein klassisches Heidenheim-Tor: Nach einem Eckball von Christian Eriksen köpfelte Moritz Jenz den Ball irgendwie zum 1:1 ins Tor. Was für Heidenheim angesichts der turbulenten Schlussmomente auf den anderen Plätzen immer noch ausreichte, um von Platz 18 auf Relegationsrang 16 zu springen.

    Und was war noch?

    In Hamburg widmeten die Fans den mutmaßlichen Umständen der Trennung von Sportchef Stefan Kuntz große Spruchbänder: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein/ Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen“. Auf dem Platz überzeugte die Mannschaft gegen Borussia Mönchengladbach, hatte den Gegner vollends im Griff – schaffte es aber nicht, ein Tor zu schießen. Ergebnis: 0:0. Der Vorsprung der Hamburger auf den Relegationsplatz beträgt vier Punkte.

  • Verdacht auf Kokainhandel: Drogenrazzia in Unterfranken – vier Festnahmen

    Verdacht auf Kokainhandel: Drogenrazzia in Unterfranken – vier Festnahmen

    Bei einer Razzia in mehreren Gaststätten und Wohnungen wegen des Verdachts auf Kokainhandel sind in Unterfranken vier Menschen festgenommen worden. Zudem seien Drogen, Waffen und Wertgegenstände beschlagnahmt worden, teilte die Polizei am Sonntag nach dem Großeinsatz in den frühen Morgenstunden mit.Die Polizei stellte unter anderem ein Motorrad sicher, das nach Einschätzung der Ermittler mit dem Geld aus dem Kokainhandel finanziert wurde, außerdem mehrere zehntausend Euro in Bargeld und Kryptowährungen.

    Als Hauptverdächtige gelten zwei 35 und 44 Jahre alte Männer, für die Haftbefehle beantragt worden waren, ebenso wie für einen weiteren Beteiligten. Sie wurden ebenso wie eine weitere Person festgenommen und sollten noch am Wochenende am Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt werden.

    Polizei vermutet größeres Netzwerk

    Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft hatten sich nach umfangreichen Ermittlungen zu der Aktion in Aschaffenburg und am Untermain entschlossen, an der auch ein Spezialeinsatzkommando beteiligt war. Um 6 Uhr morgens hatten Einsatzkräfte demnach eine Gaststätte „schlagartig“ betreten und durchsucht. Auch die Gäste des Lokals seien festgesetzt worden. Zwei weitere Lokale seien ebenfalls durchsucht worden. Die Drogen sollen mutmaßlich über die Gaststätten verkauft worden sein.

    Dann wurde die Aktion noch einmal ausgeweitet. Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg habe noch am frühen Morgen entschieden, neun weitere Objekte zu durchsuchen, darunter auch mehrere Wohnungen, so die Polizei. Bei den Ermittlungen sei deutlich geworden, dass ein größeres Netzwerk dahinterstecke, heißt es im Polizeibericht.

    Die Ermittlerinnen und Ermittler stellten bei den Durchsuchungen der Mitteilung zufolge auch Betäubungsmittel, rund 100 Gramm Kokain und Schutzwesten sicher, ebenso wie ein Kampfmesser, eine Schreckschusspistole und zwei Schlagstöcke.

  • Österreich: Mehrere Tote bei zwei Lawinenabgängen

    Österreich: Mehrere Tote bei zwei Lawinenabgängen

    In Österreich sind insgesamt fünf Menschen bei zwei Lawinenabgängen gestorben. Das teilte eine Sprecherin der Bergrettung Salzburg der Deutschen Presse-Agentur mit.Am Samstagnachmittag ging den Angaben zufolge eine Lawine am 2150 Meter hohen Finsterkopf im Großarltal im Bundesland Salzburg nieder. Sieben Skitourengeher seien dabei verschüttet worden. Vier Mitglieder der Gruppe wurden laut Bergrettung tot geborgen. Die anderen wurden teils schwer verletzt.

    Kurz zuvor war eine Frau, die zusammen mit ihrem Mann unterwegs war, im Raum Bad Hofgastein von einer Lawine erfasst worden. Auch sie starb unter den Schneemassen. In beiden Fällen sind Herkunft und Alter der Toten und Verletzten noch nicht öffentlich bekannt.

    Wintersport

    :Hohe Lawinengefahr in den bayerischen Alpen

    Vor allem in den Allgäuer Alpen ist laut dem Lawinenwarndienst Bayern am Sonntag besondere Vorsicht geboten. Es gilt die vierte von fünf Warnstufen. In Frankreich sind bereits drei Skifahrer durch Lawinenabgänge gestorben.

    „Die Lawinenlage ist heikel“, sagte die Sprecherin der Bergrettung weiter. Alt- und Neuschnee seien schlecht miteinander verbunden, sodass sich immer wieder Lawinen lösten. „Diese Tragödie zeigt schmerzhaft, wie ernst die aktuelle Lawinenlage ist“, sagte der Bezirksleiter der Bergrettung Pongau, Gerhard Kremser.

    Nach mehreren Wochen ohne Schneefällen waren in den österreichischen Alpen jüngst regional etwa 20 bis 50 Zentimeter Schnee gefallen. Zuletzt wurden ein junger Tscheche und ein Mann noch unbekannter Identität bei zwei Lawinenunglücken im freien Skiraum getötet. Die Behörden appellieren immer wieder an die Skitourengeher, äußerst vorsichtig zu sein.

    Bei den Unglücken war ein Großaufgebot an Rettern im Einsatz. 90 Bergretter und -retterinnen, weitere Hilfskräfte und mehrere Hubschrauber haben den Angaben nach geholfen, die Toten zu bergen und die Verletzten in Krankenhäuser zu fliegen.