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  • Vergessliche Hunde »Das Tier, das dich bedingungslos geliebt hat, erkennt dich plötzlich

    Vergessliche Hunde »Das Tier, das dich bedingungslos geliebt hat, erkennt dich plötzlich

    Vergessliche Hunde

    »Das Tier, das dich bedingungslos geliebt hat, erkennt dich plötzlich nicht mehr«

    Mit elf Jahren hat jeder dritte Hund Anzeichen einer Demenz, später im Leben sind es noch mehr. Tierneurologe Holger Volk erklärt, wie Halterinnen und Halter den geistigen Verfall früh erkennen und bremsen können.

    Ein Interview von

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    Cavapoo-Senior beim Ausruhen: »Es gibt einfach mehr alte Hunde als früher«

    Foto: Jena Ardell / Getty Images

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  • Jetzt ist es ganz konkret!Dass Tatjana Maria (38) zum Abschluss ihrer Tennis-Karriere

    Jetzt ist es ganz konkret!Dass Tatjana Maria (38) zum Abschluss ihrer Tennis-Karriere

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    Jetzt ist es ganz konkret!

    Dass Tatjana Maria (38) zum Abschluss ihrer Tennis-Karriere noch mit Tochter Charlotte (12) zusammenspielen will, ist schon lange klar. Oft hat Deutschlands Nummer 2 das gesagt. Doch nun ist der Termin klar. Nach ihrem Erstrunden-Aus bei den Australian Open in Melbourne gegen die Kroatin Petra Marcinko (20) sagte die Nummer 42 der Welt: „In zwei Jahren will ich hier mit Charlotte Doppel spielen. Dann ist sie 14 und darf auf die Tour.“ Mutter und Tochter im Doppel bei einem Grand-Slam-Turnier, ob es das schon mal gab, vermag niemand zu sagen.

    Dass dieser Tag schon bald kommt und nicht erst, wenn Charlotte 15 oder 16 Jahre alt ist, hat einen Grund. In zwei Jahren ist Tatjana Maria schon 40. „Würden wir das nach hinten verschieben, müsste ich ja noch ein paar Jahre spielen“, sagt die Schwäbin aus Bad Saulgau, die seit Langem in der Nachbarschaft der Williams-Schwestern in Palm Beach Gardens in Florida lebt.

    [–>Maria/Maria in zwei Jahren in Melbourne, da keimt doch vielleicht sogar der Traum von Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles. Aber aus diesem Traum wird nichts, denn Charlotte wird für Frankreich spielen und einen Nationen-Mix wie bei allen anderen Tennis-Turnieren gibt es bei Olympia nicht. Der Grund, dass Charlotte nicht für Deutschland startet, liegt an den Strukturen, die in Frankreich besser sind. Vater Charles-Edouard Maria ist Franzose mit kolumbianischen Wurzeln. Daher standen neben Frankreich und Deutschland auch Kolumbien und die USA, wo die Familie lebt, zur Wahl, bevor im Sommer 2024 die Entscheidung für Frankreich fiel.

    Tatjana Maria nach dem Sieg im Queens-Club London 2025 mit Tochter Cecilia (4) auf den Armen von Papa Charles-Edouard (51), Tochter Charlotte (12) und Physio Guillaume La Garlantezec

    Tatjana Maria nach dem Sieg im Queens-Club London 2025 mit Tochter Cecilia (4) auf den Armen von Papa Charles-Edouard (51), Tochter Charlotte (12) und Physio Guillaume La Garlantezec

    Seit Jahren sind die Marias, zu denen auch noch die jüngere Tochter Cecilia (4) zählt, gemeinsam unterwegs, reisen von Turnier zu Turnier. Inzwischen spielt Charlotte so gut, dass sie ihre Mutter vor den Matches schon einschlägt. Der Trainer ist, natürlich, der Vater, der auch Tatjana betreut. Ein Familienunternehmen par excellence.

    Und was ist, wenn 2028 Charlotte bei einem Turnier im Einzel auf Mutter Tatjana trifft? „Das wäre schon arg hart“, sagt „Tadde“. Seinen Reiz hätte es allemal.

  • Sie träumen von der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada in

    Sie träumen von der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada in

    Sie träumen von der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada in diesem Sommer, ihre Nationalteams sind auch schon für das Turnier qualifiziert.

    Plötzlich muss dieses Gladbach-Trio aber wieder zittern, überhaupt dabei zu sein. Welche Profis betroffen sind, was die Gründe für ein mögliches WM-Aus sind – BILDplus!

  • VAR-Check in Wolfsburg, Handelfmeter gegen St. Pauli. VAR-Check in Dortmund, Handelfmeter für

    VAR-Check in Wolfsburg, Handelfmeter gegen St. Pauli. VAR-Check in Dortmund, Handelfmeter für

    VAR-Check in Wolfsburg, Handelfmeter gegen St. Pauli. VAR-Check in Dortmund, Handelfmeter für St. Pauli zurückgenommen. Wieder VAR-Check, Foulfelfmeter gegen St. Pauli. Kein VAR-Check beim Knöchel-Tritt gegen Pyrka, keine Rote Karte für Dortmunds Schlotterbeck.

    „Ein mal wird es gepfiffen, ein mal nicht. Der Fußball-Gott ist wirklich gerade nicht braun-weiß“, haderte Trainer Alexander Blessin (52) nach der Partie beim BVB (2:3).

    Mal so, mal anders! St.-Pauli-Ärger über Schiri-Chaos

    Blessin zielte besonders auf die Szene in der 15. Minute. Schlotterbeck erwischt Arkadiusz Pyrka mit offener Sohle am und über dem rechten Knöchel. Schiedsrichter Harm Osmers (40/Bremen) zeigte sofort Gelb. VAR Johann Pfeifer (42/Hameln) schaltete sich nicht ein.

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    Ein Platzverweis wäre durchaus vertretbar gewesen. „Da ist von den Punkten her alles gegeben. Er spielt den Ball nicht, knöchelhoch, im Normalfall ist der Fuß auch ab. Dann sprechen wir nach einer Viertelstunde über eine Rote Karte“, ereiferte sich Blessin.

    Erstaunlich! Für seine Sicht bekommt er Zuspruch vom Dortmunder Niko Kovac (52). Der Borussen-Coach: „Ich verstehe Alex, wenn er sagt, die Situation auf der linken Seite mit Schlotterbeck war ziemlich hart. Ein ähnliches Foul hatten wir gegen Frankfurt auch von Kalimuendo (Knöchel-Tritt gegen Schlotterbeck, auch nur Gelb, d. Red). Von daher ist es für uns gut gelaufen, für St. Pauli weniger.“

    Was beide Bundesliga-Trainer eint: Es fehlt ihnen die klare Linie der Schiedsrichter.

    Unklar blieb auch die Situation in der Nachspielzeit. Ricky-Jade Jones foult Dortmunds Beier. Außerhalb oder eben noch auf der Strafraumlinie? Nach VAR-Check gab es Elfmeter für Dortmund, Can traf, der K.o. für St. Pauli (2:3).

    Nach Last-Minute-Sieg: Überraschende Kovac-These

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    „Ich habe verschiedene Perspektiven gesehen. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob der auf der Linie war. Sie waren sich ja recht schnell sicher“, sagte Blessin und meinte die VARs im Kölner Keller. Er fügte an: „Der Schiedsrichter hat auch nicht gemeint, dass er es sich anschauen muss. Das sind Entscheidungen, die sehr schnell gefällt werden. Das ist halt spielentscheidend.“

    Wie sah es Kovac? „Ich habe es mir nach dem Spiel angeschaut. Der Kontakt war da, ob jetzt drin oder draußen, kann ich nicht beurteilen. Ich bin der Glückliche, Alex ist der Traurige. Das kann ich total nachvollziehen.“ Der Dortmunder schickte etwas Grundsätzliches hinterher: „Es ist einfach heutzutage so: Du musst als Spieler nur gegen den Ball gehen und den Fuß ein bisschen rausstrecken. Wir hatten das gegen Frankfurt auch. Der Verteidiger will den Ball klären, trifft dann dich am Fuß und urplötzlich gibt es Elfmeter. Es ist leider so.“

    Wenn selbst der Gegner hadert, scheint der Schiri-Ärger nicht ganz unbegründet.

  • In der neuen Woche fiebert ganz Hamburg auf das 113. Stadt-Derby. Die

    In der neuen Woche fiebert ganz Hamburg auf das 113. Stadt-Derby. Die

    In der neuen Woche fiebert ganz Hamburg auf das 113. Stadt-Derby. Die Vorzeichen sind dabei anders als in vielen der letzten Duelle.

    Denn so viel Keller steckte noch nie im Aufeinandertreffen der Rivalen!

    Warum das so ist, lesen Sie mit BILDplus.

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  • Die Lage am Morgen Bis Grönland und nicht weiter Marina Kormbaki Heute

    Die Lage am Morgen Bis Grönland und nicht weiter Marina Kormbaki Heute

    Die Lage am Morgen

    Bis Grönland und nicht weiter

    Marina Kormbaki

    Heute geht es um die neue Härte der EU gegenüber Trump. Um die Frage, wie Europa wirtschaftlich mit den großen Mächten mithalten kann. Und um einen misslungenen Post vom Chef der Grünen Jugend.

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    Europa ändert seine TaktikDiese Woche könnte eine Zäsur in der europäischen Nachkriegsgeschichte markieren. Die Europäer geben sich entschlossen, den imperialen Gelüsten von US-Präsident Donald Trump etwas entgegenzusetzen. Mit seinem Griff nach Grönland hat Trump aus Sicht vieler in der EU eine rote Linie überschritten. Eine einseitige Verschiebung von Grenzen, ob nun mit Geld oder Gewalt herbeigeführt, möchten sie nicht hinnehmen.Die transatlantische Freundschaft scheint vorbei. Die EU bietet den USA die Stirn.

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    EU-Spitzenpolitiker Ursula von der Leyen, Emmanuel Macron, Friedrich Merz im Oktober: Neue Härte

    Foto: Olivier Hoslet / EPA

    Das Europäische Parlament wird, anders als geplant, in dieser Woche nicht dem ausgehandelten EU-Handelsabkommen mit den USA zustimmen. Es sah 15 Prozent Zollsätze für EU-Waren in den USA und Zollfreiheit für US-Waren in der EU vor. Sollte es im neuen Zollstreit keine rasche Einigung geben, würden die bereits im Juli von der EU beschlossenen Gegen-Strafzölle im Umfang von 93 Milliarden Euro etwa für US-Bourbon, ‌Flugzeugteile, Sojabohnen und Geflügel automatisch am ​6. Februar in Kraft treten.Die EU setzte die Verhängung dieser Zölle aus, nachdem sie sich mit Washington auf ein Handelsabkommen geeinigt hatte. Jetzt packt sie ihren Zollhammer wieder aus, als Reaktion auf den jüngsten Erpressungsversuch Trumps (mehr dazu hier 

    ).Der US-Präsident hat für Deutschland und sieben weitere Nato-Staaten, die in der vergangenen Woche eine überschaubare Anzahl von Soldaten für eine Erkundungsmission nach Grönland entsandten, Strafzölle angekündigt. Die Zollsätze würden so lange steigen, erklärte Trump, bis die Europäer einem Kauf Grönlands zustimmten (hier  mehr dazu, warum Trump Grönland haben will).Die Europäer haben offenbar verstanden, dass sie mit ihrer Taktik der Unterwürfigkeit bei Trump kaum etwas ausrichten können. Also probieren sie es nun mit Härte. Sie hoffen, dass dies Trump zum Einlenken bewegt, wenn er Mitte der Woche ins schweizerische Davos reist und dort am Rande des Weltwirtschaftsforums mit europäischen Spitzenpolitikern über Grönland spricht.Die Bundesregierung trägt den Kurs der klaren Kante mit, ist dabei aber leiser, zurückhaltender als andere. So verzichtete Bundeskanzler Friedrich Merz am Wochenende auf markige Aussagen in Richtung Washington. Und trotz der Kampfansage aus dem Weißen Haus beteuerte sein Außenminister Johann Wadephul, die USA stünden weiterhin »voll und ganz« zur Nato und zur Verteidigung Europas, da gebe es »überhaupt keinen Zweifel« (mehr dazu hier). Es klang so, als hätte der Minister die Nachrichten vom Wochenende verpasst.Mehr Hintergründe hier: EU plant Gegenzölle im Wert von 93 Milliarden Euro

    Euro-Retter mit neuer MissionOb sich die Europäer aus der Abhängigkeit von den USA befreien können, hängt maßgeblich von ihrer ökonomischen Stärke ab (mehr zu dieser Abhängigkeit hier in der SPIEGEL-Titelstory ). Ihr Problem: Die USA, aber auch China sind den Europäern in wichtigen Zukunftsbranchen enteilt. Wie können die Europäer aufschließen?

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    Mario Draghi (im September 2024): Besuch bei Friedrich Merz

    Foto: Yves Herman / REUTERS

    Darüber hat sich Mario Draghi Gedanken gemacht. Im September 2024 stellte der einstige Chef der Europäischen Zentralbank und spätere Ministerpräsident Italiens einen nach ihm benannten Report vor, mit vielen konkreten Maßnahmen, die den Staaten der EU zu größerer Produktivität und mehr Wirtschaftswachstum verhelfen könnten. Allerdings fanden die Empfehlungen Draghis, der einst die Eurostaaten erfolgreich durch die Währungskrise steuerte und dafür in diesem Jahr mit dem renommierten Karlspreis geehrt wird, bisher kaum Beachtung (hier erfahren Sie mehr).Heute Nachmittag ist Draghi zu Besuch bei Friedrich Merz, es soll um neue Ideen für ein wettbewerbsfähiges Europa gehen. Vieles von dem, was Draghi anregt, deckt sich mit dem, was Merz will. Etwa weniger Bürokratie für Unternehmen und stärker integrierte Finanzmärkte. Doch bei der Frage, woher das Geld für massive Investitionen in neue Technologien kommen soll, sind Draghi und Merz sich nicht einig. Draghi will EU-Gemeinschaftsschulden, Merz ist dagegen. Jedenfalls bisher. Die neue Feindseligkeit der USA dürfte auch die Debatte über Investitionen in Europas Zukunft neu beleben.Mehr Hintergründe: Vier Wege, wie Europas Wirtschaft aus der Krise kommt 

    Diese jungen LeuteViele Grüne atmeten auf, als Jette Nietzard im Herbst vergangenen Jahres ihr Amt als Co-Chefin der Grünen Jugend abgab. Immer wieder hatte Nietzard die Grünen mit ihrem Hang zur Provokation in Erklärungsnot gebracht. Mal trug sie einen Pullover mit der Aufschrift ACAB (kurz für »All Cops Are Bastards«, in etwa »Alle Bullen sind Schweine«), dann klopfte sie männerfeindliche Sprüche, und immer wieder sah sich die Grünenspitze dazu veranlasst, sich von ihrer jungen Parteifreundin zu distanzieren (lesen Sie hier  ein Porträt über Nietzard).

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    Grüne-Jugend-Vertreter Luis Bobga im November 2025: Diss mit Folgen

    Foto: Michael Matthey / dpa

    Mit dem neuen Führungsduo der Grünen Jugend würde sicher einiges leichter, hofften viele Grüne. Womöglich haben sie sich getäuscht.Co-Chef Luis Bobga postete kürzlich ein Video auf Instagram, in dem er zu einem Song des Rappers Haftbefehl Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder für dessen Vorschlag kritisierte, die Zahl der Bundesländer zu verringern (mehr zu dem Vorschlag hier). Als im Song das Wort »Hurensohn« fiel, blendete Bobga ein Bild von Söder ein. Nun hat er Beef mit der Union.Bobga sei »nicht länger tragbar«, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann der »Bild am Sonntag«. Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) meint: »Wenn Demokraten so miteinander umgehen, dann können wir der AfD gleich die Schlüssel geben.«Der junge Grüne bittet um Entschuldigung. Er bedaure, dass »die Auseinandersetzung mit dem Inhalt von Herrn Söders Aussage auf der Strecke geblieben« sei, teilte Bobga mit.Heute trifft sich der Vorstand der Grünen-Bundestagsfraktion in Berlin zur Klausur. Um die großen Themen im neuen Jahr soll es da gehen. Querschüsse vom Parteinachwuchs könnten eines davon sein.Mehr Hintergründe hier: Grüne-Jugend-Chef beschimpft Markus Söder als »Hurensohn«

    Lesen Sie hier den aktuellen SPIEGEL-LeitartikelLaden muss sich lohnen: Der Bund arbeitet an einer neuen Kaufprämie für Elektroautos. Viel wichtiger wäre, dass die Preise für Ladestrom niedriger und transparenter werden. 

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    Gewinnerin des Tages……ist die Sozialdemokratin Rasha Nasr. Die Bundestagsabgeordnete tut sich schwer mit der Regierungspolitik von Schwarz-Rot. Insbesondere den härteren Kurs in Asyl- und Migrationsfragen lehnt sie ab. Trotzdem trug Nasr ihn bei wichtigen Abstimmungen im Bundestag mit. Dafür zahlt sie, wie Nasr meiner Kollegin Sophie Garbe erzählte, einen hohen persönlichen Preis.

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    SPD-Politikerin Nasr in Dresden

    Foto: Sven Döring / DER SPIEGEL

    Sophie hat die 33-jährige Dresdnerin mit syrischen Wurzeln mehrere Monate lang begleitet. Ihr Porträt handelt von einer jungen Politikerin, die hin- und hergerissen ist zwischen ihren Überzeugungen und dem, was ihre Fraktion in Zeiten knapper Mehrheiten von ihr erwartet.»Ich bin in die Politik gegangen, um für etwas zu kämpfen. Aber gerade kämpfe ich ständig gegen etwas«, sagt Nasr. So offene Worte hört man selten aus dem Regierungslager, sie erfordern Mut.Die ganze Geschichte hier: Diese Entscheidung verfolgt sie bis heute 

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    Die jüngsten Meldungen aus der NachtDie Reichen der Welt werden immer reicher. Und reicher. Und noch reicher: Weltweit gibt es rund 3000 Milliardärinnen und Milliardäre – und noch nie besaßen sie so viel Vermögen wie jetzt. Das berichtet die Organisation Oxfam. In Deutschland leben demnach die viertmeisten Milliardäre.Mindestens 21 Tote und zahlreiche Verletzte bei schwerem Zugunglück in Spanien: Der spanische Verkehrsminister spricht von einem »extrem ungewöhnlichen Unfall«: Im Süden des Landes sind zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert, es gibt Dutzende Opfer. Die Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig.Fast wird das Spiel abgebrochen – dann gewinnt Senegal doch noch den Afrika-Cup: Es war ein Afrika-Cup-Finale voller Dramen: Der Schiedsrichter löst hitzige Debatten aus. Senegals Spieler verschwinden in ihrer Kabine. Marokko verschießt kurz vor der 90. Minute einen Elfmeter – und verliert in der Verlängerung.

    Heute bei SPIEGEL Extra: Diese fiesen Bürotypen gibt es – und so sollten Sie mit ihnen umgehen

    Foto: ByLorena / Stocksy

    Bulldozer, Wüterich, Plapperschlange: Selten kann man sich Kolleginnen und Kollegen aussuchen. Aber man kann sie in den Griff kriegen. Hier kommt die ultimative Nomenklatur .Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche.Ihre Marina Kormbaki, stellvertretende Leiterin des SPIEGEL-Hauptstadtbüros

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  • Rechtsextremismus: Die AfD und die Causa Martin Sellner

    Rechtsextremismus: Die AfD und die Causa Martin Sellner

    Abseits der beginnenden Landtagswahlkämpfe hat sich innerhalb der AfD gerade eine weitere Baustelle aufgetan. Die Partei streitet darüber, wie sie mit dem österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner, der Leitfigur der „Identitären Bewegung“ umgehen soll.

    Es ist eine Frage, die die in weiten Teilen rechtsextreme Partei immer wieder beschäftigt. Auslöser dieses Mal ist eine Veranstaltung, die das AfD-Ehepaar Lena und Steffen Kotré organisieren wollte. Die Brandenburger Landtagsabgeordnete und der Bundestagsabgeordnete luden Sellner für kommenden Donnerstag um 19 Uhr nach Luckenwalde ein, in Steffen Kotrés Wahlkreisbüro. Thema des Abends: „Remigration“. Und zwar in „Theorie und Praxis“. Anmelden konnte man sich unter Lena Kotrés E-Mail-Adresse im Brandenburger Landtag.

    Für die AfD sind solche Treffen ein Problem. Die „Identitäre Bewegung“ steht auf der Unvereinbarkeitsliste der Partei. Heißt: Wer dort mitmacht, kann nicht Mitglied der AfD werden. Wichtiger aber ist: Das Verwaltungsgericht Köln befasst sich gerade mit der Klage der AfD gegen den Verfassungsschutz, weil der die Partei im vergangenen Jahr als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft hat. Wegen dieser Klage liegt die Einstufung derzeit auf Eis, Treffen mit Rechtsextremisten sind in dieser Hinsicht also gerade nicht unbedingt förderlich.

    Nach Bekanntwerden der Veranstaltung intervenierte dann auch die Parteispitze. Laut einem Bericht der Welt fand ein Gespräch statt zwischen den AfD-Chefs Alice Weidel und Tino Chrupalla, dem Brandenburger Landesvorsitzenden René Springer und Steffen Kotré. Man gehe davon aus, „dass diese Veranstaltung nicht stattfindet“, sagte Chrupalla im Anschluss. Er sollte recht behalten, zumindest teilweise. Denn diese Veranstaltung findet nicht statt, stattdessen ist eine andere geplant. Am Freitag veröffentlichte Lena Kotré einen Beitrag auf der Plattform X, in dem sie schreibt, sie habe eine wichtige Information bezüglich der Veranstaltung am 22. Januar in Luckenwalde. „Diese ist hiermit abgesagt.“

    Im selben Beitrag schrieb Kotré aber, sie sei inzwischen von Sellner auf dessen Veranstaltung in Südbrandenburg eingeladen worden. „Selbstredend“ nehme sie diese Einladung an. Sellners Veranstaltung finde „zufällig“ ebenfalls am Donnerstag, ebenfalls um 19 Uhr statt. Thema des Abends: „Remigration“. Laut Sellners Post „in Praxis und Theorie“. Der Ort werde einen Tag vorher bekanntgegeben, schrieb der Rechtsextremist. Die Anmeldung findet dieses Mal über seine E-Mail-Adresse statt. Bis auf Steffen Kotré sind die Teilnehmer also dieselben, allerdings in unterschiedlichen Rollen: Sellner lädt Kotré ein, nicht Kotré Sellner. Und der Ort ist ein anderer.

    Zur Einordnung Sellners und seiner „Konzepte“ hilft ein Blick in das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem vergangenen Jahr, mit dem das Gericht zwar das durch das Innenministerium verhängte Verbot des Magazins Compact aufhob, Sellners „Remigrationskonzept“ aber als „menschenunwürdig“ und damit verfassungswidrig einstufte. Die Richter berufen sich dabei etwa auf mehrere Videos Sellners für Compact. Darin erkläre er, „dass es nicht nur um ‚die Abschiebung von Illegalen‘ gehe, sondern seine ‚Remigrationspläne‘ umfassender angelegt seien und ‚nicht assimilierte Staatsbürger‘ einschlössen“. In einem der Videos spreche Sellner dem Urteil zufolge über „fünf bis maximal sechs Millionen Staatsbürger, ‚die möglicherweise für eine Remigrationspolitik in Frage kämen, weil sie sich nicht assimilieren wollen‘“. Außerdem spreche Sellner von „‚Remigrationsdruck‘“.

    Mit Remigration meint der Österreicher also auch deutsche Staatsbürger, die es – auch mit Druck – außer Landes zu bringen gelte. Seine Pläne diskutierte Sellner im November 2023 in einer Potsdamer Villa. Bei dem Treffen, über das Correctiv berichtete und das im Anschluss bundesweite Großdemonstrationen auslöste, nahmen auch Vertreter der AfD teil. Darunter etwa Ulrich Siegmund, heute Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Oder Roland Hartwig, damals Referent von AfD-Chefin Weidel, dessen Vertrag kurz nach Bekanntwerden des Treffens aufgelöst wurde.

    Sellner soll mehrmals Thema im AfD-Bundesvorstand gewesen sein

    Laut dem Bericht der Welt soll Sellner im vergangenen Jahr auch mehrmals Thema im AfD-Bundesvorstand gewesen sein. Dort soll demnach vereinbart worden sein, den Landesvorsitzenden zu empfehlen, ihre Verbände dafür zu sensibilisieren, auf Abstand zu Sellner zu gehen. Distanz zum Begriff Remigration bedeutet das allerdings nicht, im Gegenteil. Das Wort ist in den Sprachgebrauch der Partei eingesickert, fand sich etwa im Wahlprogramm für die vergangene Bundestagswahl. Auf dem Parteitag in Riesa Anfang 2025 sagte Parteichefin Weidel in ihrer Rede: „Wenn es dann Remigration heißen soll, dann heißt es eben Remigration.“

    Die AfD beruft sich dabei aber inzwischen auf ein Positionspapier, das sie Ende Januar 2024, also kurz nach Bekanntwerden des Treffens in Potsdam veröffentlichte. Darin heißt es, Remigration umfasse alle Maßnahmen und Anreize „zu einer rechtsstaatlichen und gesetzeskonformen Rückführung ausreisepflichtiger Ausländer in ihre Heimat.“ Die Abschiebung deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund stoße auf „unsere entschiedene Ablehnung“.

    Eine Auffassung, die offenbar nicht alle in der Partei teilen, Lena Kotré zum Beispiel nicht. Kurz vor dem Jahreswechsel schrieb sie in einem Beitrag in sozialen Medien: „Zuwanderer im Sozialleistungsbezug? Remigration.“ Oder: „Spricht die Sprache nicht? Remigration.“ Oder: „Hasst Deutschland? Remigration.“ Im Vermerk, mit dem der Verfassungsschutz Brandenburg die AfD als gesichert rechtsextremistisch einstuft, wird Kotré unter anderem mit der Aussage aus dem Jahr 2024 zitiert, „dass eingebürgerte Migranten, wenn sie nicht ‚unsere Werte hier‘ anerkennen, ‚dieses Land, ganz genau wie die anderen auch, zu verlassen‘ hätten“. Kotré geht es demnach auch um die Außerlandesbringung deutscher Staatsbürger. Der Verfassungsschutz in Brandenburg stuft sie als Rechtsextremistin ein.

    Dass die AfD-Spitze versuchte, gegen Kotrés Treffen mit Sellner zu intervenieren, stieß derweil nicht bei allen in der Partei auf Wohlwollen. Der Thüringer Bundestagsabgeordnete Torben Braga, ein enger Vertrauter Björn Höckes, schrieb in sozialen Medien, dies sei „bedauerlich und falsch“. Fraglich ist also, wie die Parteispitze auf das Ersatztreffen reagieren wird.