Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Kommunalwahl 2026: Fünf Herausforderer für den Münchner Landrat

    Kommunalwahl 2026: Fünf Herausforderer für den Münchner Landrat

    Wenn im Landkreis München am 8. März 2026 darüber entschieden wird, wer im Landratsamt zukünftig den Hut aufhat, dann haben die mehr als 235 000 Stimmberechtigten im Umland der Landeshauptstadt die Qual der Wahl: Ein halbes Dutzend Bewerberinnen und Bewerber bewirbt sich um den Chefsessel im alten Paulanerkloster in der Münchner Au. Neben Amtsinhaber Christoph…



  • Kommunalwahl 2026: Fünf Herausforderer für den Münchner Landrat

    Kommunalwahl 2026: Fünf Herausforderer für den Münchner Landrat

    Wenn im Landkreis München am 8. März 2026 darüber entschieden wird, wer im Landratsamt zukünftig den Hut aufhat, dann haben die mehr als 235 000 Stimmberechtigten im Umland der Landeshauptstadt die Qual der Wahl: Ein halbes Dutzend Bewerberinnen und Bewerber bewirbt sich um den Chefsessel im alten Paulanerkloster in der Münchner Au. Neben Amtsinhaber Christoph…

Kommunalwahl 2026: Fünf Herausforderer für den Münchner Landrat

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Wenn im Landkreis München am 8. März 2026 darüber entschieden wird, wer im Landratsamt zukünftig den Hut aufhat, dann haben die mehr als 235 000 Stimmberechtigten im Umland der Landeshauptstadt die Qual der Wahl: Ein halbes Dutzend Bewerberinnen und Bewerber bewirbt sich um den Chefsessel im alten Paulanerkloster in der Münchner Au. Neben Amtsinhaber Christoph Göbel (CSU) treten Wolfgang Panzer (SPD), bislang Bürgermeister in Unterhaching, der AfD-Bundestagsabgeordnete Gerold Otten, Aschheims dritte Bürgermeisterin Marion Seitz für die Grünen sowie Katharina Diem (FDP) aus Feldkirchen und der Ismaninger Landratsabgeordneter Nikolaus Kraus für die Freien Wähler bei der Kommunalwahl an. Die erst kürzlich gegründete Unabhängige Bürgergemeinschaft München-Land (UB-ML), die sich vor allem wegen Parteichef Hubert Aiwanger von den Freien Wählern abgespalten hat, schickt ebnso wie die Linke keinen eigenen Landratskandidaten ins Rennen.

Wie alle Landkreise in der Bundesrepublik kämpft auch München-Land mit steigenden Ausgaben und sinkenden Einnahmen. Um all die Aufgaben erledigen zu können, hat der Kreistag erst kurz vor Weihnachten einstimmig die Kreisumlage, also die Zahlungen von Städten und Gemeinden an den Landkreis, um zwei Prozentpunkte erhöhen müssen. Die großen Themen der Zukunft werden im Landkreis die soziale Daseinsfürsorge, der Wohnungsbau und Investitionen in Schulen sowie den öffentlichen Nahverkehr und Radwege sein.

Gegen den seit 2014 amtierenden CSU-Landrat Göbel dürften es die Schar an Bewerber um den ersten Job im Landkreis allerdings schwer haben. Der 51-Jährige sitzt fest im Sattel und genießt wegen seiner kollegialen Art selbst bei den politischen Gegnern großen Respekt.  In seiner eigenen Partei ist Göbel unumstritten. Bereits im vergangenen Mai wurde er mit fast hundert Prozent der Stimmen für die Landratswahl aufgestellt.

Amtsinhaber Christoph Göbel, CSU

Strebt eine dritte Amtszeit an: Landrat Christoph Göbel (CSU).
Strebt eine dritte Amtszeit an: Landrat Christoph Göbel (CSU). (Foto: Florian Peljak)

Der 51-jährige Jurist und frühere Bürgermeister von Gräfelfing strebt bei der Kommunalwahl am 8. März seine dritte Amtszeit im Münchner Landratsamt an. Göbel hat nach eigenen Worten große Lust, weiterzumachen, auch in Zeiten knapper Kassen und steigender Herausforderungen. „Es ist ein großes Glück, Landrat im, wie ich meine, schönsten Landkreis sein zu dürfen und täglich mit vielen Menschen gemeinsam die Zukunft gestalten zu können“, schreibt der Amtsinhaber auf seiner Homepage. Über seine bisherige Arbeit zieht Göbel eine positive Bilanz.

Nikolaus Kraus, Freie Wähler

Der Ismaninger Landtagsabgeordnete Nikolaus Kraus will für die Freien Wähler die Landratswahl gewinnen.
Der Ismaninger Landtagsabgeordnete Nikolaus Kraus will für die Freien Wähler die Landratswahl gewinnen. (Foto: Claus Schunk)

Er gehört zu dem Teil der Freien Wähler, die ihrem Parteichef Hubert Aiwanger noch immer die Treue halten, und will jetzt Landrat werden: Der 60-jährige Landtagsabgeordnete und Landwirt Nikolaus Kraus aus Ismaning bewirbt sich um das höchste Amt im Landkreis München. Als langjähriger Ismaninger Gemeinde- und Kreisrat verfügt Kraus über viel kommunalpolitische Erfahrung. Als Landrat wolle er „gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unseren Landkreis zukunftsfest, bürgernah und verantwortungsvoll weiterentwickeln“, wird er in einer Pressemitteilung zitiert.

Gerold Otten, AfD

Zweiter Versuch: Bundestagsabgeordneter Gerold Otten (AfD) tritt erneut bei der Landratswahl an.
Zweiter Versuch: Bundestagsabgeordneter Gerold Otten (AfD) tritt erneut bei der Landratswahl an. (Foto: Sebastian Gabriel)

Es ist der zweite Versuch nach 2020: Gerold Otten, Bundestagsabgeordneter der AfD aus Putzbrunn, will Amtsinhaber Christoph Göbel im März das Landratsamt streitig machen. Die Chancen für den 69-jährigen ehemaligen Bundeswehroffizier dürften schlecht stehen. Vor sechs Jahren kam er auf 4,4 Prozent der abgegebenen Stimmen. Otten ist im Auftreten und vom Tonfall her deutlich gemäßigter als viele andere in der in weiten Teilen rechtsextremen Partei, die Linie der AfD vertritt er jedoch genauso konsequent.

Marion Seitz, Grüne

Die Grünen schicken Marion Seitz, Kreisvorsitzende der Partei und Dritte Bürgermeisterin von Aschheim, als Landratskandidatin ins Rennen.
Die Grünen schicken Marion Seitz, Kreisvorsitzende der Partei und Dritte Bürgermeisterin von Aschheim, als Landratskandidatin ins Rennen. (Foto: Florian Peljak)

Konsequenter Klimaschutz, Unterstützung für das Ehrenamt, Investitionen in Bildung und Betreuung, der Ausbau von Mobilitätsangeboten und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum: Mit diesen Themen will Marion Seitz punkten. Die Grünen schicken die 45-Jährige ins Rennen um die Landratswahl. Seitz ist Vorsitzende des Kreisverbands München-Land und dritte Bürgermeisterin in Aschheim. Die Mutter von vier Kindern arbeitet als Gebärdendolmetscherin und ist seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik engagiert.

Wolfgang Panzer, SPD

Will das Unterhachinger Rathaus mit dem Münchner Landratsamt tauschen: Wolfgang Panzer (SPD).
Will das Unterhachinger Rathaus mit dem Münchner Landratsamt tauschen: Wolfgang Panzer (SPD). (Foto: Sebastian Gabriel)

Er ist seit 18 Jahren Bürgermeister in Unterhaching und will nun den Chefposten im dortigen Rathaus mit jenem im Münchner Landratsamt tauschen: Die SPD-Delegierten haben Wolfgang Panzer, 58, beim Parteitag des Unterbezirks mit hundert Prozent Unterstützung zum Landratskandidaten gekürt. Nach drei Amtszeiten als Bürgermeister reize es ihn, andere Wege zu gehen und sich einer neuen Aufgabe zu stellen – der des Landrats, sagt Panzer. Dass sich damit in gewisser Weise auch der Kreis schließen würde, weil er vor 40 Jahren seine Ausbildung als Verwaltungsfachwirt im Landratsamt begonnen hatte, sei ein angenehmer Nebeneffekt.

Katharina Diem, FDP

Katharina Diem aus Feldkirchen bewirbt sich um das Amt der Landrätin.
Katharina Diem aus Feldkirchen bewirbt sich um das Amt der Landrätin. (Foto: Claus Schunk)

„Kinderbetreuung darf kein Zufall sein, Mobilität muss zuverlässig funktionieren und Leben muss bezahlbar bleiben“: Dafür will sich Katharina Diem einsetzen, die von der FDP als Landratskandidatin gekürt worden ist. Die 36-jährige Ingenieurin lebt mit ihrer Familie in Feldkirchen und ist Mutter zweier Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Diem sitzt seit 2020 im Kreistag.