Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Literatur für Kinder: Lesereise durch Europa

    Literatur für Kinder: Lesereise durch Europa

    Wie Kinder in verschiedenen europäischen Ländern leben, steht im Mittelpunkt der neuen Reihe „Familiaris“ des kleinen unabhängigen Verlages Limbion aus Dießen. Acht besonderen Kinderbüchern aus Grönland, Island, Finnland, Norwegen, Estland, Polen, den Niederlanden und Belgien sind geplant. „Vieles ist gleich, manches ist unterschiedlich“, sagt Verlegerin Lisa Hammerl. 2026 und 2027 erscheinen je vier Titel in…



  • Literatur für Kinder: Lesereise durch Europa

    Literatur für Kinder: Lesereise durch Europa

    Wie Kinder in verschiedenen europäischen Ländern leben, steht im Mittelpunkt der neuen Reihe „Familiaris“ des kleinen unabhängigen Verlages Limbion aus Dießen. Acht besonderen Kinderbüchern aus Grönland, Island, Finnland, Norwegen, Estland, Polen, den Niederlanden und Belgien sind geplant. „Vieles ist gleich, manches ist unterschiedlich“, sagt Verlegerin Lisa Hammerl. 2026 und 2027 erscheinen je vier Titel in…

Literatur für Kinder: Lesereise durch Europa

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Wie Kinder in verschiedenen europäischen Ländern leben, steht im Mittelpunkt der neuen Reihe „Familiaris“ des kleinen unabhängigen Verlages Limbion aus Dießen. Acht besonderen Kinderbüchern aus Grönland, Island, Finnland, Norwegen, Estland, Polen, den Niederlanden und Belgien sind geplant. „Vieles ist gleich, manches ist unterschiedlich“, sagt Verlegerin Lisa Hammerl.

2026 und 2027 erscheinen je vier Titel in dem Verlag, der schon mehrfach ausgezeichnet wurde und bereits das dritte Jahr in Folge die dotierte Verlagsprämie des Freistaates Bayern erhielt. Die ersten beiden Bücher der Reihe sind ein Bilderbuch aus den Niederlanden für Kinder ab drei Jahren mit dem Titel „Ab zu den Wölfen!“ und ein illustrierter Roman aus Finnland für Kinder ab neun Jahren: „100 Tage zu Hause“.

Zwei unterschiedliche Bücher, die aber wie alle Bücher der Reihe gemeinsam haben, dass sie „ehrlich Gefühle benennen“, wie Hammerl sagt. Möglich wurde die Reihe durch eine Förderung des Programms Kreatives Europa (Bereich Kultur) der Europäischen Union, bei dem die Verlegerin einen komplexen Antrag, der ohne Anhänge 140 Seiten umfasste, und die komplette Buchreihe vorlegen musste. Die EU-Förderung ist mit 100 000 Euro dotiert. Darin sieht Hammerl eine Bestätigung und Wertschätzung ihrer verlegerischen Arbeit.

Die Bücher erzählen von Kindern, die unterwegs sind, sei es zu sich selbst, zueinander oder in die Welt. „Sie führen durch Zeiten, Landschaften und innere Räume und handeln von Geschwistern und Freundschaften, von Mut und Verletzlichkeit, von Verlust und Hoffnung und vom Fremdsein und Ankommen“, sagt Hammerl. Beim Bilderbuch „Ab zu den Wölfen!“ von Autorin Anna Woltz geht es um die Ankunft eines neuen Babys, um Eifersucht und Neubeginn, komplett erzählt aus der Lebenswelt von Fitz, dem Hund.

„Witzig, frech und hoffungsvoll“, sei die Geschichte bei der „jeder seinen Platz findet“. Übersetzt wurde der Text aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann.  Eine zweite Ebene gibt es durch die klare Farbgebung der erfahrenen Illustratoren Ingrid und Dieter Schubert, sodass auch ohne Text die Gefühle vermittelt werden. Die Verlegerin erkennt in dieser Geschichte auch die große Leichtigkeit und den Humor der Niederländer bei ernsten Themen.

Um Schulangst, Mut und Freundschaft geht es in dem Roman „100 Tage zu Hause“.
Um Schulangst, Mut und Freundschaft geht es in dem Roman „100 Tage zu Hause“. (Foto: Nila Thiel)

Aus Finnland kommt das Buch „100 Tage zu Hause“, welches laut Hammerl in jeder Schulbibliothek stehen sollte. Der Kinderroman von Autorin Matilda Gyllenberg greift das Thema Schulangst, Mut und Freundschaft auf, denn die elfjährige Finnlandschwedin Nike schafft es nach Weihnachten nicht mehr in die Schule. „Das ernste Thema wird in eine temporeiche Kriminalgeschichte eingebunden“, sagt Hammerl.

Die Autorin nutzt starke Bilder wie den Oktopus aus Angst, die spannend und empathisch erzählte Geschichte illustrierte Maria Sann und aus dem Finnlandschwedischen übersetzte Franziska Hüther. Für die deutsche Ausgabe hat Limbion ein neues Cover gestaltet, das Gefühlsfarben von dunkellila über rot zu wärmeren Tönen zeigt. „Die Angst wird ihre Stärke“, sagt Hammerl, zudem wird Nike aufgefangen.

Bei der Auswahl neuer Bücher lässt sie sich davon leiten, was in der Lebenswelt von Kindern los ist.  „Wir gehen einfach ein Stück mit“, sagt die Verlegerin. Wichtig ist Hammerl auch die Namensnennung der jeweiligen Übersetzerinnen auf dem Cover. Gedruckt werden die Bücher bei dem österreichischen Unternehmen Gugler Medien im zertifizierten Cradle-to-Cradle-Verfahren im Silber-Standard. „Das wollten wir schon länger“, sagt Hammerl. Neu ist ein Verlagsatelier in der Dießener Brunnenstraße 15 mit einer Leseecke, in der alle Bücher angeschaut werden können.