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Welche Spieler erwischt es dieses Mal? Am Donnerstag starten die deutschen Handballer bei der Europameisterschaft in die Hauptrunde. Vor dem Spiel gegen Portugal (15.30 Uhr/ARD und Dyn live) stellt sich die Frage, welche beiden DHB-Profis aus dem Spieltagskader gestrichen werden. Bundestrainer Alfred Gíslason (66) stehen in Dänemark 18 Spieler zur Verfügung, in jeder Partie dürfen aber nur 16 eingesetzt werden.
Bislang blieben Nils Lichtlein (23) und Rune Dahmke (32) zweimal außen vor, Matthes Langhoff (23) und Franz Semper (28) jeweils einmal. Klar ist: Lichtlein wird gegen Portugal im Kader stehen. Der Berliner verpasste die ersten beiden Spiele gegen Österreich (30:27) und Serbien (27:30) mit einem Bluterguss, gab aber gegen Spanien (34:32) sein Turnierdebüt. Der Linkshänder ist nicht ganz bei 100 Prozent, wird aber auch gegen die Portugiesen einsatzbereit sein.
Füchse-Kollege Langhoff stand gegen die Spanier sogar in der Startsieben. Er überzeugte in der Defensive, agierte dafür unglücklich in seinen wenigen Offensiv-Aktionen. Als Abwehrspezialist dürfte auch sein Platz sicher sein.
[–>Semper und Dahmke (wieder fit) sind dagegen erneut heiße Streich-Kandidaten. Semper spielte in den ersten beiden Partien eine größere Rolle, da durch Lichtleins Ausfall eine weitere Linkshänder-Option hinter Renars Uscins (23) im rechten Rückraum fehlte. Dahmkes Linksaußen-Konkurrent Lukas Mertens (29) verwandelte gegen Spanien jeden seiner vier Würfe. Der Magdeburger war nach dem Spiel platt, dürfte nach zwei freien Tagen die Reserven aber wieder aufgeladen haben.
Handball-EM: Einsatz von Zerbe noch offen
Offen ist dagegen noch der Zustand von Lukas Zerbe (30). Gegen Spanien machte beim Kieler nach 40 Minuten der Oberschenkel zu, Mathis Häseler (23) musste auf Rechtsaußen übernehmen. Am Tag nach der Partie gab DHB-Manager Benjamin Chatton (44) zwar Entwarnung, ob Zerbe aufläuft, ist aber noch nicht klar.

