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Aurich (Schleswig-Holstein) – Dramatischer Rettungseinsatz im Kuhtall: Zwei Tiere sind durch marode Bodenplatten gebrochen und stürzten direkt in eine 2,20 Meter tiefe Güllegrube! Erst vor wenigen Tagen rückte die Feuerwehr Aurich zu einem Kuhstall aus – auch hier steckten zwei Kühe sprichwörtlich in der Sch…
Die Rinder drohten am Mittwoch zu ertrinken. Landwirte entdeckten das Unglück in einem Stall im Ortsteil Brockzetel (Schleswig-Holstein) und alarmierten die Feuerwehr, nachdem die eigenen Rettungsversuche zuvor gescheitert waren.
Das Tier konnte nach etwas mehr als einer Stunde aus der Grube gerettet werden
Kuh drohte in der Gülle zu ertrinken
Feuerwehrsprecher Sönke Geiken sagt: „Die Situation vor Ort erwies sich zeitkritisch, da eines der Tiere bereits zum Großteil in der angestauten Gülle versunken war.“ Den Rettern gelang es, den Kopf der Kuh mit einer Leine über Wasser zu halten. Die zweite Kuh war hinterhergestürzt und lag zum Großteil auf dem ersten Tier.
Mit einem Teleskoplader wurde das erste Rind etwa 30 Minuten nach Eintreffen aus der Grube gehoben. Dann begann die aufwendige Rettung des zweiten Tiers. Feuerwehrleute in Schutzkleidung stiegen über Leitern in die Güllegrube. Feuerwehrsprecher Geiken: „Ein spezielles Großtier-Rettungsgeschirr ermöglichte es, das Rind aus der Senke zu heben.“
Kühe aus Gülle auch an Neujahr gerettet
Nach gut einer Stunde war auch das zweite Tier gerettet. Ein Tierarzt prüfte den Zustand der Kühe – beide blieben unverletzt. Es war nicht der erste Einsatz im Kuhstall für die Feuerwehr Aurich. Nur wenige Wochen zuvor hatte ein ganz ähnlicher Vorfall die Einsatzkräfte im Ortsteil Rahe beschäftigt. Dort waren zwei Kühe am Neujahrstag durch einen Stallboden gebrochen und mussten aus der Güllegrube befreit werden. Damals dauerte der Einsatz über drei Stunden.
Diese Kuh wurde am Neujahrstag aus einer Güllegrube gezogen

