Aus Anlass des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar wird der Film „Ein stummer Hund will ich nicht sein“ über den Pfarrer und Hitler-Gegner Korbinian Aigner am Freitag, 23. Januar, im Gasthaus „Alter Wirt“ in Höhenrain gezeigt. Die Wählergruppe QUH Berg hat für die Sondervorstellung die beiden Macher des Films für ein Publikumsgespräch nach der Vorführung gewonnen. Die Veranstaltung im Festsaal des Gasthauses beginnt um 19 Uhr.
Walter Steffen, Regisseur und Produzent, und Gerd Holzheimer, Initiator und Co-Autor, kehren an eine gemeinsame Wirkungsstätte zurück. Wie Steffen in der Ankündigung schreibt, haben er und Holzheimer sich drei Jahre lang im „Alten Wirt“ getroffen, um das Konzept des Films zu entwickeln und das Projekt voranzubringen. Der Film folgt dem Schicksal des katholischen Priesters Korbinian Aigner, der wegen seines Widerstandes gegen das NS-Regime ins KZ Dachau kam. Unter Lebensgefahr züchtete er zwischen den KZ-Baracken neue Apfelsorten.
Ende April 1945 gelang Korbinian Aigner beim Todesmarsch Richtung Süden zwischen Aufkirchen und Höhenrain die Flucht. „Im Schutz der Dunkelheit konnte er sich bis zum Kloster in Aufkirchen durchschlagen, wo er von den Schwestern aufgenommen und gesund gepflegt wurde“, schreibt Steffen, „hier begann also Korbinian Aigners zweites Leben“. Vorverkauf im „Alten Wirt“, Kartenreservierungen per E-Mail an quh@quh-berg.de.

