Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Nachruf: Menschenfreund und Freigeist

    Nachruf: Menschenfreund und Freigeist

    Als persönliches Markenzeichen hat Gerd Schielein vor vielen Jahren das Komma gewählt. Kein Fragezeichen, kein Ausrufezeichen, sondern jenes bescheidene kleine Satzzeichen, das trennt und strukturiert und dabei stets auch eines signalisiert: dass es weitergeht, dass das letzte Wort nicht gesagt und immer Platz für einen anderen Gedanken, eine neue Idee ist. Ein goldenes Komma trägt…



  • Nachruf: Menschenfreund und Freigeist

    Nachruf: Menschenfreund und Freigeist

    Als persönliches Markenzeichen hat Gerd Schielein vor vielen Jahren das Komma gewählt. Kein Fragezeichen, kein Ausrufezeichen, sondern jenes bescheidene kleine Satzzeichen, das trennt und strukturiert und dabei stets auch eines signalisiert: dass es weitergeht, dass das letzte Wort nicht gesagt und immer Platz für einen anderen Gedanken, eine neue Idee ist. Ein goldenes Komma trägt…

Nachruf: Menschenfreund und Freigeist

Nachruf: Menschenfreund und Freigeist - Fetchub

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Als persönliches Markenzeichen hat Gerd Schielein vor vielen Jahren das Komma gewählt. Kein Fragezeichen, kein Ausrufezeichen, sondern jenes bescheidene kleine Satzzeichen, das trennt und strukturiert und dabei stets auch eines signalisiert: dass es weitergeht, dass das letzte Wort nicht gesagt und immer Platz für einen anderen Gedanken, eine neue Idee ist. Ein goldenes Komma trägt seine Frau Monika um den Hals. Ein drei Meter hohes Komma aus rostigem Stahlblech steht vor dem Schielein-Haus am Boschhof, wo er 50 Jahre gelebt hat. Ein eigenwilliges Symbol.

Eigenwillig im besten Sinne, so kennt man auch „die Schieleins“, Monika und Gerd, die über Jahrzehnte selten getrennt, aber mit großer Gewissheit dort anzutreffen waren, wo es zwischen Wolfratshausen und Bad Tölz sozial oder kulturell etwas anzuschieben oder zu feiern galt. Gemeinsam engagierte sich das Paar ebenso unauffällig wie wirkungsvoll bei verschiedenen Projekten – sei es beim Musiksommer Loisachtal, in der Geltinger Kulturbühne „Hinterhalt“, bei der Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe in Eurasburg oder im Waldramer Erinnerungsort Badehaus. Als Grafiker, Werbetexter und Designer brachte Gerd Schielein sich dabei vor allem gestalterisch ein. Als Menschenfreund genoss er den Austausch. Als Intellektueller nährte er seine Neugier auf die Welt.

Gerd Schielein bei seinem letzten Besuch im Kloster Beuerberg.
Gerd Schielein bei seinem letzten Besuch im Kloster Beuerberg. (Foto: Torsten Bruch)

„In der Kunst kann man die Freiheit üben“, war seine Devise. Über Kunst wie über Kinder konnte er voller Begeisterung sprechen – gerne ohne Punkt und Komma. Wissen, Weisheit und Witz griffen dabei stets spielerisch ineinander. Von dieser Mischung zeugten auch seine originellen Jahresgaben, die er an einen großen Freundes- und Bekanntenkreis verschickte. Was das wilde Sammelsurium aus klugem Unfug über die Jahre verband, war das Siegel: „ein echter Schielein“.

Sich selbst nicht allzu wichtig zu nehmen und zugleich für viele Menschen wichtig zu sein: Gerd Schielein ist dieses Kunststück scheinbar mühelos gelungen. Am 9. Januar ist er im Alter von 83 Jahren im Kreis seiner Familie am Boschhof gestorben.

Die Trauerfeier findet Anfang Februar in Beuerberg statt.