Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Politik”Es ist schlimmer als früher”Iran befindet sich in erzwungenem Ruhezustand20.01.2026, 08:21 Uhr

Politik”Es ist schlimmer als früher”Iran befindet sich in erzwungenem Ruhezustand20.01.2026, 08:21 Uhr - Fetchub

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Politik”Es ist schlimmer als früher”Iran befindet sich in erzwungenem Ruhezustand20.01.2026, 08:21 Uhr Vor wenigen Tagen sahen die Straßen Teherans noch anders aus. Der Sicherheitsapparat hat unerbittlich durchgegriffen. (Foto: picture alliance / NurPhoto)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Die jüngste Protestwelle im Iran ist brutal niedergeschlagen. Tausende haben ihr Leben auf der Straße verloren. Aber hinter der täuschenden Stille brodelt es weiter. Was bleibt von einem Aufbegehren, wenn es niedergerungen wird? Im Iran hat der Staat auf die jüngsten Massenproteste unerbittlich reagiert – mit tödlicher Gewalt, Überwachung und digitaler Abschottung. Das Internet ist weiterhin gesperrt, der Protest vorerst zum Schweigen gebracht. “Nichts hat sich geändert. Es ist schlimmer als früher”, sagt der 24-jährige Ali, Verkäufer in Teheran. Viele sprechen nicht mehr offen. Die Verunsicherung ist groß, der Schock sitzt tief. Der Staat hat unmissverständlich klargemacht, dass der Machterhalt oberste Priorität hat.Ali ist desillusioniert. Trotz der Internetblockade hat er von den Toten gehört – von den Tausenden, die Irans Sicherheitskräfte in den Nächten des 8. und 9. Januar getötet haben sollen. Er erzählt von Bekannten, deren Existenz bedroht ist, weil ihre Onlineshops nicht mehr funktionieren. Das Land befindet sich im Ausnahmezustand. Wütend ist er auch auf US-Präsident Donald Trump, der die Jugend zur Rebellion ermutigt habe. “Er hat seine Unterstützung zugesagt. Aber am Ende hat er alle im Stich gelassen – nur damit sie getötet werden.”Nach kurzer LockerungInternetzugang im Iran wieder eingeschränktMilad ist 32, Lehrer in einem Vorort der Hauptstadt Teheran. Vier seiner Schüler wurden bei den Protesten getötet. An der Schule herrscht seither eine düstere Stimmung. “Die meisten von ihnen waren doch nur junge Menschen, die für eine bessere Zukunft auf die Straße gegangen sind”, sagt er.Chamenei beschuldigt “Aufständische”Es ist nicht das erste Mal, dass der iranische Staat inmitten einer Krise das Internet abschaltet. Und doch ist die Blockade dieses Mal so lang und umfassend wie nie zuvor. Trotzdem dringen Berichte und Aufnahmen nach außen – über Telefonverbindungen oder durch Iraner, die ins Ausland reisen konnten. Menschenrechtsaktivisten dokumentieren die gewaltsame Antwort des Machtapparats. Fast 4000 Todesopfer hat das in den USA ansässige Menschenrechtsnetzwerk HRANA bislang verifiziert. Weitere knapp 9000 Todesfälle befinden sich laut Angaben der Organisation noch in Prüfung.Frist von drei TagenIrans Polizeichef stellt Demonstranten UltimatumIrans Führung dementiert die zahlreichen Todesopfer inzwischen nicht mehr. Ajatollah Ali Chamenei, das politische und religiöse Oberhaupt, räumte ein, dass es während der Proteste Tausende Tote gegeben habe. Einige Menschen seien auf “unmenschliche, brutale Weise” getötet worden, sagte er – verantwortlich dafür seien jedoch die “Aufständischen”. Auch die Regierung macht äußere Feinde verantwortlich: Israel und die USA hätten die Proteste angefacht und gezielt eskaliert, lautet die Behauptung.Ein befürchteter Militärschlag der USA ist zunächst ausgeblieben. US-Präsident Donald Trump jedoch bezieht Stellung. “Es ist Zeit, nach einer neuen Führung im Iran zu suchen”, sagte er “Politico”. Mit Blick auf Ajatollah Chamenei erklärte Trump: “Womit er sich schuldig gemacht hat, als Anführer eines Landes, ist die vollständige Zerstörung des Landes und die Anwendung von Gewalt in einem Ausmaß, das es noch nie gegeben hat.”Experten: Proteste werden wieder aufflammenSeit Jahren steckt der iranische Staat im Krisenmodus: Massenproteste gegen die autoritäre Führung, Widerstand gegen strenge islamische Gesetze, die Rebellion der Frauen, Wasserknappheit – und eine anhaltende Wirtschaftskrise, die Ende Dezember auch die jüngste Protestwelle ausgelöst hat. Auch wenn die Führung ihre Macht nun mit Gewalt verteidigt, bleibt das Fundament der Krise unverändert, sagen Experten.04:56 minJournalist ordnet Iran-Lage einEsmaili: “Was Trump tut, ist eine Farce”Beobachter halten es für wahrscheinlich, dass die Proteste wieder aufflammen. Im schiitischen Islam gilt die 40-tägige Trauerzeit als fester Bestandteil des Gedenkens. Am Ende könnte sich die Wut erneut auf der Straße entladen. Nach den blutigen Nächten Anfang Januar wäre dies Mitte Februar. Schon frühere Protestbewegungen im Iran kamen in Wellen – und kehrten zurück, wenn die Trauerzeit endete.”Massive Gewalt durch Irans Sicherheitskräfte mag es schaffen, die Straßen vorübergehend zu beruhigen”, schrieb die Analystin Suzanne Maloney von der US-Denkfabrik Brookings. “Doch der Führung in Teheran fehlt ein nachhaltiger Weg, um die wirtschaftlichen Härten zu lindern.” Hinzu kämen militärische Rückschläge – und die Schwächung verbündeter Gruppen, vom Libanon bis nach Syrien.Bewegung im MachtapparatUnterdessen gibt es hinter den Kulissen Bewegung im Machtapparat, wie das Exilmedium Iranwire berichtet. Ali Laridschani, Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrats, soll eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung der jüngsten Proteste gespielt haben. Zugleich, so zitiert das Portal einen Insider, glaube Laridschani an “kulturelle und wirtschaftliche Reformen sowie an diplomatische Annäherung – ähnlich den Reformen, die in China umgesetzt wurden”.02:09 minSchah-Sohn beansprucht Rolle”Pahlavi ist in der Iran-Opposition sehr umstritten”Der Sicherheitsrat ist bereits nach dem israelischen Krieg gegen den Iran vor einem halben Jahr stärker in den Fokus gerückt. Laridschani war auf das Amt gerückt, nachdem ihm eine Kandidatur für das Präsidentenamt vor zwei Jahren vom mächtigen Wächterrat verwehrt worden war. Vor wenigen Tagen belegten die USA ihn wegen seiner Rolle bei der Repression mit Sanktionen.Auch Irans Präsident Massud Peseschkian hatte kurz nach Ausbruch der Proteste Ende Dezember Reformen in Aussicht gestellt. Doch daran glaubt im Land kaum noch jemand. “Die Inflation dauert an, alles ist teuer”, sagt Amir, ein 21-jähriger Student. “Solange diese Probleme bestehen, werden auch die Proteste weitergehen.”Quelle: ntv.de, Arne Bänsch, dpaVideos01:24 minNach Kritik von MerzWarken stellt telefonische Krankmeldung auf die Kippe04:28 minTransatlantischer StreitRömmele: Trump zwingt Merz zum UmdenkenVideos 03:13 minWarten auf “Goldenes Zeitalter”So stark hat Trump die USA in nur einem Jahr verändert40:15 minMinisterin und Journalist bei Blome & PfefferTrumps Grönlandforderung ist “symbolische Kraftmeierei”02:54 minFritz über US-Grönland-KursTrump-Brief an Norwegen “lässt alle Optionen offen”Videos03:01 minAnti-Coercion InstrumentDiese “Handels-Bazooka” richtet die EU auf die USA05:23 minThiele zu Trumps DrohungenGrönland? – “Wird Jahrzehnte dauern, das zu reparieren”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold