–>
Die nächste Runde im Wechsel-Zoff zwischen Borussia Mönchengladbach und Nachwuchs-Talent Can Armando Güner (18), der laut Borussia ohne Wissen des Klubs vor zwei Wochen zu Vertrags-Verhandlungen mit Galatasaray nach Istanbul gedüst war. Nun hat sich Güner-Berater Mehmet Eser bei „Sky“ zu dem Thema zu Wort gemeldet.
[–>Eser bei dem Pay-TV-Sender: „Armando wurde bereits am Montag von einem Arzt von Borussia Mönchengladbach bis zum betreffenden Freitag aufgrund einer Erkältung krankgeschrieben. Zum Zeitpunkt der Reise war er wieder komplett gesund, ansonsten wären wir nicht dorthin.“ Zudem behauptete Eser, dass er mehrfach versucht habe, die Gladbacher Verantwortlichen über die Reise zu informieren – diese aber nicht zurückgerufen hätten.
Eser weiter: „Ich bin nicht glücklich darüber, wie der Verein mit einem so jungen Menschen umgegangen ist. Ich kann nicht dabei zusehen, wie falsche Behauptungen über einen jungen Spieler in die Welt gesetzt werden.“
Da stehen wohl Aussage gegen Aussage. Fakt: Eine Zukunft hat Güner in Gladbach jetzt kaum noch, obwohl er wieder in das Training der U19 integriert werden soll. Ein Abgang im Januar ist eigentlich unumgänglich. Es geht nun aber noch um die Ablöse für den Linksfuß, der Borussias U17 letzten Sommer mit seinem Doppelpack im Finale gegen RB Leipzig zum Deutschen Meistertitel geballert hatte.
Galatasaray soll nur 200.000 Euro bieten
Laut „Sky“ bot der türkische Meister, mit dem sich Güner bereits über einen Vertrag bis 2030 einig sein soll, zuletzt wohl 200.000 Euro Ablöse plus 50.000 Euro an Bonuszahlungen, dazu eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent. Dieses Winter-Angebot für Gladbach aber wohl kein Thema – weil Galatasaray im Sommer ohnehin rund 150 000 Euro Ausbildungsentschädigung an Borussia zahlen müsste. Die Fohlen stellen sich offenbar eine Ablöse in Höhe von 500 000 Euro und eine 25-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung vor, wollen sich auch nicht unter Druck setzen lassen. Galatasaray muss also noch nachbessern …

