Der Transport von 25 Männern aus der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar in die Tötungsanstalt Grafeneck markiert am 18. Januar 1940 den Beginn der massenhaften Ermordung von Patienten im Deutschen Reich. Doch eine „Stunde Null“ gab es nach dem Krieg in den Anstalten nicht. Historikerin Maike Rotzoll beklagt beim Gedenken eine mangelhafte Aufarbeitung.

