Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

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Am 19. Januar ist dieses Jahr „Blue Monday“ – der traurigste Tag des Jahres.

Den jährlichen Frust-Start in die dritte Januarwoche verdanken wir dem britischen Psychologen Cliff Arnall. Er stellte im Jahr 2005 eine sehr komplizierte Rechnung auf und behauptete, dass wir immer am dritten Montag im Januar am traurigsten sind. Wie diese Gleichung aussieht und welche Tipps BILD gegen den Winterblues hat, erfahren Sie hier.

Die Formel von Cliff Arnall

Mit dieser Formel ist es angeblich möglich, den traurigsten Tag des Jahres zu errechnen. Cliff Arnall hatte ihn als „the most miserable day of the year“ bezeichnet und erkannte in seiner Berechnung, dass dieser Tag immer auf den dritten Montag im Januar fällt.

Arnalls Rechnung: [W + (D-d)] x Tq ÷ [M x Na]. Die Variablen der Gleichung erklärt er so:

  • W= Wetter
  • D= Schulden
  • d= Monatsgehalt
  • T= die Zeit, die seit Weihnachten vergangen ist
  • q= die Zeit, seit der wir unsere guten Vorsätze über den Haufen geworfen haben
  • M= unser niedriges Motivationslevel
  • Na = das Gefühl, etwas tun zu müssen

Dennoch ist die Formel von Arnall umstritten, unter anderem, da er den Variablen keine Maßeinheiten wie Stunden, Minuten oder Tage zugeordnet hat. Als wissenschaftlich kann man seine Berechnung also nicht bezeichnen.

Was ist der Winterblues?

Obwohl man das Wetter schlecht messen kann, sorgt es gerade am dritten Montag im Jahr ohnehin für miese Laune. Schließlich ist Winter und die damit einhergehende Kälte verbunden mit dunklen Tagen. Viele erleben hier ein klares Stimmungstief.

Das weiß auch Diplom-Psychologin Anke Precht: „Vielen Menschen fehlt zum Ende des Winters das durch intensive Sonnenstrahlung auf die Haut produzierte Vitamin D3. Der Mangel kann die Stimmung stark beeinträchtigen – bis zu Depressionen.“

Zusätzlich wirkt sich ein Mangel an Tageslicht negativ auf die Psyche aus. In den Wintermonaten haben viele Menschen wetter- oder lichtabhängige Stimmungsschwankungen, dann spricht man meist von einem „Winterblues“.

Vielen Menschen fehlt im Winter das intensive Sonnenlicht

Winterblues, auch Stimmungstief genannt, tritt meist nur in den dunklen Jahreszeiten auf

Dieses psychische Tief hat vor allem damit zu tun, dass zu wenig intensives Tageslicht den Serotoninspiegel sinken lässt. Serotonin wirkt jedoch aufhellend und macht gute Laune. Genau das fehlt den meisten Menschen dann gegen Ende des Winters.

Doch was können wir gegen den Winter-Trübsinn tun? „Ganz praktisch hilft vielen Menschen Vitamin D3 als Nahrungsergänzung und Tageslichtlampen, zum Beispiel in der Wohnung oder auch im Büro“, empfiehlt die Expertin.

Tageslichtwecker, die morgens kontinuierlich die Lichtintensität bis zum Aufwachen erhöhen, sind gerade für Menschen gut, die im Winter morgens schon deprimiert aufstehen und schlecht in die Gänge kommen.

[–>Was hilft gegen den Winterblues?

Mit welchen Tipps und Tricks Sie das Wintertief überstehen können, erfahren Sie hier:

  • Tanken Sie möglichst oft „echtes“ Tageslicht! Am besten bei einem kleinen Spaziergang in der Mittagspause oder noch besser: bei Sport an der frischen Luft. Dieser Stimmungsaufheller funktioniert übrigens auch bei grauem Himmel.
  • Auch Filme machen glücklich und geben uns ein wohliges Gefühl, so Anke Precht. Gut sei dabei alles, was lustig ist und gemeinsam mit Freunden und Bekannten angeschaut werden kann.
  • Ein Kurztrip in die Sonne kann Wunder wirken. Am besten„in den Süden oder in die Berge zum Skifahren, wo durch die Reflexion des Lichts im Schnee die Sonnenwirkung stärker ist als im vernebelten Tiefland“, so Anke Precht.
  • Soziale Kontakte pflegen: Treffen Sie Freunde und Familie, auch digital, wenn ein Treffen nicht möglich ist. Gemeinsame Aktivitäten sorgen für positive Impulse.

Generell können regelmäßige soziale Kontakte bei einem Stimmungstief helfen

Generell können regelmäßige soziale Kontakte bei einem Stimmungstief helfen

Die Macht der guten Vorsätze

Bei der umstrittenen Berechnung des traurigsten Tages des Jahres gibt es auch andere Faktoren, die man aktiv beeinflussen kann. „Neujahrsvorsätze sollten konkret formuliert und realistisch gesetzt werden. Ein Vorhaben wie „mehr Sport machen“ ist schwierig zu bewerten. Besser sind ganz genaue Zielsetzungen wie „jeden Montag und jeden Donnerstag gehe ich joggen“, rät Dr. med. Andreas Jähne, ärztlicher Direktor und Chefarzt der Oberberg Fachklinik Rhein-Jura und der Oberberg Tagesklinik Lörrach.

Außerdem rät er, dass die Ziele realistisch erreichbar sein müssen. „Jemand, der sonst nie Sport macht, sollte sich vielleicht kein tägliches Workout als Ziel setzen.“

Gegen einen Winterblues hilft vor allem Bewegung an der frischen Luft

Gegen einen Winterblues hilft vor allem Bewegung an der frischen Luft

Gelingen gute Vorsätze, steigern sie das Gefühl der eigenen Selbstwirksamkeit. Man erfährt ganz konkret, dass man sein Leben selbst in der Hand hat und es aktiv gestalten kann. Dieser Glaube an sich selbst wiederum stärkt die eigene Resilienz, schwierige Situationen können besser gemeistert werden, auch der Aktionstag „Blue Monday“ kann einem dann nicht viel anhaben.