Aalen (Baden-Württemberg) – Furchtbare Entdeckung am Sonntagmorgen in Auenwald, rund 35 Kilometer von Stuttgart entfernt. Zeugen sahen eine leblose Person im Bach treiben. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte waren im Einsatz und bargen das Opfer aus dem Wasser – tot!
Das Opfer (39) sei männlich gewesen und habe zuvor noch im Ort beim örtlichen Faschingsverein gefeiert, heißt es. Dort ist die Karnevals-Stimmung nun von tiefer Betroffenheit geprägt, wie ein Vereinsangehöriger gegenüber BILD erklärte.
Nach der Faschingsparty in den Bach gefallen
Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler von einem tragischen Unglücksfall aus: Der Mann hatte zuvor am Samstagabend am örtlichen Nachtfaschingsumzug der 1. Narrenzunft Auenwald in dem kleinen Ort (6800 Einwohner) im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg teilgenommen.
Mehrere Einsatzkräfte rückten aus und bargen die Leiche
Der Umzug sollte gegen 17 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Unterbrüden starten und vorbei an Rathaus und Kirche bis zur Auenwaldhalle gehen. Anschließend gab es eine Party im Bierzelt mit Barbetrieb und einem DJ.
[–>Opfer stürzte drei Meter die Böschung runter
Danach muss der Mann auf dem Nachhauseweg in den kleinen Bach gefallen und ums Leben gekommen sein, so erste Ermittlungen. Das Opfer sei laut Polizei zu einer bisher noch unbekannten Uhrzeit „an einer Böschung etwa 3 Meter tief in den Bach“ gefallen und dort gestorben. Der Fundort der Leiche liegt nur rund 50 Meter vom Partyzelt entfernt.
Ob und wie viel Alkohol dabei im Spiel war, müssen nun die Ermittler in weiteren Untersuchungen klären. Bisher gebe es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

