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Der Abstieg rückt für Fürth immer näher!
Nach der 0:2-Pleite in Dresden ist das Kleeblatt Tabellenletzter, hat schon vier Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 16. Noch viel schlimmer als die nackten Zahlen war aus Fürther Sicht aber der über weite Strecken blutleere Auftritt der Mannschaft.
[–>Der erneute sportliche Offenbarungseid brachte nach dem Spiel auch Neu-Trainer Heiko Vogel (50) mächtig auf die Palme. Vogel: „Ich bin sehr wütend, ich muss etwas aufpassen in der Wortwahl“, begann der Trainer seine Analyse, „wir haben nicht das bewegt, was man bewegen muss, um einen Rückstand auszugleichen. Das war in den ersten Spielen anders, und das dulde ich nicht.”
Wie es allerdings besser werden soll, dazu fehlt nicht nur den Fans aktuell jegliche Fantasie. Mit 46 Gegentoren nach 18 Spielen sind die Franken weiterhin die Schießbude der Liga. Und die erhofften Verstärkungen für die Abwehr lassen weiter auf sich warten.
Fürth versinkt immer mehr im Chaos
Zu verantworten hat den sportlichen Niedergang vor allem Boss Holger Schwiewganer (48), der nach der Entlassung von Ex-Sportvorstand Rachid Azzouizi (55) und dem ehemaligen Trainer Alexander Zorniger (57) propagierte Neuanfang im Herbst 2024 mündet immer mehr in einem Voll-Desaster. Der von ihm installierte Sportdirektor Stephan Fürstner (38) wirkt zunehmend überfordert. Auch finanziell ist die Entwicklung des Vereins desaströs. Alleine durch Abfindungen und Vertragsauflösungen (vier Trainer in 13 Monaten) hat der Verein knapp 2 Mio. Euro verbraten.
[–>Am Samstag (13 Uhr) wartet mit Eintracht Braunschweig schon der nächste Abstiegskonkurrent auf das Kleeblatt. Nur ein Sieg hält dabei die Hoffnung auf den Klassenerhalt weiter am Leben.

