Meeting in Caracas
CIA-Chef traf sich offenbar mit Venezuelas Präsidentin Rodríguez
Ein Zeichen des Vertrauens, so deuten US-Medien ein Treffen zwischen CIA-Direktor John Ratcliffe und Delcy Rodríguez. Offenbar wurde auch über die wirtschaftliche Stabilität gesprochen.
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CIA-Chef John Ratcliffe im Januar 2025 vor dem Geheimdienstausschuss des Senats
Foto: John McDonnell / AP / dpa
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Offenbar hat Delcy Rodríguez vorerst den Segen Donald Trumps: CIA-Chef John Ratcliffe hat Venezuelas geschäftsführende Präsidentin in Caracas getroffen. Das Meeting sei ein Zeichen des Vertrauens und für Zusammenarbeit zwischen den beiden Regierungen, berichten »New York Times«
und CNN unter Berufung auf US-Beamte.
Beobachter werten das Treffen als Signal. Der US-Präsident scheint eine von Rodríguez geführte Regierung in Venezuela als beste Option zu betrachten. Zumindest kurzfristig. CIA-Chef Ratcliffe ist laut »New York Times« der ranghöchste US-Beamte, der Venezuela seit dem US-Angriff auf das Land besucht hat. Dabei wurde der autoritäre Staatschef Nicolás Maduro gefangengenommen und außer Landes gebracht.
Das Treffen habe auf Anweisung von US-Präsident Trump stattgefunden, zitiert die »New York Times« einen namentlich nicht genannten US-Beamten. Man habe die Botschaft überbringen wollen, dass die Vereinigten Staaten sich auf eine »verbesserte Arbeitsbeziehung freuen«. Beraten wurde demnach über Zusammenarbeit bei Geheimdienstinformationen und wirtschaftliche Stabilität.
Trump hatte sich jüngst zufrieden mit der aktuellen Führung Venezuelas gezeigt. Nach einem Telefonat mit Rodríguez nannte er sie eine großartige Person.
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Zugleich empfing Trump jedoch die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado im Weißen Haus. Bei ihrem Besuch überreichte sie Trump ihre Goldmedaille für den Friedensnobelpreis. Machado kämpft um ihre künftige Rolle in Venezuela. »Ich will meinem Land dienen, wo ich am nützlichsten bin«, sagte die 58-Jährige in einem Interview des US-Fernsehsenders Fox News. »Ich glaube, ich werde zur Präsidentin von Venezuela gewählt, wenn die Zeit reif ist.«
Trumps Sprecherin Karoline Leavitt stellte jedoch klar: Der US-Präsident sieht die Oppositionsführerin weiterhin nicht als Erfolg versprechende Nachfolgerin von Maduro.
Nicolás Maduro sitzt in New York im Gefängnis, das venezolanische Regime rückt zusammen. Die brutalen Falken halten zwar öffentlich zu Interimspräsidentin Delcy Rodríguez. Aber sie jagen bereits die Verräter. Hier lesen Sie mehr
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