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Das Camp ist fast beendet.
Am Samstag fliegt der Tross von Lok Leipzig aus Belek zurück in die Heimat. Zum Abschluss gab es ein solides 2:2 gegen Fortuna Köln.
Ein interessantes Duell, weil es doch das Spiel der beiden Tabellenführer war. Lok Leipzig führt die Regionalliga-Staffel im Nordosten an, Fortuna Köln die im Westen. Gut möglich also, dass sich beide Klubs nächste Saison in der 3. Liga wiedersehen. „Kleiner“ Unterschied: Während die Kölner als Meister direkt aufsteigen würden, muss der Ost-Meister gegen den Meister aus Bayern wieder durch die Relegation.
Torwart Niclas Müller (in rot) stand mal wieder im Tor des FC Lok Leipzig
Lok startete etwas gehandicapt ins Spiel. Neuzugang Filip Kusic und auch Jonas Arcalean mussten angeschlagen passen. „Eine reine Vorsichtsmaßnahme“, erklärt Sportchef Toni Wachsmuth. Nach der Erwärmung winkte auch Stefan Maderer ab. Der Torjäger klagte bereits zuvor über Oberschenkelbeschwerden und Fußprobleme und hatte bereits im letzten Test gegen Oberhausen (3:1) nur mit einer Schmerztablette durchgehalten. Schön dagegen: Torwart Niclas Müller bekam seinen ersten Freiluft-Einsatz nach seiner Verletzung und stand 90 Minuten im Kasten.
Kapitän Djamal Ziane traute sich nach dem Vormittagstraining zumindest bis zur Hüfte ins Wasser
Öztürk und Ziane treffen beim 2:2 gegen Köln
In einem Spiel mit zuweilen etwas übertriebener Härte der Kölner egalisierten Eren Öztürk (78.) und Kapitän Djamal Ziane (84.), der sich am Morgen noch bis zur Hüfte ins Meer gewagt hatte, in der Schussphase das 0:2 durch David Kamm Al-Azzawe (29.) und Enzo Wirtz (47.). Wobei beide Mannschaften nach der Pause kräftig durchwechselten.
[–>Lok verabschiedet sich damit mit einem guten Gefühl aus der Türkei – und feiert Malik McLemore. Der wurde am Freitag 29 Jahre alt und wird sich schon bald selbst das schönste Geschenk machen – die Rückkehr ins Mannschaftstraining. Im Camp rackerte er jedenfalls wie verrückt für sein Comeback.

