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Dieses Ost-Duell ist mehr als nur ein Rückrundenstart. Für Hansa Rostock beginnt am Samstag (14 Uhr) gegen Erzgebirge Aue die Phase der Wahrheit – mit einer klaren Aufstiegsrechnung im Kopf.
Hansa geht als Tabellenfünfter ins Spiel, Aue reist als 16. an die Ostsee. Während die Gäste jeden Punkt gegen den Abstieg benötigen, zählt für Hansa jeder Zähler im Kampf nach ganz oben.
[–>Aufstieg heißt: fast zwei Punkte pro Spiel
Im Durchschnitt waren in den vergangenen Jahren 68,4 Punkte nötig, um direkt aufzusteigen. Das entspricht etwa 1,8 Punkten pro Spiel. Aktuell liegt Hansa bei knapp unter 1,7.
Noch zu wenig, um am Ende sicher ganz oben zu stehen. Jeder Ausrutscher macht die Rechnung schwerer, jeder Sieg hält den Traum am Leben. Trainer Daniel Brinkmann bleibt sachlich: „Ich wäre zufrieden, wenn wir einfach weiter klettern. Wir haben jetzt noch 19 Spiele in der Liga und hoffentlich noch drei Spiele im Pokal. Da gilt es einfach, jede Woche zu performen.“
Zehn Spiele ist Hansa in der 3. Liga ungeschlagen. Sechs Siege, vier Remis, die letzte Niederlage stammt aus dem September – beim 1:3 gegen Cottbus. Eine historische Serie, die aber nur zählt, wenn weiter gepunktet wird. Gerade gegen Gegner wie Aue, die unter Trainer Jens Härtel tief stehen und kämpfen, muss Hansa liefern.
Im Hinspiel trennten sich die beiden Ost-Klubs 0:0
Hinspiel endete torlos
Das Hinspiel im Erzgebirge endete torlos. Heute sind die Vorzeichen andere. Die Mecklenburger wirken stabiler und kontrollierter. Bei vielen Buchmachern gilt der FCH sogar als Aufstiegsfavorit. „Ich glaube, wir sind selbstbewusst genug, um mit solchen Aussagen umgehen zu können. Wir wissen alle, dass wir bei einem großen Klub in der 3. Liga sind. Wir dürfen nicht ängstlich sein, wenn Leute uns zum Favoriten machen“, so Brinkmann.
Klar ist: Der Weg in Richtung Aufstieg führt nur über Punkte.

