Der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Sören Pellmann, ist dem Verein Rote Hilfe beigetreten, der vom Bundesverfassungsschutz als linksextrem eingestuft wird. »Eine solche NGO ist wichtig, wenn es darum geht, dass es faire Gerichtsverfahren gibt, in denen sich Verfahrensbeteiligte durch Anwältinnen und Anwälte vertreten lassen können«, sagte Pellmann der Nachrichtenagentur dpa. »Insbesondere auch dann, wenn sie sich diese nicht leisten können«, fügte er hinzu.
Zuvor war bekannt geworden, dass die Linken-Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin in Berlin, Elif Eralp, zeitweise Mitglied der Roten Hilfe war. Eralp trat 2025 aus. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bezeichnete Eralp vor diesem Hintergrund als nicht geeignet für das Amt der Regierungschefin.
Die Rote Hilfe versteht sich laut Satzung als »linke Schutz- und Solidaritätsorganisation« für alle, die aufgrund ihrer politischen Betätigung verfolgt würden, wie der Verfassungsschutz in seinem Bericht erwähnt. »Sie unterstützt von Strafermittlungen Betroffene materiell und politisch. Ausschlaggebend ist allein die politisch linke Motivation der Tat.«
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