Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man die Geschichte von Ferat Koçak und der Familie Rammo verstehen kann. In der einen ist der Bundestagsabgeordnete Koçak ziemlich naiv – und in der anderen: lügt er.
Am Montag sitzt Koçak in einem Büro in der Parteizentrale der Linken in Berlin. Vor ihm steht sein Laptop, ein paar Blätter mit Notizen und die Ausdrucke der Chats, über die das halbe Land seit Tagen diskutiert. Darin hat er sich mit Firas Rammo ausgetauscht, dem Mitglied einer arabischen Großfamilie in Berlin. Das folgende Gespräch soll seine Verteidigung werden, er will »Transparenz« herstellen, wie er sagt, und mit der ZEIT über die Vorwürfe gegen ihn sprechen.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Wie erklärt Ferat Koçak seine Kontakte zur Familie Rammo?
- Warum wurde Koçak für seine Nähe zu problematischen Akteuren politisch zum Problem?

