Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Sachsen-Anhalt: Martin Sellner gründet »Institut für Remigration« in Magdeburg

    Sachsen-Anhalt: Martin Sellner gründet »Institut für Remigration« in Magdeburg

    Der österreichische Rechtsextremist Martin Sellner hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge in Sachsen-Anhalt ein sogenanntes »Institut für Remigration« gegründet. Das Unternehmen ist demnach seit Ende August als deutsche Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung (UG) beim Amtsgericht Stendal eingetragen. Als Sitz ist die Landeshauptstadt Magdeburg angegeben. Die Geschäftsadresse liegt jedoch in Chemnitz, wo die als rechtsextrem eingestufte Identitäre Bewegung…



  • Sachsen-Anhalt: Martin Sellner gründet »Institut für Remigration« in Magdeburg

    Sachsen-Anhalt: Martin Sellner gründet »Institut für Remigration« in Magdeburg

    Der österreichische Rechtsextremist Martin Sellner hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge in Sachsen-Anhalt ein sogenanntes »Institut für Remigration« gegründet. Das Unternehmen ist demnach seit Ende August als deutsche Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung (UG) beim Amtsgericht Stendal eingetragen. Als Sitz ist die Landeshauptstadt Magdeburg angegeben. Die Geschäftsadresse liegt jedoch in Chemnitz, wo die als rechtsextrem eingestufte Identitäre Bewegung…

Sachsen-Anhalt: Martin Sellner gründet »Institut für Remigration« in Magdeburg

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Der österreichische Rechtsextremist Martin Sellner hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge in Sachsen-Anhalt ein sogenanntes »Institut für Remigration« gegründet. Das Unternehmen ist demnach seit Ende August als deutsche Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung (UG) beim Amtsgericht Stendal eingetragen. Als Sitz ist die Landeshauptstadt Magdeburg angegeben. Die Geschäftsadresse liegt jedoch in Chemnitz, wo die als rechtsextrem eingestufte Identitäre Bewegung ein Zentrum unterhält. Den Berichten nach ist Sellner selbst Geschäftsführer. Laut der taz ist auch der frühere Chef der Landesgruppe der Identitären Bewegung in Wien, Philipp Huemer, beteiligt.

Das Institut veröffentlichte bereits ein Strategiepapier zur Migrationspolitik in Sachsen-Anhalt. Darin wird vorgeschlagen, das Bundesland zu einem »Remigrationsmusterland« zu machen. Zu den Ideen gehören ein eigenes »Landesamt für Remigration«, eine härtere Abschiebepraxis und eine Überprüfung bestehender Duldungen. Als mögliche Zielgruppen nennt das Papier neben Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus auch Ausländer mit rechtmäßigem Aufenthalt sowie Menschen, die es als »nicht assimiliert« bezeichnet.

Immer wieder Überschneidungen von Identitären mit der AfD

Aus Sicht des Flüchtlingsrates könnten Sellners Pläne eine Handlungsanweisung für die AfD sein, die in Sachsen-Anhalt künftig den Ministerpräsidenten stellen könnte. In einer Erklärung warnt der Rat, dass das Strategiepapier für Sachsen-Anhalt ausdrücklich Deutsche mit Migrationsgeschichte einbeziehe, die rechtlich eigentlich nicht abgeschoben werden können. »Trotzdem werden Menschen, die als nicht ausreichend ›assimiliert‹ gelten, ebenfalls als Zielgruppe rassistischer Pläne benannt. Für uns ist klar: Es gibt keine Menschen erster, zweiter oder dritter Klasse.« Der Rat werde genau beobachten, ob solche Konzepte Eingang in Politik und Verwaltung finden.

Sellner und der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, nahmen 2023 am Potsdamer Treffen zur »Remigration« teil. Ob das gegründete Unternehmen in direkter Abstimmung mit der AfD entstanden ist, blieb zunächst offen. Die AfD führt die Identitäre Bewegung offiziell auf ihrer Unvereinbarkeitsliste. In der Praxis spielt das jedoch kaum eine Rolle.

So war der Sprecher der als rechtsextrem eingestuften Identitären Bewegung, Maximilian Märkl, AfD‑Mitglied. Erst als das öffentlich bekannt wurde, trat Märkl Anfang Februar 2026 aus der Partei aus. Auch Auftritte von AfD‑Mitgliedern mit Sellner ließ die AfD zu. So gab es Anfang des Jahres im brandenburgischen Vetschau eine Veranstaltung des Rechtsextremisten, zusammen mit der AfD-Landespolitikerin Lena Kotré.