Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angekündigt, dass Union und SPD strittige Fragen bei der Rentenreform »in den nächsten Tagen« klären wollen. Es werde nicht über den Vorschlag der Rentenkommission gestritten, sondern darüber diskutiert, wie dieser umzusetzen sei, sagte Dobrindt in der ZDF-Sendung Maybrit Illner. Viele offene Punkte gebe es nicht mehr.
Ein Aspekt, über den die beiden Parteien noch diskutieren, ist die Umsetzung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren – der sogenannten Rente mit 63 Jahren. Die CDU wolle bei der Ursprungsidee bleiben und Menschen, die schwere körperliche Arbeit leisten, den Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren ermöglichen, sagte Dobrindt. Die SPD wolle die Regelungen dagegen nicht auf einzelne Berufsgruppen »verengen«, da dies schwer umsetzbar sei, sagte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf.
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