Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

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Davos – Alex Karp (58) ist einer der einflussreichsten und umstrittensten Tech-Unternehmer der Welt. Der Mitgründer und Chef der US-Firma Palantir entwickelt Software, die von Regierungen, Militärs und Geheimdiensten genutzt wird. Karp steht politisch für einen starken Staat, mehr Sicherheit und klare Ordnungsvorstellungen.

Künstliche Intelligenz wird nach Einschätzung des amerikanischen Software-Konzerns Palantir breit angelegte Einwanderung zur Stützung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt westlicher Industrienationen unnötig machen. „Es wird mehr als genug offene Jobs für Bürger eines Landes geben – insbesondere für Menschen mit Berufsausbildung“, sagte Karp in Davos. „Diese Trends machen es schwer vorstellbar, warum wir Einwanderung in großem Maßstab haben sollten“, so der Palantir-Chef weiter. Ausnahmen sieht er nur bei sehr speziellen Fähigkeiten.

Die Angst vor Massenarbeitslosigkeit durch KI weist Karp zurück und spricht von einem unglücklichen Narrativ. Experten rechnen allerdings damit, dass KI vor allem Büroarbeitsplätze unter Druck setzt. Große Konzerne wie Amazon haben bereits Tausende Stellen gestrichen.

[–>Das steckt hinter Palantir

Palantir profitiert stark vom Boom rund um Künstliche Intelligenz, Sicherheit und Aufrüstung. Der Konzern war zuletzt an der Börse mehr als 400 Milliarden Dollar wert. Viele Investoren sehen Palantir als digitalen Rüstungskonzern: kein Waffenhersteller, aber zentraler Informationszulieferer für Militärs, Geheimdienste und Sicherheitsbehörden.

Der Palantir-Stand in Davos dieses Jahr

Der Palantir-Stand in Davos dieses Jahr

Kritiker warnen, Palantir verdiene an geopolitischen Krisen, wachsender Aufrüstung sowie einer härteren Sicherheits- und Migrationspolitik. Für Firmenchef Karp gehört genau das zur Mission: Technologie soll den Westen wehrhafter machen.

Harte Kritik an Deutschland

Wie hart Karp urteilt, zeigt ein Interview mit dem „Handelsblatt“ im Dezember. „Niemand redet mehr über Deutschland“, sagte Karp dem „Handelsblatt“. Die deutsche Tech-Branche sei international abgehängt: „Die deutsche Tech-Szene zählt zu den schlechtesten der Welt.“

Ähnlich kritisch äußerte sich Karp auch über Europa insgesamt. Aus seiner Sicht habe der Kontinent grundlegende strukturelle Probleme, neue Technologien schnell und konsequent in die Praxis zu bringen.