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Lok Leipzig ist zurück aus dem Trainingscamp in der Türkei. Mit Corendon-Flug XC 132 und einer Boeing 737-800, die mit dem türkischen Erstligisten Antalyaspor gebrandet war, ging es zurück in die Heimat.
„Es war ein absoluter Erfolg, weil wir fußballerisch viel mehr machen konnten als im Leipziger Winter“, erklärt Sport-Geschäftsführer Toni Wachsmuth (39). „Hinzu kamen zwei Spiele, die uns alles abverlangt haben.“ Gegen die West-Regionalligisten Oberhausen (3:1) und Fortuna Köln (2:2) blieb der Spitzenreiter der Regionalliga Nordost ungeschlagen.
Vertrag von Trainer Seitz läuft bei Lok Leipzig aus
Wachsmuth über die Zukunft von Trainer Jochen Seitz, dessen Vertrag bei Lok Leipzig ausläuft: „Ich verstehe, dass diese Frage gerade sehr viele Leute beschäftigt. Wir sind sehr früh in die Gespräche mit Jochen gegangen und die sind sehr offen und sehr ehrlich – aber noch nicht beendet. Wir hatten auch im Trainingslager noch einmal ein sehr langes Gespräch mit Jochen und seinem Berater. Ich halte es für realistisch, dass man – wenn die Punktspiele wieder losgehen – absehbar Klarheit hat in dieser Beziehung. Wir arbeiten an einer Lösung, die für alle Seiten passt und wo jeder ein gutes Gefühl hat. Es geht um Perspektiven, Entwicklung, Chancen. Unser klares Ziel ist, mit Jochen in die neue und bestenfalls auch in die übernächste Saison zu gehen. Ich habe da ein positives Gefühl.“
Die Mannschaft von Lok Leipzig hatte sich in den letzten sieben Tagen in der Türkei vorbereitet
…über seine persönliche Zukunft, nachdem es zuletzt Wirbel um einen möglichen Wechsel zu Dynamo Dresden gab: „Für mich ist klar, dass ich nicht auf Krawall irgendwo hin muss. Wenn ein Zweitligist konkret anfragt, ist glaube ich nachvollziehbar, dass man sich das zumindest mal anhört. Aber damit bin ich von Anfang an transparent umgegangen. Aktuell ist für mich erst einmal klar, dass ich den Großraum Leipzig nicht verlassen werde. Das weiß auch jeder.“
[–>…über den neuen Kader: „Wir wollen unsere Leistungsträger gerne behalten und brauchen einen Grundstamm sowohl für die 3. Liga als auch für die 4. Liga. Das größte Thema wird schon mal sein, gute U23-Spieler zu finden. Mit Arne Rühlemann und Eren Öztürk haben wir derzeit nur zwei U23-Spieler über den Sommer hinaus unter Vertrag. Meine Aufgabe ist es, den Verein so aufzustellen, dass er sportlich für beide Ligen gut gerüstet ist.“
…über die Zukunft von Kapitän Djamal Ziane (33): „Auch mit ihm haben wir schon Gespräche geführt. Für uns ist klar, dass die Ehe zwischen Lok Leipzig und Djamal weitergehen soll. Jetzt arbeiten wir an einem Weg, wie es für alle passt.“
Der Vertrag von Djamal Ziane bei Lok Leipzig läuft am Saisonende aus
…über die Regionalliga-Reform: „Die Arbeitsgruppe macht gute Arbeit und ist sehr transparent den Vereinen gegenüber. Mein Stand ist, dass die Variante mit vier Regionalligen diskutiert wurde mit dem klaren Ziel, dem Ausschuss eine klare Empfehlung zu geben. Ich finde das gut, weil es eine Lösung wäre. Eine gewisse Kompromissbereitschaft bei allen muss die Voraussetzung dafür sein. Ich fände auch eine Lösung mit den zweiten Mannschaften in einer separaten Liga interessant.“
