Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Berlin – Der Unterschied ist minimal. Doch es kommt tatsächlich auf die

Berlin – Der Unterschied ist minimal. Doch es kommt tatsächlich auf die - Fetchub

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Berlin – Der Unterschied ist minimal. Doch es kommt tatsächlich auf die Größe an – gerade bei einem Lineal!

Posse um ein 15 Zentimeter langes Maß, das die Berliner Polizei an Schüler verschenken ließ. Jetzt kam raus: Die 15 Zentimeter sind gar keine 15 Zentimeter. Verteilung gestoppt!

Rund 10.000 Stück hatte die Polizei im November 2023 angeschafft. Zwei Jahre lang, ab Januar 2024, wurden sie stadtweit verteilt, unter anderem bei Präventionsveranstaltungen und im Verkehrsunterricht an Schulen. Verkehrssicherheitsberater der Polizei gaben sie aus. Hätten die doch bloß mal nachgemessen …

Erst ein Schüler maß nach

Auf den Linealen sind kleine Verkehrszeichen abgebildet. Sie sollen Kinder spielerisch für den Straßenverkehr sensibilisieren. Die 3498,60 Euro Kosten für die Aktion wurden aus dem Etat für Verkehrserziehung bezahlt.

Der erste Hinweis, dass da was nicht stimmt, ging erst am 11. Dezember 2025 bei der Polizei ein. Ein cleverer Schüler hatte nachgemessen. Und stellte fest: Das Lineal ist nicht korrekt.

[–>Auf den ersten Blick sind die Millimeter und Zentimeter im Vergleich mit einem geeichten Maßband noch richtig angegeben. Erst bei 6 Zentimetern beginnt eine klitzekleine Verschiebung. Am Ende der 15 Zentimeter zeigt das Polizei-Lineal 3 Millimeter mehr.

Polizei-Lineal wurde nach Ausschreibung erstellt

Wie kann das ausgerechnet Ordnungshütern passieren, die es mit der Genauigkeit sonst sehr genau nehmen? Polizeisprecher Florian Nath zu BILD: „Die Lineale wurden bei der renommierten Werbemittel-Firma beschafft, die die Ausschreibung gewann.“ Schon in der Vergangenheit seien dort andere Artikel gekauft worden, „die alle ohne Beanstandung waren“.

Die nicht exakten 15-Zentimeter-Maße wurden ohne Überprüfung an die Polizeidienststellen ausgeliefert. Nath: „Von der Richtigkeit der Skalierung ist ausgegangen worden.“ Bei der Lieferung habe man jedoch Stückzahl und Beschaffenheit kontrolliert.

Weitere Ausgabe gestoppt

Nach dem Hinweis des Schülers reagierte die Polizei sofort. „Alle betroffenen Dienststellen wurden noch im Dezember 2025 dahingehend informiert, dass eine weitere Verteilung der Restbestände zu unterlassen sei.“

Barbara Slowik Meisel, Berlins Polizeipräsidentin. Die Behörde will nun Regressansprüche wegen der Lineale prüfen

Barbara Slowik Meisel, Berlins Polizeipräsidentin. Die Behörde will nun Regressansprüche wegen der Lineale prüfen

Ob die Berliner Polizei jetzt die Verantwortung für mögliche schlechte Mathenoten übernimmt, lässt Nath offen. „Sicherheitsrelevante Bedenken sind ausdrücklich nicht zu erkennen“, sagt er ganz ernst auf BILD-Anfrage. Zu pädagogischen Bedenken könne vonseiten der Behörde keine Aussage getroffen werden …

Prüfung von Regressansprüchen

Abgehakt ist der 15-Zentimeter-Ärger bei der Polizei allerdings nicht. Nath kündigt an: „Bei möglichen zukünftigen Bestellungen werden die Lineale bei der Lieferung entsprechend nachgemessen.“

Zudem werde die Firma informiert, die die fehlerhaften Werbegeschenke geliefert habe, um den Hersteller zu kontaktieren. Der Behördensprecher: „Darüber hinaus wird derzeit die Geltendmachung etwaiger Regressansprüche gegenüber der Firma geprüft.“