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  • PolitikAuf Druck von TrumpWeißes Haus: Iran hat 800 Hinrichtungen gestoppt16.01.2026, 00:12 Uhr

    PolitikAuf Druck von TrumpWeißes Haus: Iran hat 800 Hinrichtungen gestoppt16.01.2026, 00:12 Uhr

    PolitikAuf Druck von TrumpWeißes Haus: Iran hat 800 Hinrichtungen gestoppt16.01.2026, 00:12 Uhr Artikel anhören(03:28 min)00:00 / 03:280.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xDie Exekutionen hätten ohne die Intervention der USA gestern stattgefunden, erklärt Trump-Sprecherin Leavitt. (Foto: AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Nach massiven Drohungen aus Washington soll es im Iran keine Hinrichtung von Demonstranten gegeben haben. Trumps Sprecherin beziffert die Zahl ausgesetzter Todesurteile auf 800. Die Sicherheitskräfte des Mullah-Regimes werden mit Sanktionen belegt. Nach Auffassung der US-Regierung hat der Iran wegen des Drucks aus Washington die für Mittwoch geplante Hinrichtung von 800 Demonstranten gestoppt. US-Präsident Donald Trump “geht davon aus, dass 800 geplante Hinrichtungen, die gestern stattfinden sollten, gestoppt worden sind”, sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt vor Journalisten. Ein militärisches Vorgehen der USA angesichts der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im Iran bleibe aber weiterhin eine Option, betonte sie.”Alle Optionen bleiben für den Präsidenten auf dem Tisch”, sagte Leavitt. Trump habe Teheran vor “ernsthaften Konsequenzen” gewarnt, wenn weiterhin Demonstranten getötet würden. Die Sprecherin bestätigte zudem ein Telefonat des US-Präsidenten mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Dieser hatte Trump laut der Zeitung “New York Times” aufgefordert, im Iran nicht militärisch zu intervenieren.01:47 minDeutsche Ärztin hilft aus der FerneIraner “werden in Ambulanzen von Milizen verschleppt”Vertreter der regionalen US-Verbündeten Saudi-Arabien, Katar und Oman hätten ebenfalls fieberhafte Bemühungen unternommen, um Trump von einer Intervention abzuhalten und ihn “zu überzeugen, dem Iran eine Chance zu geben, guten Willen zu zeigen”, sagte ein ranghoher Regierungsvertreter Saudi-Arabiens der Nachrichtenagentur AFP. Ein Vertreter eines weiteren Golfstaats bestätigte die Gespräche. Am Mittwoch hatten die USA einen Teil ihres Personals vom größten regionalen US-Militärstützpunkt in Katar abgezogen und damit Befürchtungen eines kurz bevorstehenden Militäreinsatzes geweckt.Finanzminister Bessent verhängt SanktionenDas US-Finanzministerium hatte derweil Sanktionen gegen Verantwortliche der iranischen Sicherheitsbehörden verkündet. Die Strafmaßnahmen richteten sich unter anderem gegen den Vorsitzenden des Nationalen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, sowie weitere Vertreter der Sicherheitsbehörden, die das gewaltsame Vorgehen gegen die Proteste organisiert hätten, erklärte US-Finanzminister Scott Bessent.”Werden es uns ansehen” Trump hält sich Militärintervention gegen Mullahs offenDie Proteste im Iran hatten Ende Dezember begonnen. Sie entzündeten sich zunächst an der schlechten Wirtschaftslage, weiteten sich dann aber rasch zu einer Massenbewegung gegen die religiöse und politische Führung der Islamischen Republik aus. Die Behörden gingen brutal gegen die Demonstranten vor. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten wurden tausende Menschen getötet und mehr als 10.000 weitere festgenommen.Die im Zuge der Proteste vor einer Woche verhängte Internetsperre im Iran dauerte am Abend an. Dennoch drangen erneut Aufnahmen aus dem Land, die Hinweise auf die Gewalt gegen Demonstranten geben. Ein online verbreitetes Video zeigt die Beisetzung eines getöteten Demonstranten in der Provinz Ilam. Teilnehmer rufen “Tod für Chamenei” und “Dieses Jahr wird Chamenei gestürzt”.Quelle: ntv.de, mau/AFPVideos05:31 minGriff nach Grönland und KanadaJäger: Trump will den “größten Staat der Welt” schaffen03:22 min”Scharfschützen auf Dächern” im Iran”Donald Trump fällt auf die Regime-Lügen herein”Videos 00:51 minDirekt neben schneeräumendem MannDrohne schlägt bei Spielplatz in Lwiw ein05:27 minThiele zu Grönland und EU-Soldaten”Russen sitzen in der ‘Badewanne Ostsee’ gefesselt”00:47 minDebatte zum Berliner Stromausfall”Wallah ehrenlos”: Linker lässt Bundestag schmunzelnVideos01:49 min”Make Iran Great Again”Schah-Sohn Pahlavi wirbt im MAGA-Lager um Unterstützung01:12 minTausende Tote befürchtetVideo aus dem Iran soll Schüsse auf Protestierende zeigen96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen

  • PolitikInnenministerium legt Zahlen vorRechtsextremisten besitzen 4000 legale Waffen16.01.2026, 00:02 Uhr Reichsbürgerdemonstration in

    PolitikInnenministerium legt Zahlen vorRechtsextremisten besitzen 4000 legale Waffen16.01.2026, 00:02 Uhr Reichsbürgerdemonstration in

    PolitikInnenministerium legt Zahlen vorRechtsextremisten besitzen 4000 legale Waffen16.01.2026, 00:02 Uhr Reichsbürgerdemonstration in der Weimarer Innenstadt im Oktober. (Foto: picture alliance/dpa)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Auf Anfrage veröffentlicht das Bundesinnenministerium Zahlen zum Waffenbesitz unter Rechtsextremisten und Reichsbürgern. Rund 4000 erlaubnispflichtige Schusswaffen sind Ende 2024 in der Szene im Umlauf. Die Grünen sehen darin einen Skandal. Rechtsextremisten, Reichsbürger und sogenannte Selbstverwalter verfügten zuletzt über mehr als 4000 legale Waffen. Das ergibt sich aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Marcel Emmerich, forderte eine Entwaffnung der Szene. “Wer unsere freiheitliche demokratische Grundordnung bekämpft, darf keine Waffen besitzen. Verfassungsfeinde müssen konsequent entwaffnet werden”, sagte er dem RND.In dem Ministeriumsschreiben heißt es: “Nach Kenntnis des Bundesamtes für Verfassungsschutz waren zum Stichtag 31. Dezember 2024 an erlaubnispflichtigen Schusswaffen im Nationalen Waffenregister 2996 auf rechtsextremistische Personen, 932 auf ,Reichsbürger’ und ,Selbstverwalter’ sowie 124 auf Personen des Spektrums Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates registriert.” Neuere Daten lägen noch nicht vor.Lauterbach-Entführung geplantUmsturzpläne nicht angezeigt? Razzia bei VerdächtigemGrüne: Innenminister legt Hände in den SchoßZum selben Zeitpunkt hätten 1120 rechtsextremistische Personen, 357 “Reichsbürger” und “Selbstverwalter” sowie 37 Personen des Spektrums Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates eine waffenrechtliche Erlaubnis besessen. Im Jahr davor sei eine solche Erlaubnis zahlreichen Menschen entzogen worden – beziehungsweise gaben sie diese freiwillig zurück: Das waren 157 Rechtsextremisten, 191 “Reichsbürger” und “Selbstverwalter” sowie zwölf Personen des Spektrums Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates.Prozessauftakt in DüsseldorfAntifa-Ost-Mitglieder wegen Mordversuch vor Gericht Emmerich sagte: “Es ist ein Skandal, dass Rechtsextremisten und Reichsbürger weiterhin über 4000 Schusswaffen besitzen.” Dieses Waffenarsenal stelle eine enorme Gefahr für den Rechtsstaat dar. “Seit Jahren sinken die Zahlen nicht, und seit Jahren fordern Länder und Waffenbehörden Reformen, damit Entwaffnung schneller und konsequenter erfolgen kann.” Doch das Bundesinnenministerium lege die Hände in den Schoß.Quelle: ntv.de, mauVideos01:47 minDeutsche Ärztin hilft aus der FerneIraner “werden in Ambulanzen von Milizen verschleppt”05:31 minGriff nach Grönland und KanadaJäger: Trump will den “größten Staat der Welt” schaffenVideos 03:22 min”Scharfschützen auf Dächern” im Iran”Donald Trump fällt auf die Regime-Lügen herein”00:51 minDirekt neben schneeräumendem MannDrohne schlägt bei Spielplatz in Lwiw ein05:27 minThiele zu Grönland und EU-Soldaten”Russen sitzen in der ‘Badewanne Ostsee’ gefesselt”Videos00:47 minDebatte zum Berliner Stromausfall”Wallah ehrenlos”: Linker lässt Bundestag schmunzeln01:49 min”Make Iran Great Again”Schah-Sohn Pahlavi wirbt im MAGA-Lager um Unterstützung96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen

  • PolitikVenezuela hat nicht geholfenTrump stürzt in Umfragen noch weiter ab15.01.2026, 17:37 Uhr

    PolitikVenezuela hat nicht geholfenTrump stürzt in Umfragen noch weiter ab15.01.2026, 17:37 Uhr

    PolitikVenezuela hat nicht geholfenTrump stürzt in Umfragen noch weiter ab15.01.2026, 17:37 Uhr Artikel anhören(05:09 min)00:00 / 05:090.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xOb das den Stimmungsumschwung bringt? Am Mittwoch dekretierte Präsident Trump die Rückkehr von Vollmilch in die Schulkantinen der USA. (Foto: picture alliance/dpa/AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Seinen Umfragewerten hilft weder die erfolgreiche Gefangennahme des venezolanischen Machthabers noch die ständigen Drohungen gegen Grönland: Die meisten US-Amerikaner sind mit der Arbeit von Donald Trump unzufrieden. Das hat Gründe.Trotz der Absetzung des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro sinken die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump. Neue Umfragen zeigen einen regelrechten Knick im Januar.Nach Daten des Portals RealClearPolling, die aus verschiedenen Umfragen ermittelt wurden, verschärfte sich die Unzufriedenheit mit Trumps Arbeit in dieser Woche. Bereits vergangene Woche war die Zufriedenheit mit Trumps Arbeit deutlich gesunken. Aktuell sind demnach 43 Prozent der US-Amerikaner zufrieden mit der Politik ihres Präsidenten. Eine Mehrheit von 55 Prozent ist unzufrieden.Auffällig: Die Maduro-Entführung am 3. Januar schlägt sich in den Umfragen nicht nieder. Vermutlich, weil die US-Amerikaner das Vorgehen der Trump-Regierung nicht durchgehend positiv sehen: Nach einer Umfrage für die Nachrichtenagentur Reuters billigen zwar 33 Prozent Maduros Absetzung. Fast ebenso viele, 34 Prozent, sehen den Militäreinsatz allerdings kritisch.Venezuela gehört zu den Themen, die die USA spalten: Republikanische Wähler befürworten die Maduro-Absetzung mit einer großen Mehrheit von 65 Prozent. Mit genauso großer Mehrheit lehnen die Anhänger der Demokraten sie ab.01:46 min”Er ist ein Friedenspräsident”Skurriler Termin: Trump beendet “Krieg” gegen VollmilchDa sich Zustimmung und Ablehnung in etwa die Waage halten, muss es andere Gründe für Trumps Umfrage-Absturz geben. Der wahrscheinliche Grund ist die Erschießung einer Frau in Minneapolis durch einen Agenten der Bundesbehörde ICE. Der Mann tötete die 37 Jahre alte Renee Good am 7. Januar mit drei Kopfschüssen. Der Fall fand ein riesiges mediales Echo und sorgte in den gesamten USA für Empörung. Trump und seine Regierung machen die Frau selbst für ihren Tod verantwortlich, juristische Konsequenzen soll der Fall nicht haben – jedenfalls nicht für den ICE-Mitarbeiter. Laut “New York Times” will das US-Justizministerium sogar Ermittlungen gegen die Witwe der Getöteten einleiten.Dreimal ins Gesicht geschossenGoods Tod gleicht einer Hinrichtung durch die ICE-BehördeVon Sabine OelmannAuch Umfragen stützen die Vermutung, dass der Fall Auswirkungen auf Trumps Zustimmungswerte hat. Einer Erhebung des Senders CNN zufolge sagen 56 Prozent der US-Amerikaner, das Vorgehen des ICE-Agenten sei unangemessen gewesen, nur 26 Prozent nennen es angemessen. Dies scheint mehr zu sein als eine Momentaufnahme: In derselben Umfrage sagen 51 Prozent, dass die Razzien der ICE-Behörde die betroffenen Städte weniger sicher machten. Nur 31 Prozent glauben, die Städte in den USA würden durch den Einsatz der ICE-Agenten sicherer. Auch diese Umfrage zeigt die Spaltung der USA: Eine Mehrheit der republikanischen Wähler (56 Prozent) hält das Vorgehen des ICE-Agenten für angemessen. Bei den Demokraten sehen dies nur 4 Prozent so.Neben dem Agieren der Migrationsbehörde ICE wächst die Unzufriedenheit mit Trumps Wirtschaftspolitik. Dazu trägt vor allem das Thema Inflation bei: 61,2 Prozent finden seine Politik bei diesem Thema schlecht, 36,8 Prozent befürworten sie – eine Differenz von minus 24,4 Prozentpunkten. Das ist ein übler Werte für einen Präsidenten, dessen wichtigstes Wahlkampfversprechen es war, die Wirtschaft wieder auf Touren zu bringen.In allen relevanten Politikbereichen mit Ausnahme des Nahostkonflikts hat die Zustimmung seit Beginn der Amtszeit abgenommen. Beim Thema Einwanderung genoss Trump noch die längste Zeit das Vertrauen der Wählerschaft. Seit dem vergangenen Herbst überwiegt jedoch auch hier die Ablehnung. Sollte Trump denken, er könne in den USA mit weiteren Drohungen gegen Grönland punkten, wäre dies abwegig. Nur 17 Prozent der US-Bürger befürworten Versuche, die Insel zu erwerben, wie eine weitere Reuters-Umfrage zeigt. Lediglich 4 Prozent halten den Einsatz militärischer Gewalt zu diesem Zweck für eine gute Idee. Zwei Drittel der Befragten äußern zudem die Sorge, dass die US-Bemühungen um eine Inbesitznahme Grönlands den Beziehungen der USA zu ihren europäischen Verbündeten und der Nato schaden.Quelle: ntv.deVideos01:47 minDeutsche Ärztin hilft aus der FerneIraner “werden in Ambulanzen von Milizen verschleppt”05:31 minGriff nach Grönland und KanadaJäger: Trump will den “größten Staat der Welt” schaffenVideos 03:22 min”Scharfschützen auf Dächern” im Iran”Donald Trump fällt auf die Regime-Lügen herein”00:51 minDirekt neben schneeräumendem MannDrohne schlägt bei Spielplatz in Lwiw ein05:27 minThiele zu Grönland und EU-Soldaten”Russen sitzen in der ‘Badewanne Ostsee’ gefesselt”Videos00:47 minDebatte zum Berliner Stromausfall”Wallah ehrenlos”: Linker lässt Bundestag schmunzeln01:49 min”Make Iran Great Again”Schah-Sohn Pahlavi wirbt im MAGA-Lager um Unterstützung96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen

  • PolitikÄrztin versorgt Iraner via Handy”Die Ambulanzen sind wirklich mit Blut gefüllt”15.01.2026, 18:57

    PolitikÄrztin versorgt Iraner via Handy”Die Ambulanzen sind wirklich mit Blut gefüllt”15.01.2026, 18:57

    PolitikÄrztin versorgt Iraner via Handy”Die Ambulanzen sind wirklich mit Blut gefüllt”15.01.2026, 18:57 Uhr Artikel anhören(05:57 min)00:00 / 05:570.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xFacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Verletzte im Iran trauen sich nicht mehr in Krankenhäuser – aus Angst vor Milizen. Mit Schussverletzungen und Brüchen verstecken sie sich deshalb zu Hause. Ärzte in Deutschland versuchen, per Telefon und Video zu helfen. Doch das ist riskant.Wenn Dr. Shabnam Fahimi-Weber ihr Handy in die Hand nimmt, weiß sie nie, was sie erwartet. Manchmal sind es nur ein paar Sekunden, manchmal ein verwackeltes Video, manchmal eine abgehackte Sprachnachricht. Fast immer geht es um Blut, um Schmerzen, um Menschen, die eigentlich ins Krankenhaus müssten – es aber nicht wagen.”Wir erleben aktuell im Iran, dass die Patienten, die sehr schwere Verletzungen haben, also wirklich quasi tödlich verletzt sind, in die Ambulanzen gehen”, sagt Fahimi-Weber im Gespräch mit ntv. “Aber kein anderer Patient traut sich in die Ambulanzen.” Denn wer mit einer Schusswunde ins Krankenhaus oder zum Arzt gehe, riskiere, von den Milizen verschleppt zu werden, die das Land terrorisieren.02:33 minErschreckende Infos vom MedizinerArzt im Iran: Ab Donnerstag änderten sich VerletzungenWas die in Essen praktizierende Ärztin beschreibt, ist eine medizinische Notlage. Seit Wochen berichten Menschenrechtsorganisationen von massiver Repression im Iran: Sicherheitskräfte gehen brutal gegen Demonstrierende vor, Verletzte fürchten Verhaftung, Folter oder verschleppt zu werden, sobald sie staatliche Einrichtungen betreten. Krankenhäuser, eigentlich Schutzräume, sind für viele zu Gefahrenzonen geworden.Versteckt in Wohnungen, behandelt per TelefonDie Folge dieser Angst ist eine “perfide Situation”, wie Fahimi-Weber sagt. “Die Patienten, die Hilfe brauchen, können nicht in Ambulanzen gehen. Viele dieser Patienten werden dann von den Angehörigen zu Hause versteckt, dort auch privat betreut.” Aus Deutschland heraus versucht die HNO-Ärztin zu helfen. Gemeinsam mit anderen Medizinerinnen und Medizinern und dem Netzwerk ParsiMed, von dem Fahimi-Weber Mitinitiatorin ist, gibt sie per Telefon und Video auf Persisch konkrete medizinische Anweisungen. Es geht um Wundversorgung, Blutstillung und Infektionen. Und darum, Medikamente zu organisieren, ohne staatliche Stellen einzuschalten. “Wir versuchen, diesen Patienten oder Angehörigen zu helfen, ihnen Anweisungen zu geben, den Kontakt der im Iran vermittelten Medikamente zu schicken, wo es möglich ist, damit sie nicht in die Hände dieses brutalen Regimes laufen.”Der Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen im Iran ist brüchig. “Wir haben eine Zeit lang fast drei Tage gar keinen Kontakt zu ihnen gehabt”, sagt Fahimi-Weber. Weder Festnetz noch Mobilfunk funktionierten. Erst vor ein paar Tagen sei wieder ein kurzer Austausch möglich gewesen. In diesen wenigen Minuten sei eine Flut an Informationen gekommen: Berichte aus Ambulanzen, konkrete medizinische Fragen, Bitten um Hilfe. “Das ist selbstverständlich sehr gefährlich. Deshalb läuft das wirklich über einen ganz persönlichen Kanal.” Die Gespräche werden absichtlich kurz gehalten, um kein Risiko einzugehen. 03:22 min”Scharfschützen auf Dächern” im Iran”Donald Trump fällt auf die Regime-Lügen herein”Eine der letzten Nachrichten eines unfallchirurgischen Kollegen schildert die Situation in den Krankenhäusern: “Die Ambulanzen sind wirklich mit Blut gefüllt”, berichtet Fahimi-Weber. Gleichzeitig stünden die Mediziner unter enormem Druck: Überarbeitung, Angst, moralische Erschöpfung. Einige kämen gar nicht mehr zur Arbeit, “weil sie die Situation nicht ertragen können”.Es fehlt an Blut, an Material, an allemBesonders dramatisch sei der Mangel an Blutkonserven. Kollegen hätten berichtet, dass “viele Menschen in den Ambulanzen sterben, einfach weil kein Blut da ist”. Daraufhin startete das Netzwerk ParsiMed einen Aufruf zur Blutspende – über alle verfügbaren Kanäle im Iran. Auch einfachste medizinische Dinge fehlen: Nahtmaterial, Schmerzmittel, Verbandsstoffe. Ein Teil davon wird über den Schwarzmarkt organisiert. Fahimi-Weber und ihre Mitstreiter stellen Kontakte her, übernehmen Kosten, koordinieren im Hintergrund. Es ist improvisierte Nothilfe, fernab jeder offiziellen Struktur.Manchmal kommen auch Bilder und Videos von Verletzten, die nicht mehr aufhören zu bluten. “Gestern habe ich einen Patienten übermittelt bekommen mit Schrotflintenverletzungen”, so die Ärztin. Verletzungen an Nase, Mund, Augenlidern – ihrem Fachgebiet. “Und da konnten wir auch wirklich ganz klare Anweisungen geben, wie sie damit umgehen sollen.”Fahimi-Weber spricht nicht nur als Ärztin, sondern auch als Teil einer humanitären Organisation. Ihr Wunsch sei klar, sagt sie: “Dass diese Brutalität, diese Gewalt dort aufhört.” Sie hofft auf stärkere internationale Zusammenarbeit, etwa mit Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen – nicht nur jetzt, sondern auch für die Zeit danach. Denn sie rechnet mit einem politischen Umbruch. “Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass dieses Regime weggeht.” Für diesen Moment wolle man bereit sein, schnell und koordiniert zu helfen.”Täglich Hunderte Opfer”Menschenrechtler: Mehr als 2500 Tote bei Protesten im IranGleichzeitig richtet sie einen deutlichen Appell nach Europa. “Wir wünschen natürlich sehr, dass die Europäische Union endlich etwas macht.” Die Zahlen, die ihr Netzwerk aus dem Iran erhalte, seien erschütternd: “Aktuell haben wir 12.000 Tote, die iranische Organisationen uns gemeldet haben.” Die Zahl der Opfer steige täglich. Bis politische Konsequenzen folgen, bleibt für Fahimi-Weber oft nur das Telefon. Und die Hoffnung, dass die Verbindung hält – lange genug, um vielleicht ein Leben zu retten.Quelle: ntv.deVideos05:31 minGriff nach Grönland und KanadaJäger: Trump will den “größten Staat der Welt” schaffen00:51 minDirekt neben schneeräumendem MannDrohne schlägt bei Spielplatz in Lwiw einVideos 05:27 minThiele zu Grönland und EU-Soldaten”Russen sitzen in der ‘Badewanne Ostsee’ gefesselt”00:47 minDebatte zum Berliner Stromausfall”Wallah ehrenlos”: Linker lässt Bundestag schmunzeln01:49 min”Make Iran Great Again”Schah-Sohn Pahlavi wirbt im MAGA-Lager um UnterstützungVideos01:12 minTausende Tote befürchtetVideo aus dem Iran soll Schüsse auf Protestierende zeigen03:31 minSchutzwall gegen US-GebarenTruppenankunft “sorgt in Grönland für gemischte Gefühle”96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen

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