Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

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Straßburg – Der Mega-Zollfrei-Deal der EU mit Südamerika landet vor dem EU-Gericht – und könnte sich monatelang verzögern. Beim Mercosur-Abkommen geht es um Autos aus Europa und um Steaks aus Argentinien. Das Europaparlament ruft den Europäischen Gerichtshof an. Die Richter sollen prüfen, ob das Abkommen rechtlich zulässig ist.

In einer knappen Abstimmung setzten sich die Gegner des Abkommens am Mittwoch in Straßburg mit 334 zu 324 Stimmen durch. Die Abstimmung galt als Testlauf für die endgültige Zustimmung im Parlament. Nun ist offen, ob das Abkommen dort überhaupt eine Mehrheit finden wird.

Darum geht es in dem Deal

Konkret geht es beim Mercosur-Deal darum, Zölle deutlich zu senken. Rindfleisch aus Argentinien könnte dann in größeren Mengen und günstiger nach Europa kommen. Umgekehrt würden europäische Hersteller – etwa aus der Auto- und Chemieindustrie – leichter Zugang zu den südamerikanischen Märkten erhalten.

[–>EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte das Abkommen erst am vergangenen Samstag unterzeichnet, nachdem die 27 EU-Staaten grünes Licht gegeben hatten. Frankreich stimmte dagegen. Die Regierung in Paris befürchtet Wettbewerbsnachteile für die eigene Landwirtschaft und drängt seit Monaten auf Nachbesserungen. Auch der Antrag zur Anrufung des Europäischen Gerichtshofs ging maßgeblich auf französische Abgeordnete zurück.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (67) hatte das Mercosur-Abkommen erst am vergangenen Samstag unterzeichnet

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (67) hatte das Mercosur-Abkommen erst am vergangenen Samstag unterzeichnet

Prüfung könnte Jahre dauern

Mit der Einschaltung des Gerichts ist das Verfahren im Europaparlament vorerst gestoppt. Erst nach einer Entscheidung der Richter können die Abgeordneten weiter über das Abkommen abstimmen. Wie lange die Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof dauert, ist offen. Frühere Gutachtenverfahren zu Handelsabkommen zogen sich teils über mehr als ein Jahr hin. Auch in den Mercosur-Staaten selbst steht die Ratifizierung noch aus.

Das Abkommen soll eine der größten Freihandelszonen der Welt schaffen. Die deutsche Wirtschaft erhofft sich davon steigende Exporte. Kritiker verweisen dagegen auf Umweltstandards, Tierhaltung – und auf die Frage, ob argentinische Steaks bald günstiger auf deutschen Tellern landen.