Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Münchens junge Kreative: Naomi Köhler: Hätte sie nicht Jura studiert, wäre sie heute keine Tätowiererin

Münchens junge Kreative: Naomi Köhler: Hätte sie nicht Jura studiert, wäre sie heute keine Tätowiererin - Fetchub

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Heller Parkettboden, sanft-weiße Wände, warmes Licht, poppig-jazzige Hintergrundmusik. Das Studio Amiee in Giesing, das Naomi Köhler, 25, mit ihrem Kollegen Cedric von der Dellen im September 2024 eröffnet hat, wirkt nicht wie ein typisches Tattoostudio. „Wenn ich tätowiere, fühlt es sich nicht an wie Arbeit“, sagt Naomi. Und genau so wirkt die Atmosphäre im Studio: gemütlich, warm und einladend.

(Foto: Stephan Rumpf)

Die Kreativität begleitet Naomi bereits seit ihrer Kindheit. Als sie dennoch nach dem Schulabschluss beginnt, Jura zu studieren, fehlt ihr schnell der künstlerische Einfluss. „Ich glaube, ich habe nur zum Tätowieren gefunden, weil das Studium so unkreativ war. Das hat meine Kreativität wieder entfacht.“ Ihr erstes Tablet hat sich die Künstlerin ursprünglich für ihr Studium gekauft – dann aber alle möglichen Zeichenprogramme heruntergeladen.

(Foto: Stephan Rumpf)

Was passiert wäre, wenn sie ihrer Leidenschaft gleich gefolgt wäre? Dann wäre sie womöglich nie Tätowiererin geworden. „Ich glaube, wenn man mit Freude und Leichtigkeit an Sachen rangeht, dann klappen sie auch.“ Nie war ein Schritt in ihrer Karriere erzwungen. Und wenn es sich so anfühlte, war es auch nicht das Richtige, sagt Naomi. Diese Naivität, wie sie es selbst betitelt, möchte sie sich auch in der Zukunft erhalten.

(Foto: Stephan Rumpf)

Es gehört viel Mut dazu, sich so jung selbständig zu machen. Das höre sie öfter. „Ich dachte, das passiert vielleicht irgendwann mal, aber nicht mit 23“, sagt Naomi über die Eröffnung des Tattoostudios. Auch die Größe der Räume, in denen mittlerweile fünf Artists neben Naomi und Cedric tätowieren, war so nicht vorgesehen. Doch „ich wachse jeden Tag mit daran“, sagt sie. Denn mittlerweile ist sie nicht mehr nur Tattoo-Artist, sondern auch Social-Media-Expertin, Teilzeit-Fotografin und Office-Managerin.

(Foto: Stephan Rumpf)

Mit ihrem floralen und den natürlichen Strukturen des Körpers angepassten Stil zieht sie hauptsächlich Kundinnen an. Um genug Zeit für jeden Termin zu haben, vereinbart Naomi meist nur zwei Termine pro Tag, um keine „Massenabfertigung“ zu riskieren. „Der soziale Aspekt spielt eine große Rolle, auch deshalb mache ich diese Arbeit sehr gerne.“ Es kommt vor, dass Kundinnen zu Freundinnen werden.

(Foto: Stephan Rumpf)

Naomi ist mittlerweile so bekannt, dass Kunden aus der ganzen Welt zu ihr ins Studio nach Untergiesing kommen, um sich ein Tattoo stechen zu lassen. Oder sie kommt zu ihnen, nach Hamburg, London, Barcelona oder Los Angeles. Ob im Studio in Untergiesing oder auf Reisen – für Naomi ist jedes Tattoo mehr als nur ein Motiv auf der Haut. Es ist ein persönlicher Moment, der in Erinnerung bleiben soll.