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Er macht da weiter, wo er im alten Jahr aufgehört hat: Baris Atik führt den 1. FC Magdeburg weiter aus dem Keller der 2. Liga. Den 3:0-Sieg in Braunschweig leitete der Spielgestalter mit einer Vorlage ein und traf selbst auch noch zum zwischenzeitlichen 2:0.
Atik: „Vielleicht wissen die Gegner einfach nicht genau, was ich mache. Stecke ich den Ball durch oder ziehe ich ab? Das macht mich etwas unberechenbar.“
[–>Besonders auffällig: Der Deutsch-Türke harmoniert immer besser mit Mittelstürmer Mateusz Zukowski. Der Pole erzielte in Braunschweig bereits seinen fünften Saisontreffer. Atik: „Wichtig ist, dass wir alle gut funktionieren. Es harmoniert und wir haben alle einen Lauf. Ich habe sicher nichts dagegen, dass Mateusz weiter so bombt. Es geht aber darum, dass wir Punkte sammeln.“
Schlendrian-Ansage beim FCM
Und Atik will dafür sorgen, dass beim FCM kein Schlendrian einzieht: „Im Fußball ist es gefährlich, wenn du nur mitschwimmst. Wir können es uns jetzt nicht leisten zu sagen, es wird schon gehen und wir holen sowieso unsere Punkte. Wer denkt, er kann Larifari machen, der kriegt Probleme.“
Und weiter: „Das Trainerteam wird es schon so lenken, dass keiner abhebt. Wir als erfahrene Spieler werden auch dafür sorgen, dass die Mannschaft nicht dahinschwebt, wo sie nicht sein sollte.“
Eine Vorlage, ein Tor: Auch in Braunschweig brillierte Baris Atik (r.)
Jetzt richtet sich der FCM-Blick auf das Ost-Duell Samstag gegen Dresden. Atik: „Natürlich ist es für die Fans etwas Emotionales. Wir wissen, wie wertvoll dieses Spiel für sie ist. Für uns als Profis geht es um drei Punkte. Wir werden alles daran setzen, dass wir sie holen.“

