Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

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Ein mulmiges Gefühl im Reitunterricht. Die Hände werden feucht, der Puls steigt. Und plötzlich wirkt auch das Pferd nervös, zögert, weicht zurück. Viele Pferdehalter kennen diesen Moment, wie PETBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer) berichtet. Jetzt zeigt eine neue Studie: Pferde spüren unsere Angst nicht nur. Sie riechen sie.

Pferde gelten als extrem feinfühlige Tiere. Seit Generationen heißt es: Sie sind der Spiegel der Seele. Wer mit ihnen arbeitet, erlebt es immer wieder. Ist der Mensch unsicher, wirkt auch das Tier angespannt. Doch wie nehmen Pferde diese Gefühle wahr? Nicht nur über Stimme oder Körpersprache. Sondern auch über den Geruch.

Warum Gerüche für Pferde entscheidend sind

In der Tierwelt spielen Gerüche eine zentrale Rolle. Sie warnen vor Gefahr, geben Orientierung, schaffen Vertrauen. Auch Menschen senden über ihren Schweiß unbewusst Signale aus. Angst, Stress oder Freude verändern den Körpergeruch messbar. Bei Hunden ist das längst bekannt. Jetzt zeigt sich: Auch Pferde reagieren darauf.

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Angstschweiß für die Forschung

Ein Forschungsteam um Plotine Jardat untersuchte diesen Effekt erstmals systematisch. Die Studie dazu wurde am 14. Januar 2026 in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht und ist die erste ihrer Art. Für die Studie wurden 43 Welsh-Ponystuten ausgewählt. Sie wurden zufällig in drei Gruppen eingeteilt.

Eine Gruppe bekam den Geruch von Menschen, die zuvor Angst empfunden hatten. Eine zweite Gruppe roch den Schweiß von Menschen in fröhlicher Stimmung. Die dritte Gruppe diente als Kontrolle und bekam geruchsneutrale Proben.

Deutlich mehr Stress bei Angstgeruch

Das Ergebnis ist klar. Pferde, die Angstschweiß rochen, zeigten deutlich mehr Nervosität. Sie hielten mehr Abstand zum Menschen und suchten seltener Kontakt. In Tests mit unbekannten Objekten waren sie wachsamer und blickten länger hin.

Besonders auffällig war die Reaktion auf einen aufspringenden Regenschirm. Pferde aus der Angstgruppe erschraken stärker. Ihre maximale Herzfrequenz lag deutlich höher als bei den anderen Tieren. Ein klares Zeichen für Stress.

Der Stresshormonwert Cortisol veränderte sich dagegen kaum. Die Forscher vermuten, dass dieser Wert langsamer reagiert. Die unmittelbare Reaktion zeigte sich vor allem im Verhalten und im Herzschlag.

Was das für den Umgang mit Pferden bedeutet

Die Studie belegt: Pferde nehmen Angstgeruch von Menschen wahr. Und sie reagieren darauf. Mit erhöhter Wachsamkeit, Unsicherheit und Rückzug. Für Pferdehalter heißt das: Die eigene innere Verfassung spielt eine größere Rolle als gedacht. Wer nervös oder ängstlich ist, sendet Signale aus – ganz ohne Worte. Pferde empfangen sie.

Pferde hören nicht nur zu. Sie sehen nicht nur genau hin. Sie riechen, was in uns vorgeht. Angst bleibt für sie nicht verborgen. Wer mit Pferden arbeitet, sollte das wissen. Denn innere Unruhe kommt an. Still. Unsichtbar. Aber mit spürbarer Wirkung.