Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



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    Was ich mir als Mutter vornehme Diesen Neujahrsvorsatz ziehe ich durch Ein Familiennewsletter von Antonia Bauer Ich liebe Bücher, trotzdem sehen meine Kinder mich fast nie lesen. Warum ich das jetzt ändern will. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (8 Minuten) 8 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Mir ist aufgefallen, wie meine…



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    Was ich mir als Mutter vornehme Diesen Neujahrsvorsatz ziehe ich durch Ein Familiennewsletter von Antonia Bauer Ich liebe Bücher, trotzdem sehen meine Kinder mich fast nie lesen. Warum ich das jetzt ändern will. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (8 Minuten) 8 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Mir ist aufgefallen, wie meine…

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Was ich mir als Mutter vornehme

Diesen Neujahrsvorsatz ziehe ich durch

Ein Familiennewsletter von

Antonia Bauer

Ich liebe Bücher, trotzdem sehen meine Kinder mich fast nie lesen. Warum ich das jetzt ändern will.

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Mir ist aufgefallen, wie meine Kinder mich oft sehen: an der Küchenmaschine, mit dem Staubsauger, vor der Geschirrspülmaschine, am Laptop, mit dem Smartphone in der Hand. Aber fast nie mit einem Buch.Dabei lese ich viel, es ist nur für die Kinder unsichtbar. Ich lese abends, wenn sie schlafen und es still im Haus ist. Im Auto höre ich Audiobücher beim Autofahren. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich das »Hufe klappern, Pferde traben, springen über’n Wassergraben«-Intro wegdrücken kann, das automatisch startet, sobald ich mein Handy verbinde. Esse ich allein, liegt mein E-Reader neben dem Teller. In der Bibliothek leihen wir stapelweise Kinderbücher aus – aber kein Einziges für Erwachsene.Deswegen habe ich mir vorgenommen, vor den Kindern mehr zu lesen. Nicht vorzulesen, das tue ich ohnehin täglich. Sondern auch, vor ihnen zu lesen.Denn Bücher und Geschichten gehören seit jeher zu meinem Leben. Ich erinnere mich noch an die winzige Bibliothek im Pfarrhaus meines Heimatdorfes. Die Kinderbücher nahmen nur ein Regal ein. Darin standen in ordentlicher Reihe die Bände von Enid Blytons Detektivreihe »Geheimnis um ….« Jedes Buch steckte in einem Plastikeinband, und es gab von jedem nur ein Exemplar. Ich las und las, bis ich am Ende des Regals angelangt war.

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Lesende Frau: »Ich lese viel, es ist nur für die Kinder unsichtbar« (Symbolbild)

Foto: Alina Rudya / Bell Collective / Getty Images

Danach fuhr mich meine Mutter in die Stadtbibliothek, wo ich meinen eigenen Ausweis bekam. Geschichten haben mir die Welt geöffnet, mich getröstet und immer begleitet, im Flugzeug, im Zug, im Bett nachts mit einem Säugling. Wenn mir der Alltag aus Wickeln, Füttern und Trösten in den Elternzeiten zu eintönig wurde, hörte ich Audiobücher, während ich mit dem Baby in der Trage durch den Tag spazierte.Als Eltern wünscht man sich vieles für seine Kinder. Ich wünsche mir, dass sie Leser bleiben – auch wenn eines Tages das Vorlesealter langsam endet. Denn ich glaube, wenn man liest, kann nicht mehr so viel schiefgehen.Allerdings ist es eine Gewohnheit, die gepflegt werden muss. Ich sehe an den Freundinnen und Klassenkameraden meiner Zehnjährigen, was sich verändert, wenn das Handy griffbereit in der Hosentasche steckt. Am meisten sehe ich es an mir selbst: Wenn ich nicht vor dem Schlafengehen automatisch zum E-Reader greifen würde, wäre ich abends wahrscheinlich nur mit Scrollen beschäftigt.Deswegen probiere ich es nun mit Vorleben, es bringt mehr als Erziehen. Das weiß jeder, der mal versucht hat, seinem Kind das »Scheiße«-Sagen ab- und das »Danke«-Sagen anzugewöhnen. Wenn ich will, dass meinen Kindern etwas normal erscheint, muss ich es zur Normalität machen. Dieses Jahr will ich das Handy vor ihnen nur für Notwendiges nutzen.»Du betreibst performative reading«, sagte ein Kollege, als ich ihm von meinem Vorsatz erzählte. Der Begriff war mir neu, das Phänomen nicht. Beim inszenierten Lesen dient das Buch als Accessoire, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Der Einband ist sichtbar, idealerweise etwas Intellektuelles. Ich musste an die Jungs denken, die in den Nullerjahren auf muffigen Sofas in Nachtklubs saßen. Aus deren Jackentaschen ragte wie zufällig ein Reclamheft oder ein Diogenes-Band.Zugegebenermaßen tue ich das Gleiche – nur ich mache es nicht, um meine Kinder zu beeindrucken. Das gelingt mir ohnehin selten. Ich lese, weil ich will, dass sie mich nicht mit dem Handy in Erinnerung behalten. Sie sollten merken, dass Lesen im Alltag so selbstverständlich ist wie Wäsche zusammenlegen.Ob das klappt? Ich probiere es aus. Das Jahr ist noch jung, mein Vorsatz auch. Immerhin liegt inzwischen eines meiner Bücher auf dem Küchentresen. Kürzlich saß ich damit nachmittags auf dem Sofa, die Kaffeetasse gefüllt, während meine sieben- und zweijährigen Jungs auf dem Teppich spielten. Keine zwei Minuten später hüpften beide auf meinem Schoß. Ein lesender Elternteil ist für Kinder ein menschlicher Magnet. Kaum saß ich still, klebten sie an mir.Vorleben statt erziehen – hat das bei Ihnen funktioniert? Schreiben Sie an familiennewsletter@spiegel.de 

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BuchtippBei uns sind gerade Graphic Novels angesagt. Leihen wir eine neue aus, fängt meine Zehnjährige oft schon auf der Straße vor der Bücherei zu lesen an. Eine wunderbare Reihe für Mädchen sind die »nICHt genug«-Comics von Maria Scrivan. Darin geht es um Natalie, die manchmal das Gefühl hat, nicht cool genug zu sein. Dann gibt es auch noch Stress mit ihrer besten Freundin. In der Geschichte entdeckt sie, wer sie eigentlich sein möchte, und merkt, dass sie sich gar nicht verändern muss. Die Autorin trifft genau die Themen, die Mädchen in dem Alter beschäftigen, aber ohne Erwachsenen-Moral, sondern mit viel Humor.

Nicht genug

Maria Scrivan

Übersetzung: Harriet Fricke

Verlag: Loewe

Seitenzahl: 240

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17.01.2026 10.01 Uhr
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Meine LesetippsMeine Kollegin Barbara Vorsamer erzählt, wie sie versucht hat, sich vom ständigen Griff zum Smartphone zu lösen. Sie hat verschiedene Strategien ausprobiert: Bildschirm auf Schwarz-Weiß setzen, Limits anwenden – nichts hat wirklich funktioniert. Jetzt hat sie etwas gefunden, das – so schreibt sie – »Glücksgefühle auslöst wie ein geschafftes Level bei Candy Crush« 

.»Im Januar rast die Menschheit in Fitnessstudios, ernährt sich zuckerfrei und lässt den Wein weg. Es ist die schlimmste Jahreszeit ever ‒ aber ich weiß jetzt, wie ich sie überlebe« , schreibt Laura Binder. In ihrem Text geht es um Neujahrsvorsätze, von denen sie sich nicht unter Druck setzen lassen wird.Kinder wollen mitbestimmen, jedoch: »Wahlberechtigt ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat«, so steht es im Grundgesetz. Für die Bundestagswahl muss man volljährig sein, für einige andere Wahlen in Deutschland mindestens 16 Jahre alt. Doch es gibt viele Kinder und Jugendliche, die sich für Dinge einsetzen, die ihnen wichtig sind. Um sie geht es in der Titelgeschichte der neuen Ausgabe des Kindermagazins DEIN SPIEGEL. Das Heft liegt seit dieser Woche am Kiosk.

DEIN SPIEGEL

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Foto: DEIN SPIEGEL

Klimakrise, Handyverbot, Wehrpflicht. Junge Menschen sind davon stark betroffen, doch in politische Entscheidungen werden sie selten eingebunden. Warum das ein Problem ist und wie sich fünf Kinder und Jugendliche dennoch einbringen, steht in der neuen Ausgabe von DEIN SPIEGEL, dem Nachrichten-Magazin für Kinder. Außerdem im Heft: Wie Donald Trump die US-Demokratie beschädigt. Und: Biathletin Selina Grotian über ihre Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele. DEIN SPIEGEL gibt es am Kiosk, ausgewählte Artikel online. Erwachsene können das Heft auch hier kaufen:Bei meine-zeitschrift.de bestellen 

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Ein Interview aus dem Heft kann man schon lesen. Kinderreporterinnen Aylin, 13, und Adele, 12 haben mit dem Soziologen Aladin El-Mafaalani darüber gesprochen 

, warum Politiker oft keine Ahnung haben, was junge Leute brauchen. Sein Vorschlag: Kinder und Jugendliche sollten mehr mitbestimmen dürfen – auch wenn das dazu führt, dass es öfter Döner in der Schule gibt. Mein Kollege Marco Wedig hat das Interview begleitet.

Mein MomentIn meinem letzten Newsletter schrieb ich von dem »Nichtstun‑Tag«, den wir zu Hause eingeführt haben. An diesem Weihnachtsfeiertag bleiben wir ohne Stress und Planung alle im Pyjama zu Hause, genießen das Chaos vom Vorabend, spielen mit den Kindern und machen einfach nichts. Leserin Anita hat eine ähnliche Tradition:»Bei uns hieß dieser Tag einfach Faultag, war an keinen Termin gebunden, sondern fiel irgendwann mitten im Jahr auf einen völlig verregneten Samstag oder Sonntag. Wir beschlossen, ähnlich wie in Ihrer Schilderung, im Bett zu bleiben und alle nötigen Sachen (irgendwelches Essen und die Gesellschaftsspiele) dorthin zu holen. Das machte so lange Spaß, bis uns die pieksenden Kekskrümel zwangen, gegen Abend wieder aufzustehen. Und was mich am meisten freut, war neulich die Aussage meiner Tochter: Weißt du noch, wie wir einmal im Jahr einen richtigen Faultag gemacht haben?«Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!Herzlich Ihre Antonia Bauer

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