Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Tennisprofi Alexander Zverev: „Es ist nervig irgendwie“

    Tennisprofi Alexander Zverev: „Es ist nervig irgendwie“

    Der letzte Freitag vor dem Start der Australian Open ist für die weltbesten Tennisprofis ein besonderer Tag. Der Media Day steht an. Im 15- und 30-Minuten-Schichtwechsel geben Spieler und Spielerinnen Rede und Antwort, und gerade beim Start in die neue Saison gibt es einiges zu klären. Wobei man sich die traditionelle Zusammenkunft zwischen Athleten und…



  • Tennisprofi Alexander Zverev: „Es ist nervig irgendwie“

    Tennisprofi Alexander Zverev: „Es ist nervig irgendwie“

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Tennisprofi Alexander Zverev: „Es ist nervig irgendwie“

Tennisprofi Alexander Zverev: „Es ist nervig irgendwie“ - Fetchub

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Der letzte Freitag vor dem Start der Australian Open ist für die weltbesten Tennisprofis ein besonderer Tag. Der Media Day steht an. Im 15- und 30-Minuten-Schichtwechsel geben Spieler und Spielerinnen Rede und Antwort, und gerade beim Start in die neue Saison gibt es einiges zu klären. Wobei man sich die traditionelle Zusammenkunft zwischen Athleten und Medienschaffenden nicht immer stocksteif und humorlos vorstellen muss.

Coco Gauff, laut dem Wirtschaftsmagazin Forbes die bestbezahlte Frau im globalen Sport mit gut 27 Millionen Euro Verdienst 2025, hat sich bis heute ihre pfiffige Direktheit bewahrt. Als die 21-jährige Amerikanerin dran war, plauderte sie amüsiert über die Streaming-Serie „Heated Rivalry“. „Ich habe einfach Leute über eine Eishockeyserie reden hören, eine schwule Eishockeyserie. Das hat mich interessiert. Es ist so eine schöne Liebesgeschichte“, sagte sie heiter. So etwas wird hier auch besprochen.

Technischer wurde es, als der Weltranglistenerste Jannik Sinner, Sieger der vergangenen beiden Australian Open, Einblicke in spielerische Aspekte gab. Er wolle öfter und schlauer ans Netz gehen, erklärte der Italiener, auch am Aufschlag habe er getüftelt. Und ja, er sei froh, dass sein Trainer Darren Cahill entgegen anderen Plänen mit ihm weiterarbeite. Ernst wurde es auch, als Carlos Alcaraz erneut zu seinem früheren Trainer Juan Carlos Ferrero befragt wurde; die überraschende Trennung der beiden Ende 2025 hallt immer noch nach. Der 22 Jahre alte Spanier versicherte, alles sei bestens, sein Team sei dasselbe – bis auf eine Person. Und selbstverständlich strebe er seinen ersten Sieg in Melbourne an, die anderen drei Grand Slams hat er jeweils schon zweimal gewonnen. Weltbewegend waren auch diese Ausführungen nicht wirklich, aber so ist das, wenn alle mit den Hufen scharren, ehe das erste Grand-Slam-Turnier der Saison beginnt.

Um 15.15 Uhr Ortszeit (Deutschland ist zehn Stunden zurück) betrat Alexander Zverev den Main Interview Room, als Weltranglistendritter zählt er immer noch zum Kreis jener, die sich im Hauptmedienraum die Ehre geben dürfen, und im Grunde gab es gar nicht viel von ihm mitzuteilen. Aber dann gab er doch manches preis. Der 28-Jährige, das muss man ihm lassen, zieht bei Pressekonferenzen keine Maske auf. Wenn er eine Meinung zu etwas hat, sagt er sie, er ist dann kein Schauspieler.

„Mit so vielen Verletzungen und Problemen das Jahr als Nummer drei zu beenden, ist trotzdem irgendwo auch ein Erfolg“, sagt Zverev

Im deutschen Teil der Pressekonferenz verlief das Gespräch zunächst sachlich. Zverev schilderte, dass er sich trotz einer Niederlage zuletzt beim United Cup gegen den Polen Hubert Hurkacz bestens fühle, „ich bin bereit, am Sonntag auf den Platz zu gehen“, sagte er. Er startet gleich am ersten offiziellen Turniertag gegen den Kanadier Gabriel Diallo, 24, den Weltranglisten-41. hält er für gefährlich. „Er hat ein Riesenspiel, er schlägt mit 230 auf, kann sehr zügig von der Grundlinie spielen.“ Zverev indes weiß auch: „Wenn ich mein Spiel spiele und ich in bester Form bin, dann bin ich auch ein sehr schwieriges Los für alle.“

Die Frage freilich ist, wie sein Spiel 2026 aussieht, denn auch wenn er ein Weltklassemann seit zehn Jahren ist, fehlt ihm immer noch der ersehnte Grand-Slam-Titel; diesbezüglich ist er weiterhin der Unvollendete. Zverev versicherte, er wolle nun „bei den etwas leichteren Bällen mit etwas mehr Zug und etwas mehr Tempo“ agieren. Und, man höre und staune, er habe sich bei der Saisonvorbereitung aufs „Serve-und-Volley-Spiel konzentriert“.

Als Zverev dann kurz zu seinem Privatleben und seiner Freundin Sophia Thomalla befragt wurde, war es dann schlagartig vorbei mit dem Geplänkel. Er setzte zu einem grundsätzlichen Vortrag darüber an, dass er sich in Medien nicht immer richtig dargestellt sehe. Wobei er reflektiert sprach, nicht klagend oder jammernd. „Ich führe ein wunderschönes Leben. Ich bin superglücklich mit dem, was ich habe und was ich erreicht habe und wie ich auch mein Leben gestalten kann“, ordnete er ein. „Aber es ist nervig einfach manchmal. Es ist nervig irgendwie, wenn sich Leute nicht auf Fakten konzentrieren oder sich teilweise die Wahrheit aus dem Arsch ziehen.“ Konkreter wurde er dabei nicht.

Auch als Sportler fühle er sich teils zu hart bewertet. „Klar habe ich letztes Jahr nicht das Jahr gehabt, das ich mir erhofft habe“, sagte Zverev weiter. „Aber Fakt ist auch, dass ich gefühlt zehn Verletzungen gehabt habe. Mit so vielen Verletzungen und Problemen das Jahr als Nummer drei zu beenden, ist trotzdem irgendwo auch ein Erfolg.“  Zwar wisse er: „Klar, ich habe kein Grand Slam gewonnen letztes Jahr, ich habe kein Masters-Turnier gewonnen, ich habe nur einen Titel geholt. Das ist kein gutes Jahr für mich, das weiß ich.“ Sein Gegenargument: „Aber man muss auch die ganzen anderen Sachen einbeziehen. Viele hätten das Jahr vielleicht schon früher beendet. Und wären dann vielleicht nicht die Nummer drei der Welt, sondern die Nummer zehn. Da kann ich auch ein bisschen stolz drauf sein.“

Zverev sprach dabei ruhig, wie ein Anwalt in eigener Sache, es tat ihm offenbar gut, das alles loszuwerden. Vielleicht durfte man seine Erläuterungen als letzte Aufräumarbeiten einstufen, um jetzt Ruhe zu haben. Im vergangenen Jahr scheiterte er erst im Finale an Sinner, nun hofft er, bei seinem 40. Grand-Slam-Turnier den letzten Schritt zu schaffen. In jedem Fall ist er zuversichtlich: „Ich habe das Gefühl, dass ich schon zehn Tage sehr gut und hart trainiere. Da brauche ich nicht extra Trainingstage.“