Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • USA: Ein Wechselbad der Gefühle

    USA: Ein Wechselbad der Gefühle

    Zur SZ-Berichterstattung über die USA: Ach, Amerika – ein Wechselbad der Gefühle! Wie Sympathien und Abneigung gegenüber den USA nicht durch spektakuläre Reisen in das Land, sondern allein innerhalb eines langen, über 90-jährigen Lebens wechselten, wird in diesen Tagen deutlicher als sonst bewusst. Das begann schon im Kindesalter mit dem Hass gegen die amerikanischen Bomberflugzeuge,…



  • USA: Ein Wechselbad der Gefühle

    USA: Ein Wechselbad der Gefühle

    Zur SZ-Berichterstattung über die USA: Ach, Amerika – ein Wechselbad der Gefühle! Wie Sympathien und Abneigung gegenüber den USA nicht durch spektakuläre Reisen in das Land, sondern allein innerhalb eines langen, über 90-jährigen Lebens wechselten, wird in diesen Tagen deutlicher als sonst bewusst. Das begann schon im Kindesalter mit dem Hass gegen die amerikanischen Bomberflugzeuge,…

USA: Ein Wechselbad der Gefühle

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Zur SZ-Berichterstattung über die USA:

Ach, Amerika – ein Wechselbad der Gefühle! Wie Sympathien und Abneigung gegenüber den USA nicht durch spektakuläre Reisen in das Land, sondern allein innerhalb eines langen, über 90-jährigen Lebens wechselten, wird in diesen Tagen deutlicher als sonst bewusst.

Das begann schon im Kindesalter mit dem Hass gegen die amerikanischen Bomberflugzeuge, die uns in den Luftschutzkellern in Angst und Schrecken versetzt, in größter Hast in den Bunker getrieben und unsere Stadt Ludwigshafen in Trümmer gebombt haben.

Später, als Familien auf das Land ausquartiert wurden, verfolgten uns die amerikanischen Scharfschützen aus den Tieffliegern. Dennoch veränderten sich die Hassgefühle gegenüber den Feinden unter dem elterlichen Einfluss in Hoffnungsvorstellungen: Nur die Amerikaner konnten uns aus dem Nazi-System retten und schließlich das Kriegsende herbeiführen. So warteten wir sehnlich auf die Kapitulation, durften diese Hoffnung aber nicht nach außen dringen lassen, weil das unsere Eltern verraten hätte.

Den 80. Jahrestag der Invasion habe ich bewusst erlebt und voller Dankbarkeit an die amerikanischen Soldaten gedacht, die bei dieser gefährlichen Militäraktion ihr Leben riskierten: Endlich rollen die amerikanischen Militärfahrzeuge und Panzer an uns vorbei, die wir nicht wie andere Kinder als Feinde wahrnehmen. Später nehmen wir dankbar die Suppe oder den Kakao in unseren Essenskännchen entgegen, die Schulspeisung, die amerikanische Quäker den hungrigen deutschen Kindern spendeten. Auch die Carepakete mit den Nahrungsmitteln waren für die Familien ein lebenswichtiges Geschenk aus Amerika.

Später werden wir Jugendliche in das Amerikahaus im benachbarten Mannheim pilgern, dem einzigen Lichtblick in der damaligen Kulturwüste. Wir durften englischsprachige Literatur ausleihen, eine bisher verschlossene Welt! Während unseres Studiums in den 50er-Jahren war der Einfluss der amerikanischen Kultur und Politik besonders deutlich. Ich erinnere mich an Filme, in denen uns die Demokratie erklärt wurde. Die amerikanische Flagge und die Nationalhymne verfehlten nicht ihre Wirkung auf uns.

Diese euphorischen Bilder trüben sich in den folgenden Jahrzehnten. Die Kriege in Vietnam und im Irak, die massive Aufrüstung gegen die UdSSR auf deutschem Boden führten uns in die Friedensbewegung – und was sich heute ereignet: Die Sympathien für Amerika sind heute Abscheu und Zorn gewichen über die, die dieses ehemals positive Modell mit Gewalt zerstören und damit die Rechtsordnung der Welt in Gefahr bringen.

Ursula Kliewer, Landau/Pfalz

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