Zumindest haben die Opfer von München keine unerwünschten Briefe bekommen vom Attentäter – so wie die Opfer des Weihnachtsmarktattentats in Magdeburg. Sie werden sich hier auch keine stundenlangen Tiraden des Mannes anhören müssen, der ihnen die Frau, das Kind, die Gesundheit oder die Zuversicht genommen hat. Der Attentäter, der am 13. Februar vor einem Jahr seinen Wagen in der Münchner Innenstadt in eine Verdi-Demonstration steuerte und dabei eine junge Mutter und ihre kleine Tochter tötete, der Mann, der 43 Menschen zum Teil schwerst verletzte, er wird vor Gericht schweigen.
Verdi-Attentat in München: Jetzt steht der Attentäter vor Gericht – und zeigt zum Himmel

