Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Verkehr und Infrastruktur: Bau der Tölzer Nordspange beginnt

    Verkehr und Infrastruktur: Bau der Tölzer Nordspange beginnt

    Die Kinder hatten ihren Spaß. Als neben dem Awo-Hort Regenbogenland im Lettenholz ein großer Bagger auftauchte, liefen alle an den Zaun und schauten hinüber zum benachbarten Rollfeld des Segelflugplatzes Greiling. Das war doch mal spannend. Dann kam sogar ein zweiter Bagger. Und plötzlich schwebte vom Himmel auch noch ein Hubschrauber herab. „Da brauchten die Kindergärtnerinnen…



  • Verkehr und Infrastruktur: Bau der Tölzer Nordspange beginnt

    Verkehr und Infrastruktur: Bau der Tölzer Nordspange beginnt

    Die Kinder hatten ihren Spaß. Als neben dem Awo-Hort Regenbogenland im Lettenholz ein großer Bagger auftauchte, liefen alle an den Zaun und schauten hinüber zum benachbarten Rollfeld des Segelflugplatzes Greiling. Das war doch mal spannend. Dann kam sogar ein zweiter Bagger. Und plötzlich schwebte vom Himmel auch noch ein Hubschrauber herab. „Da brauchten die Kindergärtnerinnen…

Verkehr und Infrastruktur: Bau der Tölzer Nordspange beginnt

Verkehr und Infrastruktur: Bau der Tölzer Nordspange beginnt - Fetchub

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Die Kinder hatten ihren Spaß. Als neben dem Awo-Hort Regenbogenland im Lettenholz ein großer Bagger auftauchte, liefen alle an den Zaun und schauten hinüber zum benachbarten Rollfeld des Segelflugplatzes Greiling. Das war doch mal spannend. Dann kam sogar ein zweiter Bagger. Und plötzlich schwebte vom Himmel auch noch ein Hubschrauber herab. „Da brauchten die Kindergärtnerinnen mit den Kindern nichts mehr machen“, sagt Raphael Zuber, Abteilungsleiter vom Staatlichen Bauamt Weilheim. So hat ein Großprojekt begonnen, auf das Bad Tölz schon seit mehr als drei Jahrzehnten wartet: der Bau der Nordumfahrung.

Die sogenannte Nordspange soll bis Ende 2030 fertiggestellt sein.  Die neue Strecke ist insgesamt 2,7 Kilometer lang und führt von der Einmündung der Sachsenkamer Straße in die Bundesstraße 472 nach Norden, vorbei an Häusern der Lettenholz-Siedlung. Dann schwenkt sie nach Osten, kreuzt oberhalb der Firma SAM die Bundesstraße 13 und verläuft weiter über den Segelflugplatz hinab zum Abzweig nach Greiling auf der B 472.

Auf dieser Route sind zwei große Kreisverkehre vorgesehen: Der eine wird auf Höhe Sachsenkamer Straße errichtet, der andere an der B13. Die Nordspange wird an diesen Stellen gewissermaßen tiefergelegt und führt unter den Kreiseln hindurch. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 60 Millionen Euro. Finanziert wird dies vom Bund, dem Freistaat Bayern und mit EU-Fördermitteln. Vor zwei Jahren lag die Summe noch bei 47,8 Millionen. Aber der Ukraine-Krieg, Lieferengpässe, gestiegene Baupreise und geologische Erkundungen hätten die Kosten in die Höhe getrieben, sagt Zuber.

Der erste Bauabschnitt der Nordumfahrung führt von Greiling bis zur Allgaustraße (unterhalb des Naturfreibads), der zweite von dort bis zur B472 unterhalb des Maxlweihers.
Der erste Bauabschnitt der Nordumfahrung führt von Greiling bis zur Allgaustraße (unterhalb des Naturfreibads), der zweite von dort bis zur B472 unterhalb des Maxlweihers. (Foto: Staatliches Bauamt Weilheim)

Die fünfjährigen Bauarbeiten hat das Bauamt in zwei Abschnitte eingeteilt: das „Baulos Ost“ und das „Baulos West“. Bis Anfang 2028 soll der Ost-Teil gebaut sein, der sich von der B472 an der Abzweigung nach Greiling bis zur Allgaustraße in Bad Tölz erstreckt. Der West-Abschnitt – von der Allgaustraße bis zur B472 unterhalb des Bergwachtzentrums – folgt dann bis 2030. Diese Reihenfolge begründet Zuber damit, dass man mit den Planungen für das „Baulos-Ost“ weiter sei als beim Knotenpunkt Sachsenkamer Straße.

Der Bau der Nordspange beginnt mit dem Erdaushub oberhalb der Bundesstraße 472 gegenüber der Abfahrt nach Greiling.
Der Bau der Nordspange beginnt mit dem Erdaushub oberhalb der Bundesstraße 472 gegenüber der Abfahrt nach Greiling. (Foto: Harry Wolfsbauer)

Vom Bau dürften die Verkehrsteilnehmer zunächst eher wenig mitbekommen. Die einzige Ausnahme: An der B472 wird an der Einmündung Greiling nach Süden hin eine provisorische Umfahrung angelegt.  Auf dem Hügel, hinter dem der Flugplatz liegt, sind auf der anderen Seite der Bundesstraße bereits große Erdhaufen aufgeschüttet, die Trasse der Nordspange ist am Rollfeld auch schon in ihrer Breite erkennbar. Von dort verläuft die neue Umgehungsstraße über freies Feld, bis sie auf die B13 nach Holzkirchen trifft. An diesem Knotenpunkt soll die Bundesstraße provisorisch nach Osten verlegt werden, um das Baugebiet für den zweiten Kreisverkehr herum. Die Allgaustraße, die derzeit von der B13 zur Eichmühlstraße führt, wird im Zuge der Nordumfahrung verlegt. Die neue Route ist nördlich der Firma SAM geplant.

Die Einmündung der Sachsenkamer Straße in die B472. Täglich rollen bis zu 35 000 Fahrzeuge über die Bundesstraße.
Die Einmündung der Sachsenkamer Straße in die B472. Täglich rollen bis zu 35 000 Fahrzeuge über die Bundesstraße. (Foto: Harry Wolfsbauer)

Komplizierter wird es im Baulos West. Auch für die Autofahrer. Um den ersten Kreisverkehr zu errichten, muss die B472 in einem engen Bogen nach rechts zum Skaterpark und zur DAV-Kletterhalle hin verlegt werden. Das könnte zu noch mehr Staus auf der Flinthöhe führen. „Wir müssen die Ampelanlagen neu einrichten“, sagt der Abteilungsleiter Großprojekte im Bauamt. „Neu ist schwierig, und schwierig führt zu Staus.“ Im Notfall müsse man die Ampeln „vor Ort ausjustieren“. Die Geh- und Radwegverbindungen in die Innenstadt will das Bauamt beim Bau des ersten Kreisels und auch sonst tunlichst aufrechterhalten. Für Radfahrer und Fußgänger gebe es eine provisorische Brücke, so Zuber. Auch das Abbiegen zur Sachsenkamer Straße soll für die Verkehrsteilnehmer möglich sein.

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Ein Problem beim Straßenbau ist meist der Baustellenverkehr. Und bei der Nordspange muss eine immense Menge an Erdreich transportiert werden. Zuber rechnet vor: Insgesamt fielen etwa 250 000 Kubikmeter Bodenmaterial an; davon wolle man 160 000 gleich für den Bau der Nordspange wiederverwenden, beispielsweise für Dämme am Straßenrand; 65 000 Kubikmeter würden für die Verfüllung von Gruben oder als Asphalt-Beimengung hergenommen. Und 5000 Kubikmeter müsse man beseitigen, also wegfahren. „Es fällt viel an, aber wir werden viel wieder verbauen“, resümiert Zuber. „Wir wollen den Verkehr nicht unnötig belasten.“ Außerdem sei eine kleine Baustraße an der B472 geplant, damit die Lastwagen nicht durch die Flinthöhe kurven müssen.

Raphael Zuber vom Staatlichen Bauamt Weilheim ist als Abteilungsleiter Großprojekte für die Tölzer Nordumfahrung zuständig.
Raphael Zuber vom Staatlichen Bauamt Weilheim ist als Abteilungsleiter Großprojekte für die Tölzer Nordumfahrung zuständig. (Foto: Harry Wolfsbauer)

Durch dieses Tölzer Stadtviertel fahren täglich bis zu 35 000 Fahrzeuge. Eine ungewöhnlich hohe Zahl für eine normale Bundesstraße. „Der durchschnittliche Verkehr beträgt zwischen 16 000 und 20 000 Fahrzeugen“, sagt Zuber. Die neue Umfahrung ist zwischen den beiden Kreisverkehren im Grunde vierspurig, weil die Einfädelspuren bis zur Ausfahrt am nächsten Kreisel durchgezogen sind. Die Kreuzungen an den beiden Rondellen sind höhenfrei: oben der Kreisverkehr, sechs Meter tief darunter die Umgehungsstraße, verbunden durch Rampen. „Man kann unten mit 80 oder 100 Stundenkilometern fahren“, so Zuber.

„Wer irgendwie ein Problem mit der Baumaßnahme hat, soll einfach vorbeikommen.“

Nahe an der Nordspange liegen vier Wohnblöcke am Lettenholz und der Kinderhort Regenbogenland. Um Anwohner vor dem Verkehrslärm zu schützen, sind Schallschutzwände von 1,5 bis zu sechs Metern Höhe vorgesehen. Auch am Kinderhort Regenbogenland soll es einen Lärmschutzwall geben. „Überall dort, wo es maßgebliche Bebauung gibt“, sagt der Abteilungsleiter. Auf der gesamten Strecke der Nordumfahrung sind neun Ingenieurbauwerke geplant, von Brücken über Bohrpfeiler und Stützwände bis eben zum Lärmschutz.

Ihr Hauptquartier haben das Bauamt und ein externes Büro zur Projektleitung in einem grün-beigen Containerbau aufgeschlagen, der zwischen dem Awo-Kinderhort, dem Flugplatz Greiling und dem Solarpark der Gemeinde Greiling liegt. „Wer irgendwie ein Problem mit der Baumaßnahme hat, soll einfach vorbeikommen“, sagt Zuber. Klagen gab bislang kaum. „Es ist nichts Großartiges an uns herangetragen worden.“ Aber der Bau der Nordspange hat auch gerade erst angefangen.