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Neuigkeit im Fall Kuntz: Der frühere HSV-Sportvorstand zieht überraschend seine Stalking-Anzeige zurück!
Stefan Kuntz (63) hatte am 12. Dezember eine Anzeige erstattet gegen unbekannt wegen des „Vorwurfs der Nachstellung“. Die Hamburger Staatsanwaltschaft bestätigt den Rückzug jetzt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatte die „Hamburger Morgenpost“ darüber berichtet.
Allerdings: Erledigt ist der juristische Vorgang damit nicht.
[–>Vorwürfe gegen Ex-HSV-Boss Kuntz
Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft erklärt: „Die Zurückziehung der Anzeige hat keine Konsequenz für das Verfahren.“ Die Behörden ermitteln weiter, weil es sich um ein Offizialdelikt handele.
Zuletzt hatte der Aufsichtsrat des HSV bestätigt, dass man sich von Kuntz getrennt hatte, weil es Vorwürfe von zwei Vereins-Mitarbeiterinnen wegen sexueller Belästigung gebe.
Kuntz selbst hatte die Vorwürfe als „falsch“ zurückgewiesen. Der Ex-HSV-Boss schrieb auf Instagram: „Erst einmal möchte ich sagen, dass mich die Vorwürfe hart treffen. Klar ist: Ich weise diese Vorwürfe entschieden zurück!“
Am Montag hatte der HSV-Aufsichtsrat mitgeteilt, der Abschied von Kuntz stehe im Zusammenhang mit Vorwürfen wegen des berichteten Fehlverhaltens. Offiziell waren bei der Verkündung der Trennung zum 31. Dezember 2025 familiäre Gründe angegeben worden.

